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Wirtschafts-News vom 22. Januar 2016

Michael Weyland informiert

(Michael Weyland) Dass Strom aus der Steckdose kommt, ist bekannt, dass er vorher irgendwo und irgendwie erzeugt und durch Stromleitungen hineingeleitet wird, eigentlich auch. Dass aber zu viel Strom in den Leitungen diese zerstören würde und dass man daher sehr genau die Erzeugung von Strom planen muss, ist weniger bekannt. Genau das ist aber das Problem bei alternativer Energieerzeugung, also sogenannten „grünen Elektronen“.  Die Sonne steht nachts nicht bereit und Wind ist auch nicht immer dann vorhanden, wenn man ihn bräuchte.  Dr. Constantin Alsheimer, Vorstandsvorsitzender der Mainova AG.

Dr. Constantin Alsheimer:  
Diese grünen Elektronen werden nicht immer produziert, in der Nacht werden sie zum Beispiel nicht produziert über Sonne, und deshalb brauchen wir entweder ein Vielfaches an Erzeugungsanlagen  - Wind z.B. – um immer zu jedem Zeitpunkt genug grüne Elektronen zu haben – also irgendwo wird immer Wind wehen, aber man braucht einen riesengroßen Windpark über ganz Europa, um das sicherzustellen, das wäre viel zu teuer, oder man muss diese grünen Elektronen speichern!

Aber das ist leichter gesagt als getan.  Pumpspeicherkraftwerke stehen bei uns nicht in ausreichendem Maße zur Verfügung, Batterien wären theoretisch nutzbar, aber auch die haben keine ausreichenden Kapazitäten.  
Dr. Constantin Alsheimer: 
Da gibt es dann nur eine Möglichkeit aus unserer Sicht, die großvolumig genug ist und das ist: Strom umzuwandeln in Gas.  Es gibt riesengroße Gasspeicher in Deutschland, das Gasnetz selbst ist ein solcher Speicher, man kann Gas verdichten und dieses Netz stark ausnutzen und man kann, wenn dann wieder Strom gebraucht wird, dieses Gas zurückverstromen und hat dann immer Strom. Also das Gasnetz als Stromspeicher.

Wie funktioniert eine solche Umwandlung denn bei der Mainova AG ?
Dr. Constantin Alsheimer:  
Das geschieht über Elektrolyse, ein anerkanntes Verfahren, das auch nicht neu ist.  Es ist allerdings sozusagen in der Größe, in der es erforderlich wäre, neu, und dann entsteht zunächst einmal Wasserstoff, und diesen Wasserstoff kann man auch in das Erdgasnetz einspeichern!

Eine solche  Strom zu-Gas-Anlage erprobt die Mainova AG derzeit im Frankfurter Osthafen. Und das mit Erfolg. Für die Dauer eines zehntägigen Tests wurde diese Strom zu Gas-Anlage jetzt in einer Computersimulation mit Erneuerbaren-Energien-Anlagen und einem Blockheizkraftwerk zusammengeschlossen. Bei zu viel Strom im Netz hat die Anlage den überschüssigen Strom automatisch in Wasserstoff umgewandelt und ins kommunale Erdgasverteilnetz eingespeist.

Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:
http://www.was-audio.de/aanews/News20160122_kvp.mp3

 


Veröffentlicht am: 22.01.2016

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