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Aufgespießt: So sind Männer

Ein etwas anderer Modewoche-Rückblick

(Helmut Harff/Chefredakteur) Einst sangen Die Ärzte davon, dass Männer Schweine sind. Herbert Grönemeyer wusste: Männer sind so verletzlich, Männer sind auf dieser Welt einfach unersätzlich. Juliane Werding stellte fest: Männer kommen und gehn und Marlene Dietrich fragte: Sag mir wo die Männer sind? Wo sind sie geblieben?

Viele Fragen zu den Männern. Doch wie sind nun Männer? Ich sah mir in der vergangen Modewoche in Berlin die Männer an und fand keine Antwort. Das ist auch nicht verwunderlich, denn die Männer gibt es nun einmal nicht.

Mann ist nicht gleich Mann. Ich meine nicht die unterschiedlichsten Männer, ich meine den einen Mann. Nimmt man mal die Männer, den Mann, der sich als Drag Queen auf beziehungsweise am Rande der Modeevents präsentierten. Sie zeigten sich von ihrer extravagenten und extrovertierten Seite. Sie ließen sich fotografieren - am liebste übrigens mit Frauen. Sie zeigten, dass Männer die längeren und im Zweifelsfall auch die schöneren Beine haben. Und doch, wenn Sie aus ihrer Kostümierung schlüpfen, wenn sie abgeschminkt wieder auftauchen, dann sind es ganz normale Männer, die ganz normalen Jobs nachgehen.

Dann sind da die kreativen Männer, die Designer. Die sprühen nur so von Ideen und wollen, dass man ihre Kreationen bejubelt. Geht es jedoch darum, selber bejubelt zu werden, dann sind sie schüchterner als Jungen im Konfirmandenanzug.

Gleiches gilt für die meisten, die mit einer Kamera vor dem roten Teppich auf die mehr oder weniger prominenten Menschen warten um die dort "abzuschießen". Man sollte jedoch nicht versuchen, die Fotografen fotografieren zu wollen. Da muss man schon ein sehr hübsches Model sein, wenn man einen Fotografen vor die Linse bekommen will.

Wer ist noch so als Mann in der Modewoche anzutreffen? Das sind die Security-Mitarbeiter. Sie sind zumeist kräftig gebaut, etwas maulfaul, wenig kompromissbereit und immer schwarz gekleidet. Warum eigentlich? Warum immer schwarz? Wann kommt mal jemand auf die Idee, die Sicherheitsleute freundlicher einzukleiden? Vielleicht färbt das ja etwas auf ihr Verhalten ab.

Modewoche ohne modeaffine Männer - das gibt es nicht. Die unterschieden sich in die, die mit ihrer Kleidung ausdrücken, dass Mode ihnen eigentlich am ... vorbei geht. Man trägt fast Uniform, ohne zu merken, dass auch diese Moden unterworfen ist. Deutlich auffälliger sind die - die oh Wunder - um jeden Preis auffallen wollen. Sie sind den schon erwähnten Drag Queens um einiges näher als dem Normalo. Auch bei Ihnen glitzert es, auch sie mögen High Heels. Sie kommen eher androgyn, denn weiblich rüber. Es sind zumeist eher Jüngelchen als gestandene Kerle.

Männer - die sind eben so vielfältig wie das Leben. Die sind mal so, mal so. Männer schlüpfen gern mal in eine Rolle, spielen liebend gern mal eine Rolle - manchmal sogar ohne es zu wissen. Männer wollen mal um jeden Preis auffallen, mal in der Masse verschwinden.

Das sieht man übrigens auch in unsere Reihe "Kleider machen Leute". Hier zeigen sich Männer - Metzger, Elektriker, Fensterputzer, und, und - erst in ihrer Berufskleidung und dann im feinen Zwirn.

Mein Wunsch: Männer, lasst Euch nicht in eine Schublade stecken, bleibt bunt und vielfältig.

 


Veröffentlicht am: 25.01.2016

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