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Und ab ist der Lack

Die fünf häufigsten Fehler bei der Autowäsche

Schon die hohe Pkw-Dichte verrät es: Die Deutschen lieben Autos. Doch Liebe will gepflegt werden. Spätestens wenn der Blick durch die Windschutzscheibe auch bei Sonnenschein nur trübe Aussichten bietet, ist es höchste Zeit für die nächste Reinigungsrunde. Doch Vorsicht: Eine unsachgemäße Fahrzeugpflege kann dauerhafte Lackschäden verursachen.

Worauf bei der Wahl der richtigen Utensilien zu achten ist und welche Autopflege-Sünden es zu vermeiden gilt, erklärt Fahrzeugpflege-Experte Alexander Hertfelder, Operations Manager bei MyCleaner.

1. Kratzbürste? Ohne Schreck aus der Waschanlage

Selbst bei Autobesitzern ohne Phobie stellen sich bei diesen "Spinnennetzen" die Nackenhaare auf: Auch als Waschstraßenkreise oder Haarlinienkratzer bekannt, hinterlassen veraltete oder zu harte Waschstraßenbürsten feine, spinnennetzartige Kratzer in der Karosserie, die besonders bei Sonnenlicht "zur Geltung" kommen. Hier empfiehlt sich ein prüfender Blick, ob die Anlage gepflegt und gut geführt ist, oberflächenschonende Textil- oder Schaumstoffbürsten verwendet werden und nicht noch der Dreck des Vorgängers an den Lappen haftet. ''Wird keine Vorreinigung angeboten oder fehlt eine Kennzeichnung durch das DEKRA-Prüfsiegel, ist eine Autoreinigung nicht zu empfehlen'', sagt der Experte Hertfelder.

2. Keine Schocktherapie - Der richtige Umgang mit dem Hochdruckreiniger

Unter Druck entstehen bekanntlich Diamanten. Eine Autowäsche verspricht immerhin einen diamantenen Glanz - wenn man alles richtig macht. Hochdruckreiniger sind wirkungsvolle Werkzeuge, um groben Schmutz blitzschnell abzuspülen. Allerdings gibt es auch hier einige Dinge zu beachten, damit der Lack nicht unter Druck gerät. Besonders bei bereits bestehenden Lackschäden oder sensiblen Stellen, wie Reifen und Scheibendichtungen, ist Vorsicht geboten. Generell sollte der Wasserstrahl in einem Abstand von etwa zwanzig Zentimetern mit flachem Einfallswinkel zum Wagen gehalten werden. Damit die Lackierung keinen Temperaturschock erleidet, verzichten Autofahrer im Winter besser auf diese Reinigungsmethode und weichen im Sommer auf die milderen Morgen- oder Abendstunden aus.

3. Nicht lumpen lassen - Cleaner`s little helpers

Nicht nur eine Frage der Technik: Auch die Waschutensilien haben einen erheblichen Einfluss auf das Endergebnis der Reinigung und die Unversehrtheit des Lacks. Sogar bei der Handwäsche können ungeeignete Putzlappen und Schwämme mehr schaden als nutzen. Schlimmstenfalls verteilen sie Sandkörnchen und andere Schmutzteilchen auf der Oberfläche der Karosserie anstatt sie zu entfernen. Der Dreck wirkt dann wie Schmirgelpapier und hinterlässt unschöne Schleifspuren. ''Unsere Cleaner verwenden spezielle Mikrofasertücher. In Kombination mit unseren selbst entwickelten, wachshaltigen Reinigungsmitteln, die die Schmutzpartikel umhüllen, wird der Lack schonend und kratzerfrei gereinigt'', beschreibt der Experte die optimale Lösung. 

4. Schaumschläger oder Putzwunder? - Die Wahl des richtigen Reinigungsmittels

Spülmittel, Babyshampoo, Backpulver, Speiseöl... Die Liste der Hausmittel ist lang. Doch für echte Autofreunde gilt: Finger weg! Selbst bei professionellen Autopflegemitteln gibt es Qualitätsunterschiede. Ein Blick auf Schaumbildung, Umweltverträglichkeit und Wachsschutz verrät das passende Produkt. Schaum bindet den Schmutz, weicht ihn auf und lässt ihn abfließen. Zu stark fettlösende Mittel hingegen schaden der Wachsschicht. ''Ideal sind Reinigungsmittel, die das Wachs schützen und gleichzeitig die Reibung auf der Lackoberfläche vermindern. Wir verwenden dafür unseren MyCleaner Ultimate | nano Cleaner mit Nanoschutz und sofortigem Glanz- und Versiegelungseffekt für Lack, Felgen, Kunststoff, Gummi und Glas'', sagt Hertfelder.

5. In trockenen Tüchern  - bye-bye Wasserflecken

Selbst die sorgfältigste Autowäsche verliert ihren Glanz, wenn Wasserflecken das Endergebnis trüben. Wasserreste müssen schnell entfernt werden, bevor sie eintrocknen und hässliche Ränder verursachen. Die besten Ergebnisse versprechen auch hier spezielle Mikrofasertücher. Empfindliche Lacke sollten Fahrzeugbesitzer mit gefaltetem Tuch abtupfen oder das Tuch ohne Druck über die Oberfläche ziehen. Wer es besonders gründlich mag, kann schlecht erreichbare Stellen, wie Ziergitter, Spiegel oder Türleiste mit Druckluft trocknen.

Fazit: Die Annahme, dass bei der Autowäsche nicht viel schiefgehen kann, stellt sich spätestens bei direktem Sonnenlicht als Irrtum heraus. Damit die Reinigung nicht mehr ''Tiefgang'' bekommt, als dem Besitzer lieb ist, rät Alexander Hertfelder von MyCleaner zur umweltfreundlichen und schonenden Fahrzeugpflege - am besten von Hand: ''Waschanlagen mit Polyethyl-Bürsten, Spülmittel oder Haushaltslappen gehören ebenso zu den Alpträumen einer Pkw-Oberfläche, wie Nähe bedürftige Hochdruckreiniger oder fettlösende Shampoos. Stattdessen rate ich zu den eigens entwickelten MyCleaner Reinigungsprodukten, die komplett ohne Wasser auskommen und durch natürliche Wachse den Lack schonen und pflegen."

Bildquelle: welcomia

 


Veröffentlicht am: 01.04.2016

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