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DER SPION UND SEIN BRUDER

... mit Kult-Comedian Sacha Baron Cohen


Mit der aberwitzigen Agentenkomödie DER SPION UND SEIN BRUDER (Kinostart am 10. März 2016) schuf Cohen (erneut Hauptdarsteller, Drehbuchautor und Produzent) nun bereits seinen fünften absurd-provokanten Charakterfilm – an seiner Seite begeistern dabei Mark Strong, Rebel Wilson, Gabourey Sidibe und Penélope Cruz.

Sacha Noam Baron Cohen wurde 1971 als Sohn eines Kleiderladen-Besitzers und einer Bewegungstrainerin in London geboren. Schon während der Schulzeit kam sein Sprachtalent zum Vorschein, als er im Alter von 8 Jahren einen Aufsatzwettbewerb gewann. Auch begeisterte er sich früh fürs Theaterspielen sowie für Hip-Hop. An der Cambridge University studierte Cohen dann Geschichte und trat währenddessen weiterhin auf der Theaterbühne sowie als Darsteller in kleineren Filmprojekten auf.

Nachdem er 1993 seinen Uni-Abschluss gemacht hatte, arbeitete er auch eine Zeit lang als Model, strebte aber langfristig eine Karriere als Comedian an. Bald darauf sicherte Cohen sich seinen ersten festen Fernseh-Job als Host der englischen Sendung „Pump TV“. Daneben spielte er in Werbefilmen mit und besuchte in Paris sogar eine renommierte Clown-Schule, um seine Fähigkeiten als Comedian weiter zu verfeinern. Bereits zu dieser Zeit hatte Cohen mehrere Charaktere entwickelt, denen er einige Jahre später eigene Kinofilme widmen würde – darunter Borat und Brüno.

1998 kam für Sacha Baron Cohen dann der große Durchbruch: In der Rolle seiner mittlerweile legendären Figur „Ali G.“ trat er erstmals und anschließend regelmäßig in der „11 O'Clock Show“ im englischen Fernsehen auf, was seiner Karriere einen raketenartigen Schub versetzte. Bereits im folgenden Jahr gewann er unter anderem den Preis als Bester Newcomer bei den British Comedy Awards. Kurz darauf bekam Cohen für seine Kult-Figur eine eigene Sendung: „Da Ali G. Show“. Der TV-Hit wurde alsbald mit einem BAFTA-Award für die Beste Comedy-Sendung geehrt. Mit ALI G IN DA HOUSE (2002) folgte wenig später ein Kinofilm um den Möchtegern-Rapper. Anschließend gastierte Ali G. mit seiner Sendung auch im US-Fernsehen. Für ihre herausragenden Comedy-Verdienste wurden Cohen und seine Figur bei den British Comedy Awards 2012 schließlich sogar mit dem „Outstanding Achievement Award“ geadelt.

Nach Ali G. feierte Cohen in den letzten Jahren auch mit weiteren illustren Charakteren große Erfolge: Die Komödie BORAT – KULTURELLE LERNUNG VON AMERIKA, UM BENEFIZ FÜR GLORREICHE NATION VON KASACHSTAN ZU MACHEN (2006) spielte an den weltweiten Kinokassen über 260 Millionen US-Dollar ein und setzte einer weiteren Cohen’schen Kultfigur ein cineastisches Denkmal. Auch sein Alter Ego BRÜNO wurde 2009 zum Kinohit. In DER DIKTATOR (2012) verkörperte Cohen zuletzt den – bis dahin vor allem aus „Saturday Night Live“ bekannten – gefährlich-witzigen Admiral General Hafez Aladeen und spielte damit knapp 180 Millionen Dollar ein. Bei allen vier Filmen fungierte Cohen auch als Drehbuchautor und Produzent. Neben den seinen Figuren gewidmeten Komödien spielte der Engländer auch in anderen erfolgreichen Kinofilmen mit, darunter beispielsweise RICKY BOBBY – KÖNIG DER RENNFAHRER (2006), Tim Burtons SWEENEY TODD – DER TEUFLISCHE BARBIER AUS DER FLEET STREET (2007), HUGO CABRET (2011), LES MISÉRABLES (2012) und ANCHORMAN 2 – DIE LEGENDE KEHRT ZURÜCK. Zudem war Cohen unter anderem in den drei Filmen des MADAGASCAR-Franchise (2005-2012) als Synchronstimme zu hören.

Zusätzlich zu den zahlreichen Awards für seine Performances als Ali G. gewann der Ausnahme-Comedian im Laufe seiner Karriere auch etliche weitere prestigeträchtige Preise. 2007 erhielt er für BORAT – KULTURELLE LERNUNG VON AMERIKA, UM BENEFIZ FÜR GLORREICHE NATION VON KASACHSTAN ZU MACHEN einen Golden Globe als Bester Hauptdarsteller sowie eine Oscar-Nominierung in der Kategorie „Bestes adaptiertes Drehbuch“. Sacha Baron Cohen ist mit der australischen Schauspielerin Isla Fisher verheiratet. Das Paar hat zwei Töchter und einen Sohn und lebt in London und Los Angeles.

Kinostart: 10. März 2016

 


Veröffentlicht am: 17.02.2016

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