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Vorsicht, wenn Fremde zu viel fragen!

Das Leben muss weitergehen



Die schrecklichen Anschläge von Paris, die Terrorwarnung in Hannover vor dem Länderspiel, die Razzien in Belgien und täglich kommen neue Horrornachrichten. Sie alle sorgen nicht nur für großes Entsetzen in Europa, sie verbreiten auch ein schreckliches Klima der Angst und des Misstrauens. Kommt es zu weiteren Anschlägen? Wann und vor allem wo werden die Terroristen erneut zuschlagen? Wie können wir uns schützen? Und ganz wichtig: Wem kann man überhaupt noch trauen?


Fragen die derzeit niemand mit Sicherheit  beantworten kann. Dennoch muss das Leben weitergehen. „Wir dürfen uns von den Terroristen nicht in die Knie zwingen lassen“, heißt es, wohin man hört. Das Leben muss weitergehen, so wie nach den Anschlägen in New York am 11. September 2001. Doch wir müssen uns auch schützen vor dem Hass und der Gewalt der religiösen Fanatiker, ohne jedoch dabei jeden arabisch aussehenden Asylsuchenden unter Terrorverdacht zu stellen. Aber wie?

„Der persönliche Schutz fängt bei jedem von uns selbst an“
, sagt dazu Tamer Bakiner, der zu Deutschlands renommiertesten Privatermittlern mit Spezialgebiet Wirtschaftskriminalität gehört. „Informationen sind der Schlüssel zu einem Menschen. Doch die meisten Menschen gehen viel zu leichtfertig mit Informationen um, bauen zu schnell Vertrauen auf und öffnen der Kriminalität damit Tür und Tor. Das gilt auch für den Umgang mit möglichen Terroristen.“ Der 43-jährige Ermittler und Bestsellerautor („Der Wahrheitsjäger) hat eine Erfolgsquote von rund 95 Prozent, die er vor allem darauf zurückführen kann, dass er Kriminelle mit ihren eigenen Waffen schlägt – dem Aufbau von Vertrauen. „Ebenso arbeiten die Terroristen, die meist sehr schlaue Leute sind. Sie tauchen nicht einfach urplötzlich auf und ballern rum. Nein, sie haben vorher ihre Anschläge exakt bis ins letzte Detail geplant. Dafür haben sie im Vorfeld gründlich recherchiert und alle für sie nützlichen und wichtigen Informationen gesammelt. Diese erhalten sie vorwiegend dadurch, dass sie sich zielgerichtet mit bestimmten Personen anfreunden und Vertrauen aufbauen, um so die gewünschten Informationen sicher abzufragen“, erläutert Bakiner die Vorgehensweise, die er sich für seine Arbeit selbst zu eigen gemacht hat.

Nach Ansicht Bakiners sind die Menschen oftmals viel zu gutgläubig und geben viel zu schnell Informationen über sich selbst und ihre Mitmenschen preis. „Fast jeder wird allzu redselig, wenn ihm sein Gegenüber sympathisch ist“, weiß der Ermittler aus eigener Erfahrung. „Kaum haben die Leute zu jemandem ein bisschen Vertrauen gefasst, erzählen sie bereitwillig alles, was sie wissen. Aber ich kann nur warnen: Betrüger wie Terroristen bauen ihre Freundschaften so auf, dass oftmals Abhängigkeiten entstehen – finanzieller und häufiger noch emotionaler Art. Diese Abhängigkeiten sind teils so gravierend, dass die Zielpersonen erpressbar werden.“

Natürlich erkennt man nicht sofort, ob man einer gefährlichen Person gegenübersteht, deswegen rät Tamer Bakiner zu einem gesunden Misstrauen. Gerade bei der momentan angespannten Sicherheitslage mahnt Bakiner zu besonderer Vorsicht, wenn plötzlich neue Leute im Leben auftauchen und intensiveren Kontakt suchen. „Stellen Sie dieser Person ganz normale Fragen nach seiner Herkunft, seiner Tätigkeit, seinem privaten Umfeld und überprüfen Sie die Antworten unbedingt bis ins Detail statt blauäugig auf die Richtigkeit der Informationen zu vertrauen.“

