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25.04.2017

 

 

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Fahrradfrühling 2016 - Teil 2

Der pure Luxus und ein Sack voll Fahrradtaschen

Das Equipment der Profis, die edelsten Materialien und der ultimative Komfort – was würden Radfahrer sich wünschen, wenn Geld keine Rolle spielte? Wir haben geschaut, was ganz oben steht, wenn man die Preise mal absteigend sortiert …

Neidvoll blicken Hobbysportler bisweilen auf den Fuhrpark der sportlichen Weltelite – etwa das Zeitfahrrennrad der Ironman-Hawaii-Gewinnerinnen Mirinda Carfrae und Daniela Ryf. Das „IA FRD“ von Felt für 15.999 Euro ist nach allen Regeln der aerodynamischen Kunst gebaut und sieht daher auch nur noch entfernt wie ein Fahrrad aus.

Im Windkanal optimiert sind ebenso die Carbonlaufräder „404 Firecrest“ von Zipp (ab 2.100 Euro der Satz). Verbessert für die Saison 2016 wurden hier vor allem die Naben, während die strömungsgünstige, golfballähnliche Felgenoberfläche beibehalten wurde.

Auch bei Helmen ist das Thema Aerodynamik aktuell Gegenstand der Verbesserung. Das Modell Giro „Air Attack Shield“ (249,99 Euro) sorgt bei fast vollständig geschlossener Oberfläche mit Luftkanälen auch auf der Tour de France für einen fahrtwindgekühlten Kopf – und hält mit magnetischem Visier den Wind aus den Augen.

In den Team-Trucks der Profifahrer sorgen persönliche Mechaniker für tadellos funktionierende Räder. Hierfür nutzen sie Werkzeugsets wie das 64-teilige „Master Tool Kit 3.0“ von Pedro‘s (1.199 Euro), das für den strapaziösen Einsatz unterwegs im robusten Hartschalenkoffer kommt.

Auf Fahrradweltreise will man möglichst selten reparieren müssen – darum hat Van Nicholas aus den Niederlanden sein Expeditionsrad „Deveron“ (ab 5.762 Euro, individuell konfigurierbar) nicht nur mit einem Titanrahmen als Herzstück konzipiert, sondern ein gekapseltes 18-Gang-Getriebe von Pinion integriert, das in Verbindung mit dem Gates-Carbonriemen statt einer Kette quasi keiner Pflege bedarf.

Noch mehr Komfort lässt sich dann nur noch in der liegenden Fortbewegung finden, wie sie etwa der „Scorpion fs 26“ von HP Velotechnik ermöglicht. Das faltbare und vollgefederte Liegedreirad ist individuell konfigurierbar. Als „nacktes“ Rad kostet es 4.490 Euro, mit Komplettausstattung und Extras wie dem E-Antrieb inklusive Rückwärtsgang und Doppelakku erreicht man hier allerdings auch schnell fünfstellige Preisgefilde.

Einen kleineren Anteil am Gesamtpreis von 14.999 Euro des Haibike „Xduro Fullseven Carbon Ultimate“ hat sicherlich der Mittelmotor von Bosch. Stärker zu Buche schlagen da der vollgefederte Carbonrahmen, der Carbonlaufradsatz, die Elektroschaltung und all die edlen Kleinigkeiten, die das derzeit teuerste Serien-Mountainbike der Welt auf das für ein vollgefedertes E-Mountainbike erstaunliche Gewicht von nur 17,2 Kilogramm drücken.

Auch Sicherheit kann ein großer Luxus sein – wie Faltradhersteller Brompton mit seiner Studie „Light Up“ zeigt. Das Hauptrahmenrohr des ansonsten unscheinbaren Falters ist mit Lumilor-Lack beschichtet und leuchtet auf Knopfdruck vollflächig. Gesehen werden, heißt die Devise! Eine Markteinführung ist für 2017 geplant.

All die schönen und teuren Räder will man natürlich auch bestmöglich sichern – hierfür bietet Schlosshersteller Abus sein berühmtes Faltschloss „Bordo“ neu in der Variante „Centium“ für 139,90 Euro an. Teilverchromt und mit lederner Halterung passt es an jedes noch so edle Rad, und auch seine hölzerne Verpackung kann sich durchaus sehen lassen.

Foto: www.brompton.de | pd-f

 


Veröffentlicht am: 07.02.2016

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