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27.06.2017

 

 

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Jahresrückblick: Deutschlandwetter im Jahr 2008

Das zu Ende gehende Jahr 2008 verlief in Deutschland erneut recht warm und ein wenig zu trocken. Die Sonne schien dafür etwas mehr als gewöhnlich und machte damit zum sechsten Mal hintereinander Überstunden. Das meldet der Deutsche Wetterdienst (DWD) nach ersten Auswertungen der Ergebnisse seiner rund 2.200 Messstationen.

Anzeichen der Klimaerwärmung wurden auch 2008 in Deutschland deutlich. Lediglich der September fiel gegenüber der international gültigen Referenzperiode (von 1961 bis 1990) zu kühl aus. Alle anderen Monate verliefen teilweise erheblich zu warm. Januar und Februar waren zwar nicht ganz so mild aus wie 2007, doch zeigten auch sie markante positive Abweichungen. Durch das nahezu vollständige Fehlen einer Schneedecke gehörte der Winter 2007/08 in Deutschland zu den schneeärmsten überhaupt. Mehr Schnee und auch Nässe brachten dann März und April, gefolgt von einem trockenen und meist sommerlichen Mai. Auch im Sommer lagen die Temperaturen durchweg leicht über dem Mittel, wobei das Quecksilber nicht ganz so hohe Spitzenwerte erreichte wie in den vergangenen Jahren. Ähnlich wie 2007 folgte danach ein ziemlich durchschnittlicher Herbst.

2008 zählt zu den zehn wärmsten Jahren seit 1901

Hauptanteil daran hatten die Wintermonate Januar und Februar sowie der Mai. 2008 gehört damit zu den zehn wärmsten Jahren seit dem Beginn regelmäßiger Wetteraufzeichnungen im Jahre 1901 und wird sich am Ende auf Platz sechs einordnen.

Die Durchschnittstemperatur in Deutschland betrug 9,5 Grad Celsius (°C) und lag um 1,3 Grad über dem langjährigen Mittel von 8,2°C. Bendorf bei Koblenz verbuchte diesmal die höchste Temperatur des Jahres: Am 2. Juli stieg das Quecksilber hier auf 36,4°C. Charakteristisch für 2008 wurde der tiefste Wert nicht in den Wintermonaten, sondern erst im März gemessen: Am 5. März zeigte das Thermometer auf der Zugspitze -23,1°C. Die niedrigste Temperatur im Flachland wurde allerdings am 2. Januar in Reit im Winkl mit -22,6°C erzielt.

Die Niederschlagbilanz fiel 2008 mit etwa 753 Litern pro Quadratmeter (l/m²) leicht negativ aus. Das Soll beträgt 789 l/m². Nassester Ort war die Zugspitze mit insgesamt 2054 l/m², trockenster Ort Alzey (südlich von Mainz) mit 435 l/m². Die höchste Tagesmenge trat bei starkem Gewitterregen am 12. September mit 88,8 l/m² in Roth bei Nürnberg auf. Wie bereits in den letzten fünf Jahren gab es bei der Sonnenscheindauer auch diesmal wieder ein Plus. Durchschnittlich schien die Sonne in Deutschland rund 1603 Stunden. Kap Arkona auf der Insel Rügen führt mit 1991 Stunden die Tabelle an, Manderscheid in der Eifel landete mit 1278 Stunden auf dem letzten Platz.

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Veröffentlicht am: 01.01.2009

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