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Morgengruß von Helmut Harff: Resignation

Der Papst warnt...

Gestern beschäftigte ich mich mit dem Thema Integration, heute hat mich Papst Franziskus inspiriert. Es geht um die Resignation. Das Oberhaupt der Katholischen Kirche warnte in Mexiko vor der Resignation und bezeichnete die als "eine der bevorzugten Waffen des Teufels".

Obwohl auch Christ, kann ich mit dem Begriff Teufel immer nicht so viel anfangen. Aber, wenn ich den aus Argentinien stammenden Papst richtig verstehe, dann meint er mit dem Teufel all die, die von unsere Resignation  profitieren. Er meint wohl alle, die auf unsere Resignation setzten, um ihre politischen Spielchen, um ihre krummen und kriminellen Geschäfte in aller Ruhe fortsetzen zu können.

Doch meint er nur die da oben, die Politiker, die Waffenhändler, die Drogenbosse, die Banker, die religiösen Fanatiker? Ich glaube nicht. Der Teufel bedroht jeden von uns mit seiner bevorzugten Waffe, der Resignation. Wir resignieren und machen so den Weg frei für die, die genau davon profitieren.

Doch unsere Resignation macht nicht nur andere reich und mächtig, sie macht uns auch arm und unmächtig. Wir haben keine Arbeit, Beziehungen funktionieren nicht, wir werden gemobbt, wir sind krank, wir können schlicht nicht mehr mithalten, wir sind zu dick, wir sind nicht attraktiv. All das ist schlimm, es ist aber noch unendlich schlimmer, wenn wir resignieren, wenn wir den Kopf in den Sand stecken. Wenn wir resignieren, dann ist es bis zum Absturz, bis zur Flucht in den Alkohol, in irgendwelche Süchte oder gar in den Selbstmord nicht mehr weit. Wenn wir resignieren, können wir uns nur noch selbst beweinen. Ändern können wir dann nichts mehr. Um es aus Sicht von Papst Franziskus zu sagen: Dann hat der Teufel gesiegt.

Franziskus warnte die Priester und Ordensleute vor einer "Resignation, die uns lähmt und uns nicht nur hindert zu gehen, sondern auch, den Weg zu bereiten". Drehen wir den Satz um, dann sagt der Pontifex, dass wir uns nicht lähmen lassen sollen, dass wir losgehen sollen. Recht hat Franziskus, kann ich nur aus eigenem Erleben sagen. Es gibt in einem sechzigjährigen Leben viele Situationen, die dazu angetan sind, zu resignieren. Doch ich habe irgendwann gelernt, dass es absolut sinnlos ist, den Kopf in den Sand zu stecken. Wenn man begreift - ob Christ oder nicht - dass der Teufel nicht gewinnen kann, wenn man immer wieder aufsteht, sich nicht von der eigenen Resignation lähmen lässt, dann ist schon sehr viel gewonnen.

Leider habe ich auch beobachtet, dass unsere Gesellschaft gern die bedauert, die resignieren, die am Boden liegen bleiben. Schwerer haben es dagegen die, die den Kopf heben, die ihre Lähmung abschütteln, die sich wieder auf die Suche nach dem aufrechten Gang machen, die dem Teufel den Stinkefinger zeigen.

Wovor warnte Papst Franziskus noch gleich die Priester und Ordensleute? Er warnte vor einer "Resignation, die uns lähmt und uns nicht nur hindert zu gehen, sondern auch, den Weg zu bereiten". Ich finde, die Mahnung gilt uns allen. Schlagen wir dem Teufel seine beliebteste Waffe aus der Hand. Auch wenn es längst nicht immer einfach ist - die Lähmung abschütteln und losgehen.

Ich mache mir jetzt mein Frühstück

Ihnen wünsche ich ein genussvolles Frühstück. Hüten Sie sich vor der Resignation.

 


Veröffentlicht am: 17.02.2016

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