Seit Jahren schon führen ihn seine Ermittlungen um die ganze Welt, auch in arabische Länder. Bakiner kennt alle politischen Regime und weiß von der Armut, den schlechten Lebensbedingungen und dem immensen Druck, den Militärs, Polizei und Politiker teilweise auf ihre Staatsangehörigen ausüben. Deshalb versteht er auch, dass so viele Menschen auf der Flucht sind und ein demokratisches, friedlicheres, freieres und somit besseres Leben in Europa suchen. „Natürlich mischen sich unter die Flüchtlinge auch solche vermeintlich Asylsuchenden, die nach Europa kommen, um hier Terror auszuüben, Aber das sind eher die Ausführer der Terrorpläne, nicht die Drahtzieher. Die Drahtzieher leben schon mitten unter uns, sprechen unsere Sprache, kennen und leben teilweise auch unsere Gewohnheiten und haben im Zweifelsfall ihre potentiellen Informanten im Vorfeld schon so gut ausrecherchiert, dass sie genau wissen, für welche Zwecke sie hilfreich sind und wie man am besten unverfänglich Kontakt zu ihnen aufbaut.“ Vor allem wenn man in Schlüsselpositionen bei Behörden oder interessanten Unternehmen arbeitet, wird man für Betrüger und Terroristen besonders interessant. Für solche Personen ist doppelte Vorsicht geboten.

Wenn man tatsächlich die Lügen des neuen Bekannten entlarvt, sollte man das seinem Gegenüber nicht zu erkennen geben, denn sonst wird es eventuell gefährlich. Im Gegenteil, man sollte gleichbleibend freundlich und zugänglich bleiben, dabei jedoch mit den gleichen Waffen kämpfen. Man hat die Lügen erkannt, also gibt man von sich selbst, über seine Mitmenschen oder das Arbeitsgebiet nichts mehr preis. Stattdessen arbeitet mit Fehlinformationen, mit denen der andere nichts anfangen kann, auch wenn er sie nutzen wird. Wichtig ist, dass derjenige das Gefühl hat, er sei noch immer dicht an seiner Zielperson dran und diese vertraut ihm.

Wie gefährlich der Betrüger einzustufen ist, lässt sich meist daran erkennen, welche Informationen die Person einfordert. Will sie etwas über die Familie wissen, und ob man in einer Wohnung oder einem Einfamilienhaus wohnt, wo man arbeitet, was für ein Auto man fährt, handelt es sich eher um einen Kleinkriminellen, der es auf Diebstahl oder ähnliche Betrügereien abgesehen hat. „Arbeitet man aber beispielsweise in einem Unternehmen, einer Behörde oder bei großen Veranstaltern und derjenige stellt einem immer wieder ganz gezielt Fragen zu Strukturen, Zugangswegen oder Personen in bestimmten Positionen, sollten die inneren Alarmglocken schrillen.“, warnt Bakiner. Denn dann ist davon auszugehen, dass derjenige schwerwiegende Absichten hat wie z.B. Sabotage oder Diebstahl von Entwicklungsdaten- und Methoden bis hin zu einem Anschlag, falls es sich nicht um einen Betrüger, sondern um einen Terroristen handelt.

„Wer unsicher ist ob, bzw. wer davon überzeugt ist, dass er es tatsächlich mit einem Schwerstkriminellen oder gar einem ‚Terroristen‘ zu tun hat, sollte schleunigst der Weg zur nächsten nahegelegenen Polizeidienststelle suchen und sein Wissen vertraulich und präzise mitteilen.“

Text: Patricia Leßnerkraus
Fotos:

Tamer Bakiner ist Bestseller-Autor laut Spiegel und das Buch ist absolut lesenswert. So viele Menschen geben ihr Innerstes einer breiten Öffentlichkeit preis, dank der sozialen Medienplattformen.

Immer up-to-date sein, ständig online und präsent. Nur so ist man "in" - aber auch durchsichtig im Sinne von öffentlich.

Jeder gute Ermittler kann so seine eigenen Schlüsse ziehen. Das Buch "Der Wahrheitsjäger" klärt auf, will wachrütteln- Es liegt an den Personen selber sich vor Betrügern und dergleichen zu schützen.

Der Wahrheitsjäger
Tamer Bakiner
ARISTON Verlag
Preis: 16,99 Euro
ISBN:978-3-424-20118-5

 


Veröffentlicht am: 08.12.2015

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