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Morgengruß von Helmut Harff: Lebe Deinen Traum

Wie das geht, erlebte ich gestern

Wir alle träumen, wollen aus uns etwas machen. Der eine will Fußballprofi werden, der andere die größten Orchester der Welt dirigieren. Wieder andere träumen davon, das Bernsteinzimmer zu finden oder als erster Mensch auf dem Mars zu stehen. Einer will den Weltfrieden retten, ein anderer endlich eine intakte Familie haben und vielleicht einmal den Nobelpreis überreicht zu bekommen. Es soll sogar Mitmenschen geben, die wollen Kanzler werden.

Viele solcher Träume werden geträumt. Einige davon werden sogar laut ausgesprochen. Doch in den allermeisten Fällen bleiben sie was sie sind: Träume. Es ist nämlich gar nicht so einfach, sich einen Traum zu erfüllen, seine Träume zu leben. Dazu gehören neben Talent und verdammt viel Glück vor allem Ausdauer und Wille. Niemandem verhilft das Schicksal mal einfach so dazu, dass ein Traum, ein großer Traum in Erfüllung geht. Wer nichts dafür tut, wer nichts riskiert, der bleibt ein Träumer.

Ich war gestern mit der besten Frau der Welt zum Konzert der Finalisten der letzten Staffel von The Voice of Germany im Berliner Tempodrom. Auf der Bühne zeigten sechs Frauen und drei Männer – eigentlich waren es sogar einige Menschen mehr – wie das ausgehen kann, wenn man nicht nur einen Traum hat, sondern dafür alles tut, dass der auch Wahrheit wird.

Die Damen und Herren zeigten, dass es nicht darauf ankommt, besonders schön, besonders schlank, besonders langbeinig oder blauäugig zu sein, um vor 2.000 Menschen auf der Bühne zu stehen und eine Show abzuliefern, die alles, was sonst so im Fernsehen zu sehen ist, in den Schatten stellt.

Gestern sahen wir mit vielen anderen Berlinern, was es heißt, seinen Traum zu leben. Wir sahen auch, was es heißt für seinen Traum zu leben. Alle, die da auf der Bühne standen, alle die sich bei The Voice of Germany beworben haben, haben einen Traum – sie wollen singen. Sie wollen vor Publikum singen, sie wollen bejubelt werden, sie wollen den Erfolg. Ich glaube, dass die wenigsten da immer nur die Dollarzeichen in den Augen haben. Klar, wenn neben dem Applaus auch noch das Klingen der Münzen zu hören ist, freut das jeden. Doch als Antrieb dafür, seinen Traum nicht nur zu träumen, sondern ihn zu verwirklichen, ihn zu leben, reicht das nicht.

Ich glaube nicht, dass große Erfinder, ich glaube nicht, dass Edison, Siemens, von Braun, Gates oder Zuckerberg sich mit der Absicht in ihrer Erfinderstuben, an ihre Reißbretter und Garagen zurück gezogen haben, super Reich zu werden. Sie wollten ihre Träume umsetzen.

Zugegeben, den wenigsten von uns gelingt der ganz große Wurf, gelingt es einen Eintrag ins Buch der Menschheit zu ergattern. Den wenigsten gelingt es, wie gestern auf einer großen Bühne zu stehen und selbst die Berliner zu Begeisterungsstürmen hinzureißen. Doch deshalb nicht versuchen, seine Träume zu leben? Deshalb nicht alles dafür tun, dass der Traum in Erfüllung geht? Das wäre ganz sicher der falsche Weg. Vielleicht, nein, ganz sicher sind viele Träume so unrealistisch, dass sie eben Träume bleiben.

Vielfach stellt sich auch heraus, dass wir von Dingen träumen, die wir wirklich nicht erreichen können. Dann sollten wir einige Träume begraben. Doch wo so ein Traum mit einer Träne im Auge verschwindet, wird Platz für mindestens einen neuen, einen, dessen Umsetzung nicht wirklich unmöglich ist.

Ich glaube, ich bin mir sicher: Wenn wir aufhören zu träumen, wenn wir aufhören zu versuchen unsere Träume zu leben, dann sind wir schon fast tot. Wer will schon als lebendiger Toter rumlaufen? Es sei denn, er träumt davon, ein Zombie zu sein.

Ich träume jetzt von einem Frühstück mit Hackepeter auf einem frischen Brötchen. Dazu muss ich mich jetzt anziehen und einkaufen. So ist das mit der Traumumsetzung.

Ihnen wünsche ich ein genussvolles Frühstück. Nicht vergessen: Leben Sie ihre Träume.

 


Veröffentlicht am: 12.01.2016

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