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"Winterschlaf" in der Galerie Christine Knauber

Zeichnungen und Objekte von Gudrun Schäfer

Am 18. Februar wird in der Galerie Christine Knauber unter dem Titel »Winterschlaf« eine Werkschau von Gudrun Schäfer eröffnet.

Die seit 2007 in Berlin lebende Künstlerin war viele Jahre Kostüm- und Bühnenbildnerin, bis sie sich ausschließlich der freien künstlerischen Arbeit, vor allem der Zeichnung, zuwandte. »Gudrun Schäfer gehört zu den Künstlern, deren Arbeiten mich in den letzten Jahren ganz besonders beeindruckt haben.

Ihre brillanten, virtuos ausgeführten Zeichnungen schaffen es immer wieder aufs Neue, den Betrachter gleichermaßen zu erstaunen wie zu irritieren. Denn was zunächst vertraut wirkt, entpuppt sich auf den zweiten Blick als eine Welt, die in sich verschoben scheint. Ich bin der Meinung, dass Gudrun Schäfer mit ihrer großartigen und berührenden Arbeit kein Geheimtipp mehr bleiben sollte und möchte mit ›Winterschlaf‹ einen Beitrag dazu leisten.« (Christine Knauber)

Über fünfzig Zeichnungen und Objekte in der Ausstellung spannen den Bogen über Gudrun Schäfers Schaffen in den letzten Jahren. Schäfers Bildräume wirken wie aus einer Zwischenwelt – zwischen Traum und Halbschlaf, zwischen Märchen und Wirklichkeit. Es verwischen sich die Grenzen zwischen Innen und Außen, zwischen Leben und Leblosem. Diese atmosphärisch dichten Räume, in der sich alle harten, dinglichen Abgrenzungen verlieren, können nur durch höchste zeichnerische Präzision erzeugt werden: so entsteht Ungefähres und Schemenhaftes durch große Genauigkeit und Akribie in der handwerklichen Ausführung.

Das Werk von Gudrun Schäfer ist zweifellos geprägt von ihrer langjährigen Arbeit am Theater. Darüber hinaus sind historische Abbildungen, lyrische Texte, Träume oder Erinnerungen Ausgangspunkt in ihrer Arbeit. Schemenhafte Puppenköpfe, wie aus Träumen entsprungene Familienbilder oder märchenhafte Landschaften sind dabei ebenso Gegenstand der Darstellung wie scheinbar beiläufige Blickwinkel und Begebenheiten. Gudrun Schäfers Werke berühren und verstören zugleich, weil sie wie ein verbotener Blick in eine vielgestaltige, mitunter rätselhafte Seelenlandschaft anmuten.

Galerie Christine Knauber
Langenscheidtstraße 6 (U7 Kleistpark)
10827 Berlin-Schöneberg 17 72
www.galerie-knauber.de

Eröffnung: Donnerstag, 18. Februar 2016, 19 Uhr
Ausstellung: 19. Februar bis 2. April 2016
Öffnungszeiten: Dienstag 16-21 Uhr, Mittwoch bis Freitag 12-19 Uhr, Samstag 12 bis 16 Uhr

 


Veröffentlicht am: 10.02.2016

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