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Ein lebhafter Markt

... in Villefranche-de-Rouergue

Im Departement Aveyron sind Villefranche de Rouergue und Najac beispielhaft für die in Südwestfrankreich entstandenen Bastidenorte. Sie gleichen Schwestern und doch hat jede einen eigenen Charakter. Mit ihrem Ambiente und den freundlichen Farben der Mauern zeugen sie vom spannenden Abenteuer des mittelalterlichen Städtebaus.

Das sich in einen Bogen des Flusses Aveyron schmiegende Städtchen Villefranche de Rouergue ist zu recht stolz auf seinen Ursprung. Nur eine Stunde von Conques entfernt, ebenfalls ausgezeichnet als Grand Site in Midi-Pyrenäen, findet sich hier ein bemerkenswertes architektonisches Erbe, dessen rote Ziegelmauern die Atmosphäre des Südens verströmen.

Weiter südlich durchquert der Fluss eine wilde spektakuläre Schlucht. Najac erhebt sich auf einem Felsvorsprung hoch über den wilden Gorges de l‘Aveyron. Das ruhige hübsche Dorf ist von einer schönen Landschaft umgeben, deren Bild von Wasser, Fels und Wald geprägt wird.

Die beiden Orte stehen im Mittelpunkt des kunsthistorisch interessanten Gebietes « Pays d'Art et d'Histoire des Bastides du Rouergue ». Beide Bastidenorte sind stellvertretend für die zahlreichen im Mittelalter in Midi-Pyrenäen gegründeten neuen Städte. Villefranche de Rouergue und Najac verdanken ihre Gründung dem gleichen Herren: Alphonse de Poitiers

Der Bruder von König Saint Louis war eine hochinteressante Persönlichkeit! Alphonse de Poitiers gründete 1252 Villefranche de Rouergue und ein Jahr später befahl er die Erweiterung der Burg Najac zu einer Bastide und machte aus der primitiven Burg eine beeindruckende Festung.

Diese Bastidenorte dienten der Zusammenführung einer verstreut lebenden Bevölkerung, der besseren Bewirtschaftung der Felder, der Organisation des wirtschaftliche Lebens und dem Aufbau eines sicheren Handelsnetzes. Der Bau der neuen Ansiedlungen folgte fast immer dem gleichen Konzept eines Schachbrettmusters, mit einem Marktplatz in der Mitte und rechtwinkelig verlaufenden Straßen.

Villefranche de Rouergue ist ein schönes erhaltenes Beispiel für den mit den Bastiden entwickelten Urbanismus. Ein wohl geordnetes Netz von Gassen, die alle zum Marktplatz führen, der von Arkadenhäuser aus der Gotik oder Renaissance umgeben ist. Am Rand des Platzes erhebt sich die großartige Stiftskirche Notre Dame, deren riesiger Glockenturm mit einem Portalvorbau das Stadtbild beherrscht.

Najac hat eine ganz andere Konzeption, der Ort zieht sich mit einer einzigen Straße in ost-westlicher Richtung über den Steilfelsen. Zwischen der zum Himmel ragenden königlichen Burg und dem breiten Platz Place du Barry sind schöne Fachwerkhäuser, alte Brunnen und schmale Treppenpassagen zu bewundern.

Najac und Villefranche de Rouergue bilden ein wundervolles Duo, jedes mit anderen Vorzügen. Zwei sehr sehenswerte und bereichernde Ferienziele.

Foto: D. Viet

 


Veröffentlicht am: 13.10.2015

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