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Simonetta Ginelli in Bethlehem

Weit mehr als eine „Hauptstadtharfe“

„Mehr geht nicht“, sagt Simonetta Ginelli im Gespräch mit dieser Redaktion. Die Berliner Harfenistin präsentierte in der ZDF-Sendung „Weihnachten in Bethlehem“ aus der berühmten Katharinenkirche, die direkt neben der Geburtskirche steht, einfühlsam das „Ave Maria“.

Während der festlichen Gala wurden vom Publikum neben Ginelli, Chris de Burgh, Tenor Klaus Florian Vogt, Maite Kelly, Geiger Daniel Hope oder die Regensburger Domspatzen frenetisch gefeiert. Begleitet wurden die Künstler vom Palästinensischen Orchester des nationalen Edward Said Konservatoriums, das sich aus muslimischen und christlichen Musikern zusammensetzt. Moderator Markus Lanz setzte die Ausnahmekönner trefflich in Szene.

29 Jahre auf der Bühne

Ginelli verweist in ihrer 29-Jährigen Harfe-Karriere auf mannigfaltige Musikhöhepunkte. „Aber Bethlehem hat eine ganz andere Dimension. Das steht kurz vor dem Adeln“, betont sie. Ihr musikalisches Können eignete sie sich an der Hochschule für Musik im österreichischen Graz und an der Hanns Eisler Hochschule in Berlin (Harfe) an. Die Künstlerin gehört zu den Menschen, die schon in frühester Kindheit wussten, wohin später die berufliche Reise geht, gehen soll. Bereits mit drei Jahren entdeckte die Harfenistin das erste Mal die „Königin der Instrumente“: Wo? Während ihres ersten Besuchs in der Oper in Berlin im Orchestergraben. Es war Liebe auf den ersten Blick in das Zupfinstrument; die permanent anhält und immer wieder aufgefrischt wird.

Die Harfe gehört zu den ältesten Klangkörpern der Menschheit und stammt aus dem Orient. Sie ist bereits seit etwa 3.000 . Chr. in Mesopotamien (Land „zwischen den Flüssen) sowie in Ägypten bekannt. Das Instrument gehört zur Familie der „Chordophone“, der Klang wird mittels gespannter Saiten erzeugt. Die gegenwärtig vorherrschenden Konzertharfen (auch Doppelpedalharfe) besitzen 46 oder 47 Saiten. Im süddeutschen sowie österreichischen Raum dominiert weiterhin die Volksharfe oder Einfachpedalharfe mit 36 bis 38 Saiten.

In Ekstase versetzen

Ginelli, auch als „Hauptstadtharfe“ bekannt, versetzt ihr Publikum mit ihrem vielseitigen und einmaligen Repertoire ins Reich der Träume. Ach was, zahlreiche Zuhörer geraten bei ihrem Musikspiel in Ekstase, verlieren zeitweise die Kontrolle über ihr normales Bewusstsein. Ihr virtuosen Spiel, gepaart mit einer begnadeten künstlerischen Inszenierung, fasziniert Zuhörer und Kritiker. Die Symbiose für das außergewöhnliche Instrument und ihren Rezipienten in nah und fern ist geradezu einmalig.

Die Berliner Spitzenkönnerin ist rund um den Globus unterwegs, gastierte in den USA, Frankreich, Italien, der Schweiz oder Österreich. Zwischen Flensburg und Rosenheim geraten viele ihrer Fans ins Schwärmen. Zu ihren Bewunderern zählen der US-amerikanische Unternehmer, Programmierer und Mäzen Bill Gates sowie der ehemalige UN-Generalsekretär Kofi Annan. Mit Stars wie der Pop-Diva Beyoncé Knowles, Deutschrocker Peter Maffay oder Nevio stand Ginelli gemeinsam auf der Bühne. Ferner ist sie als Solo-Harfe regelmäßig auf der Theaterbühne zu erleben: So im Deutschen Theater oder in der „BAR JEDER VERNUNFT“ in der Bundeshauptstadt. Das historische Spiegelzelt, unweit des Berliner Kudamms, ist das Theater für besondere Kleinkunst aus Kabarett, Chanson, Konzerten und Comedy.

Bei soviel Erfolg, lässt auch das Fernsehen nicht auf sich warten: In der ARD-Serie „Verbotene Liebe“ übernahm sie eine Gastrolle als sie selbst. Aber auch Unternehmen wie Bosch, Breitling, Deutsche Bank, McKinsey, Volkswagen, Samsung, Siemens oder UNICEF schätzen ihre Kunst.

Ginellis Credo: die klassische Musik der Harfe mit zeitgenössischen Elementen vereinen und ein neuartiges Klangerlebnis für das Publikum schaffen. Und das geht noch besser mit einer eigenen Band – dem THE DEJA NOVA TRIO UND HARPTRONIX.

Der Terminkalender der Künstlerin ist für 2016 schon ansehnlich gefüllt. Ein Höhepunkt jagt den nächsten. Ob jedoch Bethlehem zu toppen ist, wird sich zeigen...

Text: Erwin Halentz
Foto: Promo Privat

 


Veröffentlicht am: 28.12.2015

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