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Aufgespießt: Arme Viecher

Wir und unsere Tiere

(Helmut Harff/Chefredakteur) Tiere in menschlicher Obhut haben es nicht leicht. Sie werden in Käfigen, in Stallungen und sonstigen Behausungen gehalten, die ihren natürlichen "Wohnverhältnissen" auch nicht einmal ansatzweise ähnlich sind. Herdentiere werden manchmal alleine oder höchstens in sehr kleinen Gruppen gehalten. Andere pfercht man mit Artgenossen oder solchen, die man dafür hält zusammen.

Tiere, die von uns Menschen abhängig sind, werden in nahezu allen Fällen falsch und zumeist gar nicht artgerecht ernährt. Sie bekommen Futter, das sie so in ihren natürlichen Lebensräumen garantiert nie finden werden. Teilweise füttert man Tiere, was normalerweise auch Menschen bekommen. Man stelle sich das einmal umgekehrt vor.

Tiere in unserem Umfeld werden, wenn sie krank sind, einfach entsorgt oder - und das passiert in den meisten Fällen - werden sie dem Tierarzt vorgestellt, der gern und häufig Medikamente verschreibt, wie sie auch Menschen bekommen. Sind die Tiere für den Besitzer wertvoll, so kommt es immer wieder vor, dass solche Kreaturen sich sehr schmerzhafter Operationen unterziehen müssen.

Viele Tiere in der Obhut von Menschen werden dazu gezwungen, zur Erbauung ihrer Besitzer und zur Unterhaltung andere Menschen, irgendwelche Kunststückchen zu lernen.

Sicherlich finden Sie all das ebenso empörend wie ich. Sicherlich sind Sie auch der Ansicht, dass solch ein Umgang mit Tieren verboten sein sollte beziehungsweise dem Tierschutzgesetz widerspricht. Sicherlich sind Sie mit mir einer Meinung, dass wer so mit seinen Tieren umgeht, bestraft werden muss.

Dann sind Sie genau wie ich der Ansicht, dass Tiere im Haushalt von Menschen - mit Ausnahmen wie Blindenhunde - nichts zu suchen haben. Sind Sie nicht? Wieso haben Sie denn gerade noch ganz heftig mit dem Kopf genickt? Sie dachten ich meine die Tiere, wie sie von Bauern gehalten werden oder solche in Zirkussen oder anderen Tiershows?

Ich meine die Haustiere, die Millionen von Hunden, Katzen, Vögeln, Fischen, Reptilien und was da noch so in deutschen Haushalten gehalten und gezüchtet wird. Ich finde nämlich, dass diese Tiere in viel zu vielen Fällen weit mehr unter uns Menschen leiden, wie Tiere auf einem Bauernhof, ja sogar als Tiere in den Mastbetrieben und Eier-Produktionsstätten. Ich finde, dass wir zuerst die Tiere vor uns Menschen schützen sollten, die in Wohnungen mit Menschen leben müssen. Diese Tiere werden zu Millionen nicht ansatzweise artgerecht gehalten. Vielfach sind die Hunde, Katzen und was da noch so nach menschlichen "Schönheits- oder Rasseidealen" gezüchtet wird, nur noch eine Perversion ihrer natürlichen Vorbilder.

Ich finde, dass Tierschützer, aber auch der Gesetzgeber hier endlich handeln soll.

Ich weiß, dass ich mir jetzt gerade nicht viele Freunde gemacht habe, denn Haustierbesitzer hierzulande den Spiegel vorzuhalten - das kommt nicht gut. Und doch, ich glaube, wir dürfen unsere Freude am Tier nicht über die Belange der Kreatur stellen.

Wie heißt es im biblischen Matthäusevangelium: Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan. Wer nun meint, dass Jesus damit nicht auch die Tiere gemeint hat, der sei daran erinnert, dass auch die Gottes Geschöpfe sind. Die schuf er nach der Schöpfungsgeschichte bereits am 5. und 6. Tag, uns Menschen erst ganz zum Schluss. Die Tiere waren also schon vor uns auf der Welt - das sagen auch alle Nichtchristen und Atheisten.rieden. Dann kann der Sommer kommen.

 


Veröffentlicht am: 28.03.2016

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