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27.06.2017

 

 

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Neuer Glücksatlas

Deutsche sind zufriedener

Zum fünften Mal erhebt der Deutsche Post Glücksatlas 2015 richtungsweisende Zahlen zur Zufriedenheit in Deutschland. Die aktuelle Studie, die soeben in Berlin vor Medienvertretern präsentiert wurde, belegt: Das Land zwischen Flensburg und Rosenheim ist erstmals seit zwei Jahren wieder etwas glücklicher geworden.

So hat die Zufriedenheit der Deutschen 2015 leicht zugenommen und liegt auf einer Skala von 0 bis 10 aktuell bei einem Wert von 7,02. Auch das ist äußerst bemerkenswert: 25 Jahre nach der deutschen Einheit hat sich der Abstand zwischen Ost- und Westdeutschland beim Glücksempfinden weiter verringert und beträgt nur noch 0,15 Punkte beträgt.

Bereits wie im Vorjahr leben in Schleswig-Holstein die glücklichsten Menschen, am Ende der Rankings liegt Mecklenburg-Vorpommern. Neben den regionalen Unterschieden bei der Lebenszufriedenheit wurden dieses Jahr als Sonderthema auch die Zufriedenheit mit der Arbeit sowie die Auswirkungen der Digitalisierung auf den Beruf untersucht. Das Ergebnis: Der Einfluss der Digitalisierung wird überwiegend positiv bewertet. 55 Prozent der Erwerbstätigen meinen, die Digitalisierung habe ihren Berufsalltag erleichtert, für lediglich zehn Prozent hat sie ihn erschwert.

Mit 11,1 Prozent belegt Berlin im Arbeitslosenranking Platz zwei und landet knapp hinter Mecklenburg-Vorpommern (11,2 Prozent). Die hohe Arbeitslosenquote dürfte eine wesentliche Ursache für die geringe Lebenszufriedenheit sein. Das verfügbare Einkommen liegt knapp 3.000 Euro unter dem Bundesdurchschnitt. Der Quadratmeterpreis für baureifes Land hat sich auf Grund des deutschlandweiten Immobilienbooms um rund 20 Prozent von 346,3 Euro/qm auf 421,0 Euro/qm erhöht.

Mit Platz 13 und 7,05 ist Rheinlad-Pfalz/Saarland Schlusslicht der westdeutschen Regionen. Dennoch werden in allen Lebensbereichen überdurchschnittliche Zufriedenheitswerte erreicht. Positiv wirken sich auch die niedrigen Wohn- und Baukosten aus. Relativ günstige Baulandpreise (112,1 Euro/qm) treffen auf ein überdurchschnittliches Einkommen (20.951 Euro).

Spitzenreiter unter den 19 deutschen Regionen ist 2015 zum dritten Mal in Folge Schleswig-Holstein, das seine Führung auf 7,36 Punkte ausbaute. Überraschend stark fällt der Aufstieg von Baden (7,22 Punkte) aus, das sich vom vierten auf den zweiten Platz verbesserte. Auch Franken (Platz 5) und Württemberg (Platz 7) zeigen, dass der Süden Deutschlands deutlich aufholt. Den dritten Platz behauptet Niedersachsen/Nordsee (7,17 Punkte), während Hamburg auf den 4. Platz zurückfällt. Die weiteren westdeutschen Regionen bilden das Mittelfeld. Die ostdeutschen Regionen konnten sich zwar verbessern, am stärksten das Vorjahres-Schlusslicht Brandenburg, das auf Platz 17 aufsteigt. Doch bilden sie weiterhin den hinteren Teil des Rankings. Letzter ist Mecklenburg-Vorpommern (6,67 Punkte), knapp hinter Sachsen-Anhalt (6,69 Punkte).

Mit dem diesjährigen Schwerpunktthema „Arbeitszufriedenheit und Digitalisierung“ zeigt der „Deutsche Post Glücksatlas“ zum einen, dass die Zufriedenheit mit der Arbeit in Deutschland über Geschlechter und Generationen hinweg hoch ist. 69 Prozent der Berufstätigen geben auf einer Skala von 0 bis 10 einen Wert zwischen 8 und 10 für ihre Arbeitszufriedenheit an. Zum anderen veranschaulichen die Ergebnisse, wie sich die Digitalisierung auf die Zufriedenheit mit der Arbeit und die Work-Life-Balance auswirkt. „Diese Erkenntnisse zeigen, dass die Deutsche Post beim Thema Digitalisierung auf dem richtigen Weg ist. Auf der einen Seite erleichtern wir unseren Mitarbeitern und Kunden das Leben durch digitale Lösungen – von der E-Post über Handscanner in der Zustellung bis hin zu flexiblen Paket-Zustellservices. Auf der anderen Seite bieten wir unseren Beschäftigten verstärkt zeitlich und örtlich flexible Gestaltungsmöglichkeiten ihrer Arbeitswelt“, unterstreicht Jürgen Gerdes, Konzernvorstand Post - eCommerce - Parcel der Deutschen Post DHL Group.

Auffällig ist, dass sich aus Sicht aller Berufstätigen, vor allem aber der jungen Generation, beruflicher Erfolg und Familienleben nur schwer miteinander vereinbaren lassen. 68 Prozent der berufstätigen Frauen der Generation Y sind der Meinung, dass jemand, der mehr Zeit für seine Familie einfordert, sein berufliches Weiterkommen gefährdet.

Prof. Dr. Bernd Raffelbüschen, Direktor des Forschungszentrums Generationsverträge an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg bekräftigte, dass zur Zufriedenheit von Menschen auf jeden Fall die Mobilität gehört. Dabei spielt es eine untergeordnete Rolle, ob es sich um die individuelle Mobilität mit dem eigenen Fahrzeug handelt oder Menschen sich mit öffentlichen Verkehrsmitteln fortbewegen.

Text:
Erwin Halentz
Cover: Deutsche Post

 


Veröffentlicht am: 14.12.2015

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