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Ende der Zeitumstellung

Jeder Zweite glaubt daran

Knapp die Hälfte aller Deutschen hält es für realistisch, dass die Zeitumstellung abgeschafft wird. Das hat eine repräsentative Forsa-Befragung im Auftrag der DAK-Gesundheit ergeben.

Mit 22 Prozent sagt mehr als ein Fünftel der Befragten, schon einmal körperliche oder psychische Probleme gehabt zu haben, wenn die Uhren um eine Stunde verstellt wurden. Ab kommenden Sonntag gilt wieder die Winterzeit: In der Nacht zum 25. Oktober wird die Uhr von 3 Uhr auf 2 Uhr zurückgedreht.

Drei Viertel haben sich wegen der Zeitumstellung schon müde oder schlapp gefühlt. Zwei Drittel erinnern sich an Schlafstörungen oder Schwierigkeiten beim Einschlafen. Jeweils ein gutes Drittel nennt Reizbarkeit oder Konzentrationsstörungen, 13 Prozent sogar depressive Verstimmungen. Rund ein Fünftel der befragten Arbeitnehmer sind wegen der Zeitumstellung schon zu spät zur Arbeit gekommen.

Alter und Geschlecht spielen eine Rolle

Offenbar hat die Zeitumstellung auf Frauen eher einen negativen Effekt als auf Männer: Bei ihnen geben 26 Prozent an, deshalb schon Probleme gehabt zu haben. Bei den Männern sind es nur 18 Prozent. Über 80 Prozent der Frauen nennen Müdigkeit als Folge der verstellten Uhren, während dies nur 64 Prozent der Männer angeben. "Frauen achten eher auf ihren Körper und nehmen Alarmsignale eher wahr", sagt Dr. Elisabeth Thomas, Ärztin bei der DAK-Gesundheit. "Männer hingegen gehen oft robuster mit sich selbst um und muten sich dann mehr zu als nötig."

Auch das Alter spielt eine Rolle. Sowohl bei den unter 30-Jährigen als auch den über 60-Jährigen hat knapp ein Fünftel Probleme mit der Zeitumstellung. Bei den Altersgruppen zwischen 30 und 60 Jahren sind es mit gut 25 Prozent etwas mehr. "In diesen Altersgruppen sind viele Menschen berufstätig“, erklärt Thomas. „Sie müssen morgens raus und können weniger flexibel reagieren, wenn eine Nacht kürzer oder länger ist."

Immer weniger Rückhalt für Zeitumstellung

Mehr und mehr Menschen in Deutschland finden die Zeitumstellung überflüssig. Nur 26 Prozent halten sie noch für sinnvoll – 2013 waren es noch 29 Prozent. "Der ursprüngliche Sinn hinter Sommer- und Winterzeit wird immer kritischer diskutiert", sagt Elisabeth Thomas.

In Deutschland wurde die Sommerzeit im Jahr 1980 eingeführt, um das Tageslicht besser zu nutzen und so Energie zu sparen. Die Sommerzeit dauert jeweils vom letzten Sonntag im März bis zum letzten Sonntag im Oktober. Ab dann gilt wieder die eigentliche Normalzeit, die umgangssprachlich auch Winterzeit genannt wird.

Foto: DAK-Gesundheit/iStock

 


Veröffentlicht am: 24.10.2015

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