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Für Sie entdeckt: IceGuerilla

Sie laufen den Italienern der Rang ab

Vom Bundeswehrsoldat zum preisgekrönten Eismacher: Ralf Schulze ärgerte sich, dass das kleine Kino in seiner Heimatstadt, dem brandenburgischen Beeskow, seit Jahren leer stand. Er quittierte seinen Dienst als Soldat, überzeugte den Stadtkämmerer, bekam einen Kredit - und wurde 2005 Kinobetreiber.

Als zweites Standbein sollte Eis verkauft werden. Weil Schulze jedoch keinen Lieferanten fand, dessen Eis seinen Ansprüchen genügte, wurde er selbst zum Gelatiere. Nach zahlreichen Praktika in Italien und dem Besuch der Eisfachschule in Berlin begann er zunächst mit einer kleinen Fertigung hinter dem Kino, 2009 wurde erweitert. Der Name ist dabei Programm: Die IceGuerilla kämpft gegen minderwertige Qualität im Becher.

Seit der Eröffnung des Webshops im Juni 2015 ist das Eis nicht nur im eigenen Kino und den Cafés sowie in Gourmetrestaurants in Brandenburg erhältlich, sondern für Eisliebhaber deutschlandweit verfügbar.

Handgemacht und ausgezeichnet - im besten Wortsinn
Auf rund 150 Quadratmetern Fläche hinter den Kinosälen entsteht in handwerklicher, traditioneller Weise ein Eis von allererster Qualität. Zum Einsatz kommen nur beste Rohstoffe, wenn möglich aus der Region. Die Milch beispielsweise beziehen die Eismacher in Mehrwegbehältern von einer kleinen Molkerei im Biosphärenreservat Schorfheide. Die Bio-Schokolade liefert eine ambitionierte Manufaktur aus dem Spreewald: Speziell für IceGuerilla presst der Lieferant Blöcke aus 100%iger Schokolade. Für das preisgekrönte Vanilleeis wandern für ein Kilo Eis bis zu 40 Gramm reines Vanillemark aus Madagaskar in den Topf. Das ist ein gehäufter Esslöffel. Auch bei Früchten wird nicht gespart, schließlich soll das Aroma der reifen Obstsorten voll zur Geltung kommen. Eine gute Nachricht zudem für Vegetarier und Veganer: Die Sorbets sind frei von jeglichen tierischen Bestandteilen.

Alles wird hier per Hand verarbeitet und bekommt Zeit zu reifen. 24 Stunden lang wird die Mischung bei 4 Grad im Pasteurisierer pausenlos gerührt. Dabei entsteht nicht nur eine besondere Cremigkeit. Zusätzlich werden die Aromen aufgeschlossen, die sich zu einem neuen Geschmackserlebnis verbinden. Am Ende verlässt ein handwerklich hergestelltes Eis die Manufaktur, das nach der Zutat schmeckt, nach der es heißt, und das unter anderem deutlich weniger Luft enthält als ein industriell Hergestelltes. Das bedeutet mehr Früchte, Milch oder Schokolade im Becher. Für Geschmacksverstärker oder Konservierungsstoffe bleibt kein Platz.

Schulze und sein Partner Klotzsche sind Eismeister mit Leib und Seele. Über 200 Rezepte finden sich in ihrer Kladde. Immer wieder probieren sie neue Zusammenstellungen aus oder experimentieren, mit welchen vielleicht nur kleinen Veränderungen das Eis noch besser werden könnte. Erst wenn es ihnen selbst schmeckt, geht es in die Umsetzung. Dieses Engagement wird nicht nur von den Stammkunden belohnt: 2012 gewann Schulze als erster Deutscher überhaupt die European Championship of Gelato, bis dahin fest in italienischer Hand.

Heute fertigen die beiden mit ihrem sechsköpfigen Team rund 72.500 Liter Eis im Jahr. Das ist in etwa die Menge, die ein industrieller Fertiger in gut zwei Stunden schafft.

Individuelles Eis für anspruchsvolle Individualisten
IceGuerilla ist europaweit der einzige Hersteller, der individuell auf Kundenwunsch hergestelltes Eis online anbietet. Hersteller von Müslis, Schokolade oder Torten haben bereits gezeigt, dass immer mehr Kunden Spaß daran haben, ihr persönliches Lieblingsprodukt selbst zusammenzustellen. Seit Juni 2015 können unter www.iceguerilla.de Eisfans selbst kreativ werden. Zur Auswahl stehen 25 Milcheissorten und Fruchtsorbets sowie 25 Extras wie Fruchtcrispies, Chiliflocken oder gar Gold. Dazu kommen 28 Variegati, Soßen, die für eine leckere Marmorierung sorgen. Damit ergeben sich über 20 Millionen Kombinationsmöglichkeiten. Entstehen könnte beispielsweise Deutschlands erstes Schokoladeneis mit Sesamkrokant und einem Variegato aus karamelisierter Feige. Oder jemand entscheidet sich für Himbeersorbet mit Kuchenkrümeln und Whiskycreme-Variegato. Als Beleg für die eigene Kreativität ziert jeden Becher zudem ein personalisiertes Etikett.

Bei der Herstellung legt IceGuerilla besonderen Wert auf den Umgang mit Allergenen. Eine Zertifizierung durch die European Centre for Allergy Research Foundation wurde bereits beantragt.

Die Verpackung
An der frostsicheren Verpackung für den Versand hat IceGuerilla lange getüftelt. Entstanden ist schließlich eine Thermo-Transportbox, deren vier Schutzkammern mit Trockeneis befüllt werden und so das Produkt bis zu 55 Stunden in der idealen Lagertemperatur von -18 Grad kühlen. Damit ist gewährleistet, dass das Eis tiefgekühlt und unbeschadet beim Kunden eintrifft. Logistikpartner DPD garantiert eine Zustellung innerhalb von ein bis zwei Tagen.

Umweltfreundlich
Ralf Schulze, 42 Jahre, ist ausgebildeter Kfz-Mechaniker, Soldat, Eismacher und Barmeister in einem. Als Fachkraft für Umweltschutz und Energiewirtschaft und Unternehmer ist ihm zudem nachhaltiges Wirtschaften ein zentrales, persönliches Anliegen. Die Energie für die Produktion bezieht er aus einer eigenen Photovoltaikanlage. Eine speziell für IceGuerilla entwickelte Wasserrückgewinnungsanlage zur Kühlung der Maschinen spart jährlich mehrere Millionen Liter Trinkwasser. CO2- Emissionen, die durch den Transport der Ware entstehen, werden durch ein Aufforstungsprogramm im Beeskower Forst kompensiert. Die Eisbecher sind aus FSC-zertifiziertem Papier.

Zukunft
Ralf Schulze und seine IceGuerilla haben noch einiges vor. Sollte die Fertigungsfläche im Kinogebäude nicht mehr ausreichen, liegen bereits die Ausbaupläne für eine gläserne Manufaktur vor den Toren Beeskows abrufbereit in der Schublade.

 


Veröffentlicht am: 16.11.2015

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