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Museum für Gestaltung Zürich: Jahresprogramm 2009

Christian Brändle, Direktor des Museums für Gestaltung Zürich, präsentiert das Ausstellungsprogramm 2009. Ein Jahr voller abwechslungsreicher und anregender Ausstellungen und Veranstaltungen kündigte er an.

Bis 22.2.2009 | Halle
KO PF AN KO PF – POLITIKER PORTRÄTS
Die Ausstellung zeigt auf, welcher kommunikativer Muster sich Politiker bedienen, um die Gunst der Bevölkerung zu erlangen, und gibt Einblick in die visuellen Strategien der Imagebildung, Repräsentation und Demontage. Unter anderem werden vier Persönlichkeiten der internationalen Politik – Lenin, Che Guevara, Yulia Tymoshenko und Arnold Schwarzenegger – aufgrund ihrer ikonografischen Bedeutung näher vorgestellt. Zudem beleuchten künstlerische Beiträge Aspekte des Politikerporträts, die in dieser Form noch nie zu sehen waren.
Publikation: Kopf an Kopf, «Poster Collection» 19, Museum für Gestaltung Zürich (Hg.), D/E, Lars Müller Publishers

4.2. – 24.5.2009 | Galerie
Good Design, Good Business – Schweizer Grafik und Werbung für Geigy 1940 –1970

Die J. R . Geigy A. G. war Ausgangspunkt einer Sternstunde der modernen Schweizer Grafik und Werbung. «Geigy forscht für morgen» – dieser zukunftsorientierten Devise lebte der ehemalige Basler Chemiekonzern auch in seiner Kommunikation nach: Deren Gestaltung sollte den Absatz der Produkte «made in Switzerland» erhöhen. In ihrer vielfältigen Formensprache hatten symbolische Visualisierung und markante Typografie ebenso ihren Platz wie das Lernen von der ungegenständlichen Kunst. Unter der Leitung von Max Schmid arbeiteten unter anderem Roland Aeschlimann, Steff Geissbuhler, Karl Gerstner und Nelly Rudin bei Geigy. Ausgewählte Aufträge gingen an frei schaffende Gestalter wie George Giusti, Gottfried Honegger, Herbert Leupin und Niklaus Stoecklin. Die Ateliers der Tochterfirmen in den USA und in Grossbritannien trugen ebenfalls massgeblich zur internationalen Verbreitung des Swiss Graphic Design bei. Die Ausstellung präsentiert erstmals umfassend diesen bedeutenden Schweizer Beitrag zur Designgeschichte.
Publikation: Corporate Diversity – Schweizer Grafik und Werbung für Geigy 1940 –1970, Museum für Gestaltung Zürich (Hg.), Lars Müller Publishers

3.4. – 19.7.2009 | Halle
Every Thing Design – Die Sammlungen des Museum für Gestaltung Zürich

Ist heute alles Design? Dieser Frage geht das Museum für Gestaltung Zürich bei der Präsentation seiner noch nie in dieser Bandbreite gezeigten Sammlung nach. In einer Szenografie des renommierten Atelier Oï wird das ganze Spektrum der international bedeutenden Kunstgewerbe-, Grafik-, Plakat- und Designsammlung des Museums sichtbar gemacht. Über alldem steht die Beobachtung von Veränderungsprozessen in soziokultureller Hinsicht. Gesellschaftliche Codes und Normen bestimmen, was zu welcher Zeit als aktuell gilt. Mode und Trends verändern sich durch den Zeitgeist und spiegeln gesellschaftliche Auffassungen wider. Vielfältige visuelle und inhaltliche Inputs zur Thematik ermöglichen es, sich mit der Frage der Veränderung von Werten auseinander zusetzen. Zudem zeigt die Ausstellung Hintergründe zu bekannten und vertrauten Alltagsgegenständen auf. Damit ruft sie Erinnerungen wach und lässt Objekte aus der Vergangenheit noch einmal ihre Geschichten erzählen.
Publikation: Every Thing Design, Museum für Gestaltung Zürich (Hg.), Hatje Cantz

