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Gesundheits-News vom 22. Januar 2016

Michael Weyland informiert...

(Michael Weyland) Ein abgebrochener Nagel hat beim Renovieren das rechte Auge von Kathrin Becker zu zwei Dritteln zerstört. Nur zahlreiche Operationen und eine Hornhauttransplantation im vergangenen Jahr konnten ihr Auge retten. Die 47-Jährige ist eine von über 2.600 Patienten, die im vergangenen Jahr eine Hornhaut von der Deutschen Gesellschaft für Gewebetransplantation (DGFG) erhalten haben.

Mit diesem bisher besten Ergebnis in der Geschichte der Gesellschaft konnten Patienten von Mecklenburg-Vorpommern bis Bayern mit Gewebetransplantaten versorgt werden. Die Zahl der Gewebespender ist 2015 im Gewebenetzwerk der DGFG um 13 Prozent auf 2.089 Spender deutlich angestiegen. „Die Gewebespende und insbesondere die Augenhornhautspende hat sich in vielen Kliniken in Deutschland etabliert“, sagt man. Erstmals liegt die Zahl der Gewebespender nach Angaben der Gesellschaft über 2.000. Damit setzt sich der steigende Trend der vergangenen Jahre weiter fort. „Mit diesem bisher besten Ergebnis in der Geschichte der DGFG ist die Versorgung von Patienten mit Gewebetransplantaten von Mecklenburg-Vorpommern bis Bayern zeitnah möglich“.

„Besonders freuen wir uns, dass die Gewebespende  von Organspendern deutlich zugenommen hat“. Die Steigerung betrage fast 17 Prozent. Damit kommen etwa zehn Prozent der Gewebespender aus der Organspende. Im Gegensatz zur Organspende ist die Gewebespende nicht an den Hirntod gebunden. Deshalb sind ein Großteil der in Deutschland verstorbenen Menschen mögliche Gewebespender. Selbst Krebserkrankungen stellen in vielen Fällen keinen Ausschlussgrund dar. Für die Gesellschaft steht seit Jahren die Spende von Augenhornhäuten sowie Herzklappen und Blutgefäßen im Vordergrund. Für die Knochen- und Sehnenspende arbeitet man mit der Universitätsgewebebank der Charité Berlin zusammen. Als Gewebe gelten im Sinne des Transplantationsgesetzes Augenhornhäute, Herzklappen, Blutgefäße, Knochen und Haut. Ärzte transplantieren jedes Jahr deutlich mehr Gewebe als Organe. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 4.338 Gewebepräparate zur Transplantation an Krankenhäuser im gesamten Bundesgebiet vermittelt. Das entspricht einer Steigerung von fast zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr. Gewebe werden im Gegensatz zu Organen nicht sofort transplantiert, sondern zuvor in Gewebebanken aufbereitet.

Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:
http://www.was-audio.de/aanews/G_News20160121_kvp.mp3

 


Veröffentlicht am: 21.01.2016

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