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Gender Commerce

Shoppen Frauen anders als Männer?

Day 3/365 - Ride in the Shopping Cart.. (Explored)

Zahlreiche wissenschaftliche Studien weisen darauf hin, dass Männer und Frauen Informationen unterschiedlich verarbeiten. Die Gründe dafür sind biologischer und soziokultureller Natur. Doch wie lassen sich geschlechtsspezifische Stereotype im Online-Marketing einsetzen?


"Men are buyers, women shoppers", heißt die These von Marti Barletta. Die Autorin des Bestsellers "Marketing to Women" und Gründerin einer Beratungsgesellschaft für frauenspezifische Marketingstrategien sieht fundamentale Unterschiede im Kaufverhalten von Frauen und Männern. Während Männer mit einer konkreten Kaufabsicht zielgerichtet die Produkte ansteuern, die sie erwerben möchten, steht bei Frauen das Einkaufserlebnis an sich im Mittelpunkt – Shopping wird zum Event. Bei Frauen sollen laut Barletta daher zirkulare Einkaufsentscheidungen dominieren, bei Männern lineare.

Während Frauen sich erst einen Überblick über das gesamte Angebot verschaffen möchten, sind Männer geneigt, sich durch stichhaltige Informationen und auf Fakten beruhende Vergleiche schnell ans Ziel führen zu lassen. Der weibliche Entscheidungsprozess hingegen ist geprägt von der Suche nach Alternativen und einer ständigen Prüfung der Auswahlkriterien. Demnach sind für Frauen die Inspiration beim Schoppen und eine möglichst große Auswahl wichtig. Zudem können Ratschläge von Freunden und Bekannte in den Entscheidungsprozess einfließen. Auch online sollen diese Unterschiede zum Tragen kommen.

Dennoch unterscheiden sich Webshops für eine weibliche Zielgruppe in der Regel kaum von solchen mit männlichem Kundenstamm. Gender-Marketing orientiert sich an diesen Stereotypen und differenziert beide Geschlechter wertfrei in verschiedene Zielgruppen, um sie gezielt nach ihren Vorlieben ansprechen zu können. Frauen animiert man demnach durch eine inspirierende Gestaltung, Anwendungsbeispiele, Übersichtlichkeit und Sortimentvielfalt, einen emotionalen Nutzen und private Empfehlungen zum Kauf, während Männer durch eine großzügige Warenpräsentation ausgewählter Qualitätsprodukte, technische Informationen, Test- und Vergleichsberichte sowie Expertenwissen zu überzeugen sind.

Interessant sind solche Überlegungen nicht nur für große Verkaufsplattformen, sondern auch für kleinere Händler. Mit modernen Webshop-Systemen wie sie beispielsweise von 1&1 angeboten werden lassen sich Gestaltungselemente schnell anpassen und Zusatz-Features wie Blogs, videobasierte Produktdarstellungen oder Share-Funktionen direkt auf die Ansprüche der Zielgruppe anpassen.

Im welchem Maße sich Umsätze durch die Ausrichtung auf ein geschlechterspezifisches Kaufverhalten steigern lassen, ist jedoch nur schwer absehbar. Zumal hier im besten Fall von den beiden Endpunkten eines Kontinuums gesprochen werden kann, auf dem sich männliche und weibliche Kunden individuell positionieren.
 
Bildrechte: Flickr Day 3/365 - Ride in the Shopping Cart.. (Explored) Caden Crawford CC BY-ND 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

 


Veröffentlicht am: 01.12.2015

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