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Morgengruß von Helmut Harff: Arme Leber

Wein, Schampus und harte Sachen

Düsseldorf ist im Rausch. Zigtausende Männer und Frauen pilgern noch bis heute Abend auf die Prowein. Nahezu ausschließlich gute und sehr gute Weine, Sekte und Champagner werden von den Winzern aus allen Teilen der Welt angeboten. Dazu kommen noch zumeist edle Brände und weniges an Zubehör.

Wer auf die Prowein fährt um sich einfach mal so zu informieren, sich einen Überblick zu verschaffen, der ist schlichtweg überfordert. Die Chefredakteurin von frauenfinanzseite.de und ich sind schon seit Sonntag auf dem Düsseldorfer Messegelände unterwegs, haben viele Bekannte und Menschen, die wir bisher nur vom Telefon oder dem Mailverkehr her kannten, getroffen. Dazu kommen viele neue spannende Kontakte. Wer das ist? Der aufmerksame Leser wird das demnächst erfahren.

Die Füße taten schon am Naschmittag weh und die Leber hatte auch schon zu tun, dennoch haben wir einige der neun Messehallen maximal durcheilt. Wo will man auch stehenbleiben, reden und verkosten, wenn allein die österreichischen Winzer eine ganze Halle „besetzten“. Das sind allein vermutlich hundert oder mehr Anbieter von leckerem Wein.  Also blieben wir da stehen, wo uns irgendetwas ins Auge sprang.

Wir verkosteten Gin, sprachen mit dem Besitzer eines 1.300 Jahre alten Weingutes, redeten mit Winzerinnen, trafen ausgeflippte Hersteller von ungewöhnlichem Wodka und solche, die mit ihrem Kräuterschnaps zurück zu den Wurzeln finden wollen. Klar machten wir Station bei den Franzosen, bei Bordeauxwein, bei Pays dÒC IPG, bei den Herstellern edler Champagner, bei den Brennern aus dem Cognac. Wir besuchten aber auch zahlreiche deutsche und andere internationale Produzenten.

Eines eint alle: Sie wollen Qualität zu einem vertretbaren Preis anbieten. Man muss sagen, dass das mit der Qualität – zumindest der hierauf der Prowein angebotenen Weinen – auch klappt. Warum Weine – auch solche aus Spitzenlagen - aber 80 und mehr Euro kosten, kann ich nicht nachvollziehen. Mehr als 35 Euro für eine Flasche Wein auszugeben, halte ich für übertrieben. Aber es soll ja auch Menschen  geben, die für ein Auto weit mehr als 100.000 Euro auf den Tisch legen.

Doch zurück zu dem überwältigenden Messeangebot. Wir von der Presse müssen ja „nur“ darüber schreiben. Da ist es nicht ganz so wichtig, ob wir dieses oder jenes Getränk präsentieren. Ich frage mich allerdings, wonach die Gastronomen und Händler ihre Standbesuche aussuchen und wie es neue oder exotische Anbieter schaffen, dass die, die mit Alkoholiker ihr Geld verdienen, genau bei ihnen halt machen.

Alle, die die Prowein 2016 verpasst haben: Die nächste Weinmesse in Düsseldorf findet vom 19. bis 21. März 2017 statt.

Noch ein Tipp: Wer neben den 45 Euro für nicht noch viel, sehr viel Geld für ein Hotelzimmer ausgeben möchte, dem sei ein Privatzimmer empfohlen. Wir haben für zwei Personen/zwei Nächte ohne Frühstück 200 Euro bezahlt. Eine Ausgabe, die sich garantiert für jeden Weinliebhaber auf Entdeckungsreise lohnt.

Wir stürzen uns jetzt wieder in den Messetrubel.

Ihnen wünsche ich ein genussvolles Frühstück und heute Abend ein gutes Glas Wein.

 


Veröffentlicht am: 15.03.2016

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