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Berufliche Qualifizierung - das Finanzamt sponsert

Eine laufende Weiterqualifizierung gehört heute zum Berufsalltag. Viele Kenntnisse und Fertigkeiten sind kontinuierlich zu überprüfen und auszubauen. Nur so können Unternehmen und ihre Mitarbeiter aktuellen Marktanforderungen gerecht werden. Neben fachlichem Know-how werden zunehmend auch eine gute Rhetorik und Verhandlungsführung vorausgesetzt.

Die Fortbildungsangebote sind ebenso zeit- wie kostenaufwändig. Viele Kursangebote verlagern sich in die Freizeit und können leicht den Anschein von vordergründig privatem Interesse erwecken. Auch diese Kosten lassen sich unter bestimmten Voraussetzungen steuerlich absetzen, wie der Bundesfinanzhof jüngst in zwei Grundsatzurteilen entschieden hat (VI R 44/04 und VI R 35/05). Der Gesetzgeber räumt mehr Gestaltungsspielraum bei Fortbildungsmaßnahmen ein, fordert aber weiterhin eine klare "berufliche Veranlassung". Dazu können auch Kurse für NLP und zur Persönlichkeitsentfaltung zählen. Ein unmittelbarer Fachbezug zur ausgeübten Tätigkeit ist nicht zwingend erforderlich, es kann sich auch um eine zukunftsgerichtete Fortbildungsmaßnahme handeln.

Dies ist noch lange kein Freibrief für Kurse jeglicher Art. In vielen Fällen ist eine enge Abstimmung zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber ratsam. So lässt sich viel Geld sparen und Ärger mit dem Fiskus vermeiden. Arbeitnehmer können Fortbildungsmaßnahmen prinzipiell in unbegrenzter Höhe als Werbungskosten absetzen. Arbeitgeber können Fortbildungskosten als Betriebsausgaben geltend machen, sofern hiermit klare berufliche Ziele verfolgt werden. Im Gegensatz zu einer Prämie sind keine Lohnnebenkosten abzuführen. Beide Seiten treffen in diesem Fall häufig eine Zusatzvereinbarung, die den Arbeitnehmer über einen festgelegten Zeitraum an das Unternehmen bindet.

Auch gegenüber dem Fiskus ist eine gemeinsame Position von Vorteil. So kann der berufliche Nutzen von Fortbildungsmaßnahmen eindeutig argumentiert und dokumentiert werden. Allerdings sollte der erweiterte Gestaltungsspielraum nicht über Gebühr ausgereizt werden. "Das Finanzamt prüft unverändert streng", betont DHPG-Steuerberater Dr. Lutz Engelsing aus aktueller Erfahrung. "Unstimmige Angaben provozieren zeitraubende Nachfragen und bringen womöglich die steuerliche Anerkennung aller Fortbildungskosten in Gefahr."

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Veröffentlicht am: 17.12.2008

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