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Morgengruß von Helmut Harff: 3. März

Den Mädchen, dem Artenschutz und dem Hören gehört dieser Tag

Was haben Mädchen, der Artenschutz und das Hören gemeinsam? Vielleicht sollte man auf die Mädchen hören, wenn es um den Artenschutz geht? Oder sollte man Mädchen, die zuhören unter Artenschutz stellen? Quatsch! Heute, am 3. März ist der Internationale Tag des Artenschutzes und der Welttag des Hörens. In Japan feiert man Hina-Matsuri.

Dieses Mädchenfest, so verrät Wikipedia, ist ein japanischer Festtag, der jedes Jahr am 3. März gefeiert wird. In der Zeit vor diesem Tag stellt man auf abgestufte, mit rotem Tuch überzogene Plattformen einen Satz von Puppen, die in traditionelle Kimonos gekleidet sind und die Kaiser, Kaiserin, Dienerinnen und Musiker in offizieller Hofkleidung darstellen. Eine Legende über das Hina-Matsuri besagt, dass das Mädchen einer Familie, das vergisst, alle Puppen vor der Nacht zum 4. März wegzuräumen, in diesem Jahr nicht heiraten wird. Wer also nicht heiraten will, "vergisst" einfach die Puppen.

So einfach ist es mit dem Artenschutz nicht. Er hat seinen Ursprung im Washingtoner Artenschutzübereinkommens (CITES, Convention on International Trade in Endangered Species of Wild Fauna and Flora). Durch das am 3. März 1973 unterzeichnete Abkommen sollen bedrohte wildlebende Arten (Tiere und Pflanzen) geschützt werden, die durch Handelsinteressen gefährdet sind. Leider wissen wir, dass Papier bekanntlich geduldig ist und für den Artenschutz ganz dicke Bretter gebohrt werden müssen. Tiere und Pflanzen sind ja auch nicht nur durch Handelsinteressen sondern durch viele andere Dinge, an denen wir Menschen einen riesigen Anteil haben, bedroht. Hier endlich eine Trendwende zu erreichen, ist mit Sicherheit viel schwieriger, als ein vergessliches japanisches Mädchen zu verheiraten.

Das Problem liegt sicherlich auch darin, dass wir als Menschheit nicht zuhören oder zumindest das Gehörte nicht verinnerlichen, nicht wirklich an uns heranlassen. Nun war der Schutz von bedrohten Tieren und Pflanzen ganz sicher nicht die Intention für die Einführung des Welttags des Hörens. Wie Wikipedia verrät, ist der Welttag des Hörens (englisch: „World Hearing Day“ bzw. „International Ear Care Day“) ein 2007 eingeführter, weltweiter Aktionstag, mit dem die Weltgesundheitsorganisation (WHO) gemeinsam mit nationalen Partnern globale Aufmerksamkeit auf die Prävention und Versorgung von Hörminderungen und auf die Bedeutung des Gehörs lenken möchte. Hintergrund ist, dass etwa 5 Prozent der Weltbevölkerung - das sind immerhin 360 Millionen Menschen - hochgradig hörgemindert und dadurch behindert sind. Dies betrifft allein ein Drittel der über 65-Jährigen, aber auch 32 Millionen Kinder. Der Welttag des Hörens steht dieses Jahr unter dem Motto „Childhood Hearing Loss: Act Now, Here Is How!“.

Eingangs fragte ich, was all diese drei Tage gemeinsam haben? Auf den ersten Blick sicherlich nichts. Doch stimmt das? Klar, der japanische Mädchentag hat eine lange Tradition, die anderen sind relativ neu. Doch auch der Internationale Tag des Artenschutz hat zum Ziel, Traditionen zu bewahren. Ich meine die Tradition der Artenvielfalt. Denn die ist - da hilft kein weghören - nun einmal gefährdet. Das hat gar nicht so viel mit dem gern beschworenen Klimawandel zu tun. Viele Tierarten sind schon vor Jahrhunderten ausgerottet worden. Augenscheinlich geben wir erst dann Ruhe, wenn wir eine Spezies möglichst total vernichtet haben.

Ja, und das Hören oder vielmehr das nicht hören können, ist eine alte Geißel den Menschheit. Wer sich einmal die Mühe macht und auch nur einen Tag mit völlig verstopften Ohren verbringt, weiß, wie groß die Einschränkungen, wie groß die Unsicherheit ist, wenn man nicht hört.

Ich mache mir mein Frühstück.

Ihnen wünsche ich ein genussvolles Frühstück. Genießen Sie den 3. März.

 


Veröffentlicht am: 03.03.2016

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