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Einbruchdiebstahl – welche Versicherungen welche Schäden decken

Risiko von Wohnungseinbrüchen in den Wintermonaten erhöht

Mit Beginn der kalten Jahreszeit steigt auch die Anzahl der Wohnungs- und Hauseinbrüche. Dabei hat die Zahl der Schäden innerhalb der vergangenen fünf Jahre um rund ein Drittel zugenommen, in der Bilanz der Hausratversicherer verzeichnet das Jahr 2014 150.000 versicherten Wohnungseinbrüchen. Die durchschnittliche Schadensumme, die Einbrecher hinterlassen, beläuft sich dabei auf ca. 3.300 Euro pro Einbruch.

Besonders betroffen sind Hamburg, Bremen und Berlin, die geringste Gefährdung hingegen gibt es in Bayern und Thüringen. GetSafe, der digitale Versicherungsmanager informiert, welche Versicherungen im Einbruchsfall betroffen sind, welche Leistungen diese abdecken und wie Verbraucher sich präventiv verhalten sollten.

Hausratversicherung

Die Hausratversicherung tritt bei Einbruchdiebstahl und den daraus resultierendem Vandalismus in Kraft. Ein Einbruch liegt vor, wenn der Dieb sich durch gewaltsames Eindringen Zutritt zur Wohnung verschafft, diese mit einem unerlaubt nachgemachten Schlüssel betritt oder mit dem Originalschlüssel, sofern der Einbrecher diesen durch Einbruch oder Raub an sich gebracht hat. Vandalismus nach einem Einbruch liegt vor, wenn versicherte Gegenstände im Zuge des Einbruchs vorsätzlich zerstört oder beschädigt werden.

Die Hausratversicherung übernimmt in diesen Fällen die Wiederbeschaffungskosten für gestohlene Gegenstände und erstattet die Kosten für Reparaturmaßnahmen, z.B. im Falle einer aufgebrochenen Tür oder Fenster. Erstattet wird dabei bei üblichen Haushaltsgegenständen der Neuwert, lediglich bei technischen Geräten wird aufgrund des technischen Fortschritts der Ist-Wert des Gerätes erstattet, da das Gerät einen Zeitwert hat und im Laufe der Zeit in seinem Wert sinkt. Die Hausratversicherung erstattet in diesem Fall die Entschädigung für ein technisches Gerät mit vergleichbarer Rechnerleistung. Wertsachen sind meist bis zu 20 oder 30 Prozent der Versicherungssumme abgedeckt, bei einigen Tarifen auch bis zur vollen Versicherung.

Zudem deckt die Hausratversicherung die Aufräumkosten, die durch Vandalismus entstanden sind, die Hotelkosten im Falle einer zerstörten Eingangstür sowie etwaige Bewachungskosten, sofern die Wohnung unbewohnbar zerstört wurde oder Schließvorrichtungen und sonstige Sicherungen in Folge des Einbruchs keinen ausreichenden Schutz mehr bieten.

Im Fall eines Kartenmissbrauchs nach dem Einbruch haften nicht alle Versicherer, bei denjenigen, die für den Schaden aufkommen, beläuft sich die Höhe auf 1 bis 2 Prozent der Versicherungssumme.

Gefahrerhöhung

Eine Gefahrerhöhung liegt dann vor, wenn durch bestimmte situative Voraussetzung das Risiko eines Einbruchs zunimmt. Liegt eine Gefahrerhöhung vor, müssen Verbraucher direkt ihren Versicherer informieren. Eine Gefahrerhöhung liegt z.B. bei längerer Abwesenheit vor. Steht eine Wohnung oder ein Haus länger als 60 Tage leer, beispielsweise durch einen Umzug oder Auslandsaufenthalt, sollte die Hausrat darüber in Kenntnis gesetzt werden. Gleiches gilt, wenn ein Gerüst im Zuge von Renovierungs- oder Instandhaltungsmaßnahmen am Haus angebracht wird.

Wertsachen richtig absichern

„Kann der Geschädigte beweisen, dass er die entwendeten Gegenstände besessen hat, bekommt er in der Regel eine finanzielle Entschädigung durch den Versicherer“, erklärt Christian Wiens, Gründer und CEO von GetSafe. „Wichtig ist, dass Verbraucher ihre Wertgegenstände ausreichend dokumentiert haben. Quittungen, Rechnungen und Kassenbons sollten an einem sicheren Ort, z.B. in einem Bankschließfach oder bei Freunden und Verwandten und getrennt von den Wertsachen aufbewahrt werden. Zudem empfiehlt es sich, alle wichtigen Gegenstände zu fotografieren, um einen zusätzlichen Nachweis zu haben und anschließend in einer Liste zu dokumentieren”, so Wiens weiter.

 


Veröffentlicht am: 25.11.2015

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