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Morgengruß: Bücher

... (k)ein Auslaufmodell...

Bücher sind gerade wieder in aller Munde, denn heute beginnt offiziell die Frankfurter Buchmesse. Darüber freuen sich nicht nur die Bettenvermieter in Frankfurt am Main und Umgebung, sondern auch die Verlage, Autoren und Buchhandlungen sowie die Leser.

Bücher, dass sind doch die komischen Dinger, wegen denen unzählige Bäume gefällt werden müssen, die Buchstaben und Bilder enthalten, die in Regalen verstauben und die regelmäßig totgesagt werden. Da fällt mir ein, dass man sich auch bei IKEA über die Buchmesse freuen wird. Nach einer alles andere als repräsentativen Umfrage finden mindestens die Hälfte aller Bücher in schwedischen Regalen ihren Platz.

Platz brauchen Bücher. Genau das ist eines meiner Probleme mit Büchern. Ich bin ja vor einem Jahr mit der besten Frau der Welt zusammen gezogen. Beide sind wir nicht mehr die jüngsten und hatten sehr viele Bücher. Obwohl wir keine kleine Wohnung bezogen war einfach nicht mehr Platz als für etwa zehn Bücherregale. Es musste aussortiert werden. Ich und Bücher aussortieren - das ist ein ziemliches Problem.

Einige Bücher waren doppelt vorhanden. Da fiel die Trennung nicht schwer. Doch dann ging es los: Klar, Lexika benötigt man im Internetzeitalter nicht mehr. Das galt auch für andere Nachschlagewerke. Es gab diverse Bücher, die einen eigentlich nicht wirklich interessieren. Die wurden ebenfalls aussortiert. Doch wohin damit? Einiges landete über den Umweg Amazon in fremden Billy-Regalen, andere wurden von einer gemeinnützigen Organisation abgeholt. Die armen Kerle mussten 18 Bananenkisten Bücher drei Etagen runter schleppen. Bücher sind ja so schwer.

Sinnvoller weise schafften wir unsere Regale nicht auf den Sperrmüll. Wir kennen uns ja. Inzwischen sind die Regale fast alle wieder voll Büchern. Dabei herrscht bei uns die klassische Trennung. Die beste Frau liebt eher die Belletristik, ich bin eher Sachbuch orientiert. Wobei, bei Reise- und Kochbüchern treffen wir uns schnell wieder vor dem Bücherregal.

Ich habe allerdings ein Problem: Ich weiß nicht so genau, welche Bücher ich kaufen soll. Es gibt einfach zu viele der schon lange totgesagten Bücher. Täglich kommen neue auf den Markt. Da sind viele drunter, die mich nicht interessieren. Einige springen mich direkt an, auf andere werde ich durch Rezensionen aufmerksam. Doch vieles erreicht mich, in dem mich Verlage per Newsletter über ihre Neuerscheinungen informieren. Viele Bücher kommen  - ich bin ja Journalist - ungefragt von den Verlagen direkt ins Haus. Man will, dass ich die Bücher vorstelle. Irgendwie schaffen es die Büchermacher, mir zumeist solche zu schicken, die auch wirklich interessant sind, die ich aber nie beachtet hätte. An dieser Stelle ein dickes Dankeschön dafür.

Und nun wieder Frankfurt: Hunderte Verlage, tausende Autoren und abertausende Bücher. Welchen Stand besucht man, wo gibt es interessantes, spannendes, außergewöhnliches? Lohnt es hier stehen zu bleiben, ist es sträflich, an diesem Stand nicht zu verweilen? Ich frage gern nach Männerbüchern und lande prompt bei den Sachbüchern (ich bin nicht allein in der Bücherwelt). Fragt man bei Literaturverlagen werden einem zumeist Krimis oder andere Bücher präsentiert, in denen Gewalt eine Rolle spielt. Liebesromane für Männer scheint es nicht zu geben. Warum eigentlich nicht? Ist es so schwer, Männerliteratur frei von Waffen, Autojagden und andere Gewalt zu schreiben?

Vielleicht sollte ich meine Idee wieder aufleben lassen und das Männerbuch des Jahres küren. Wer mich dabei unterstützen will - bitte melden.

Ich mache mir jetzt mein Frühstück.

Ihnen wünsche ich ein genussvolles Frühstück und viel Spaß beim Lesen.

 


Veröffentlicht am: 13.10.2015

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