Startseite  

21.09.2017

 

 

Werbung

 

Vorherigen Artikel lesen Nächsten Artikel lesen

 

Gesundheits-News vom 26. Februar 2016

Michael Weyland informiert

(Michael Weyland) Wenn Sportprofis mit Behinderungen ihr Können vor großem Publikum zeigen, "macht das Patienten etwa nach einem schweren Arbeitsunfall mit einer Behinderung Mut. Das ist extrem wichtig", sagte Verena Bentele, Beauftragte der Bundesregierung für Menschen mit Behinderungen kürzlich in einem Interview mit "BG BAU aktuell", dem soeben erschienenen Unternehmermagazin der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU).

"Nur vier Prozent aller Menschen haben ihre Behinderung seit der Geburt. Alle anderen bekommen diese später durch Unfall oder Krankheit. Das bedeutet aber nicht, dass man danach nichts mehr machen kann", betonte Bentele und nannte als Beispiel Profisportler mit Behinderungen, die vielen Betroffenen Perspektiven aufzeigten. Man müsse "einfach den Mut haben, seine Perspektive und seinen Horizont zu erweitern". Das gelte auch für Menschen, die ihre Behinderung auf Grund eines Arbeits- oder Wegeunfalls erlitten.

Allein im Jahr 2014 wurden bundesweit in mehr als 23.000 Fällen Betroffene nach Arbeits- und Wegeunfällen in elf Standorten der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinken behandelt. Diese Kliniken sind Spezialisten für die medizinische Behandlung der Folgen aus Arbeitsunfällen und Tausende Patienten erhielten eine stationäre Rehabilitationsmaßnahme. Reha-Sport, etwa Gymnastik, Leichtathletik, Schwimmen und Bewegungsübungen, spielt dabei eine große Rolle. Die positive Rolle des Sports hat die von Geburt an blinde Behindertenbeauftragte selbst erlebt: Zwölf mal Gold gewann sie bei Paralympics im Biathlon und Skilanglauf, ehe sie 2011 einen anderen beruflichen Karriere-Weg einschlug. Heute streitet sie mit Herzblut für Inklusion von Menschen mit Behinderungen und für Barrierefreiheit. So setzt sie sich als Behindertenbeauftragte der Bundesregierung entschieden dafür ein, dass Barrieren aller Art, seien es bauliche, sprachliche oder solche, die das Arbeitsleben betreffen, abgebaut werden. Zum Beispiel forderte Bentele beim vergangenen "Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung" dazu auf, die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen auf allen Ebenen zu verbessern.

Der prozentuale Anteil von Menschen mit Behinderungen, die bei öffentlichen und privaten Arbeitgebern beschäftigt sind, liege bei nur 4,7 Prozent. Dazu Bentele: "Ich sehe noch in allen Bereichen Handlungsbedarf. Noch immer arbeiten 300.000 Menschen mit Behinderungen in Werkstätten. Das sind zu viele. Arbeitgeber sollten daran denken, dass es beispielsweise im Bereich von Verwaltung oder IT viele Menschen mit Behinderungen gibt, die solche Arbeiten ausführen können und wollen."

Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:
http://www.was-audio.de/aanews/G_News20160225_kvp.mp3

 


Veröffentlicht am: 26.02.2016

AusdruckenArtikel drucken

LesenzeichenLesezeichen speichern

FeedbackMit uns Kontakt aufnehmen

NewsletterNewsletter bestellen und abbestellen

TwitterFolge uns auf Twitter

FacebookTeile diesen Beitrag auf Facebook

Hoch: Hoch zum Seitenanfang

Nächsten Artikel: lesen

Vorherigen Artikel: lesen

 

 


Werbung

 


Werbung

 


Werbung

 


Werbung

Neu auf genussmaenner.de


 

 
         
             
     
     
     

 

Service
Impressum
Kontakt
Mediadaten
Newsletter
Nutzungshinweise
Presse
Redaktion
RSS 
Sitemap
Suchen

 

Besuchen Sie auch diese Seiten in unserem Netzwerk
| Börsen-Lexikon
| fotomensch berlin - der Fotograf von genussmaenner.de
| Frauenfinanzseite
| Geld & Genuss
| geniesserinnen.de
| gentleman today - Edel geht die Welt zu Grunde
| instock
| marketingmensch | Agentur für Marketing, Werbung & Internet
| Unter der Lupe

 

Rechtliches
© 2007 - 2017 by genussmaenner.de, Berlin. Alle Rechte vorbehalten.

Lesezeichen:
 Del.icio.us Google Bookmark Reddit