24.6. – 4.10.2009 | Galerie
Roboter – VON MOTION ZU EMOTION?
Roboter sind allgegenwärtig in unserer Gesellschaft. Besonders durch die Filmindustrie und die Medien besitzt das Thema große Aktualität. Doch unser Wissen und unsere Vorstellung von Robotern scheinen stark zwischen Realität und Science-Fiction zu schwanken. Roboter bedeuten allgemein entweder industrielle Hilfsmaschinen, Filmfiguren wie der Terminator oder Spielzeug. Gemeinsam ist den Vorstellungen, dass die Faszination für den technischen Fortschritt von einer diffusen Angst vor der seelenlosen Perfektion der Maschine begleitet wird. Die Ausstellung beschäftigt sich in erster Linie mit der Frage, wie nahe heute die Realität der Fiktion gerückt ist. Ausgehend von den historischen Wurzeln will sie einen Überblick über den Einsatz von Robotern im gesellschaftlichen, aber auch gestalterischen Kontext vermitteln und zeigen, was Roboter in Zukunft tatsächlich leisten können. Zu sehen sind Roboter aus verschiedenen Bereichen, von Haushalt über Forschung, Industrie und Militär bis hin zum Spielzeug.

30.8.2009 – 3.1.2010 | Halle
Michel Comte

Michel Comte zählt zu den gefragtesten Werbe-, Mode- und Societyfotografen der Gegenwart. Seine erste umfassende Ausstellung beleuchtet die Vielfältigkeit eines Werks, das die glamouröse Welt der Superstars und der Werbung ebenso zum Thema hat wie Reportagen aus den ärmsten Gegenden der Welt. Dabei sind die Arbeiten Comtes stets einer übergeordneten Ästhetik verpflichtet. Vom Modeschöpfer Karl Lagerfeld entdeckt, machte der 1954 geborene Zürcher eine kometenhafte Karriere und realisierte seit 1979 internationale Aufträge für Marken wie Ungaro, Dolce & Gabbana oder Nespresso. Heute führt der Autodidakt Studios in Los Angeles, Paris und New York. Unzählige bekannte Werbekampagnen bauen auf Comtes Bildern auf. Daneben fotografiert er seit Jahrzehnten Protagonisten aus Kunst, Film und Showgeschäft wie Sophia Loren, Tina Turner, George Clooney, Louise Bourgeois oder Carla Bruni. Neben den Fotografien werden Einblicke in die Entstehungsprozesse einer Bildwelt vermittelt, die zusehends unseren visuellen Alltag dominiert.
Publikation: Michel Comte – 360°, Museum für Gestaltung Zürich und NRW-Forum, Düsseldorf (Hg.)

11.11.2009 – 14.2.2010 | Galerie
Formlose Möbel

Seit den 1960er Jahren haben zeitgenössische Künstler durch die experimentelle, oft unförmig wirkende Verwendung verschiedenster Werkstoffe die tradierte Relation von Form und Material aufgebrochen und neu definiert. Die Ausstellung «Formlose Möbel» zeigt erstmals, dass die Maxime «form follows material» auch bei der Gestaltung von Sitzmöbeln zur Anwendung kam und kommt: Bis heute opponieren Designer spielerisch gegen die «Gute Form» und die Vermarktung konformer Lebenswelten. Die Möbel zwischen Design und Skulptur standen in den 1960er Jahren für ein neues Gesellschaftsbewusstsein und nicht zuletzt für eine freiere politische Haltung, wie der «Sacco» des Designertrios Gatti, Paulini und Teodoro oder Roger Deans «Sea Urchin» veranschaulichen. Als Ausdruck eines neuen Lebensgefühls befreiten sie unter anderem vom Zwang der korrekten Sitzhaltung. Heute setzen sich Designer wie Ron Arad, Karim Rashid oder Tom Dixon ebenso experimentell wie einfallsreich mit Formlosigkeit auseinander. Eine Ausstellung des MAK, Wien.
Publikation: Formlose Möbel / Formless Furniture, Peter Noever (Hg.), D/E, MAK Wien / Hatje Cantz

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Veröffentlicht am: 13.01.2009

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