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Kleinkinder in die digitale Welt begleiten

Klare Regeln helfen beim Umgang mit Smartphone & Co.


Sie blinken, vibrieren, zeigen bunte Bilder und reagieren auf Berührung: Kein Wunder, dass Smartphones oder Tablets ungeheuer spannend sind für Kleinkinder. Oft können auch Mama und Papa nicht die Finger davon lassen.

Umso wichtiger ist, dass Eltern bei ihren Kindern auf eine altersgerechte Nutzung der digitalen Medien achten und sich auch selbst Grenzen setzen. Schließlich sind sie die wichtigsten Vorbilder für ihren Nachwuchs. Ab welchem Ausmaß die Nutzung schädlich ist und wie Eltern ihre Kleinen vor Risiken schützen können, weiß Dieter Sprott, Versicherungsexperte bei den ERGO Direkt Versicherungen.

Der Vater checkt auf dem Weg zur Kita seine Mails, die Mutter liest auf dem Spielplatz die Nachrichten. Da werden Kinder natürlich neugierig: „Bereits Zweijährige können über Touchscreens wischen, die Geräte entsperren und zielgerichtet bedienen“, weiß Dieter Sprott, Versicherungsexperte bei den ERGO Direkt Versicherungen. Doch sollten so kleine Kinder schon mit interaktiven Medien in Berührung kommen? Und kann ihnen die Nutzung von Smartphone und Co. schaden? Das kommt ganz darauf an, so Dieter Sprott: „Eltern, die gemeinsam mit ihren Kindern die Möglichkeiten der digitalen Welt erkunden, vermitteln ihnen spielerisch wichtige Fähigkeiten – Stichwort Medienkompetenz.

"Wer ein Kleinkind dagegen stundenlang allein daddeln lässt, tut ihm keinen Gefallen: Bei zu intensiver Nutzung drohen Augenprobleme, Konzentrationsschwierigkeiten und Kopfschmerzen. Gleichzeitig können sich Kinder motorisch, geistig und sozial nur gut entwickeln, wenn sie genügend Erfahrungen in der realen Welt machen", sagt der ERGO Direkt Experte: „Im Sand buddeln, herumtoben, durch Pfützen springen – solche Dinge dürfen nicht zu kurz kommen. Digitales Spielzeug kann dazukommen, darf die Erlebniswelt des Kindes aber nicht beherrschen.“

Eltern müssen ihre Vorbildfunktion ernst nehmen

Ab welchem Alter und in welchem Umfang Kinder digitale Medien nutzen sollten, lässt sich nicht pauschal sagen. Smartphone und Tablet sind Teil der heutigen Lebenswirklichkeit – generelle Verbote sind daher sinnlos. Wichtig ist, dass Eltern sich ihrer eigenen Vorbildfunktion bewusst sind: Wer morgens als erstes zum Handy greift und am Mittagstisch Mails liest, vermittelt seinem Nachwuchs keinen maßvollen Umgang mit den neuen Medien. „Kinder brauchen auch in der digitalen Welt klare Regeln“, betont der ERGO Direkt Experte. „Dazu gehört eine zeitliche Einschränkung, da Medien die Kleinkinder auf Dauer überreizen. Der tägliche Medienkonsum sollte eine halbe Stunde nicht überschreiten.“ Eltern tun gut daran, ihren Sprössling beim und nach dem Spielen mit Smartphone oder Tablet zu beobachten: Wirkt das Kind aggressiv, teilnahmslos oder unruhig? Dann empfiehlt es sich, sofort gegenzusteuern und die Nutzung einzuschränken.

Vorkehrungen zum Schutz des Kindes

Aufgabe der Eltern ist zudem, die richtigen Anwendungen für ihre Kinder auszusuchen. Es gibt durchaus eine Reihe von Lern-Apps, von denen sie profitieren können. „Die ganz Kleinen sind mit wenigen, ausgewählten Programmen am besten bedient. Ein, zwei Spiele reichen am Anfang völlig aus“, empfiehlt Dieter Sprott. Vor allem aber kommt es darauf an, mit dem Kind ins Gespräch zu kommen: Welche App mag es besonders, bei welchem Spiel hat es etwas Aufregendes gelernt? „Auch wer sich selbst nicht für die digitale Welt interessiert, sollte am Ball bleiben. Ehrliches Interesse ist der beste Weg, eine Vertrauensbasis aufzubauen und als Ansprechpartner gefragt zu bleiben.“ Darüber hinaus sollten Eltern einige technische Vorkehrungen treffen.

Sinnvoll ist, die Sicherheitseinstellungen der Geräte zu prüfen. Wer zum Beispiel eine Passwortabfrage für den App-Store festlegt, verhindert, dass die Kinder hier teuer einkaufen. Auch für Smartphones und Tablets empfiehlt sich der Einsatz eines Virenscanners. Diese bieten eine zusätzliche Kindersicherung an, womit sich die Surfzeiten regeln und nicht kindgerechte Webseiten sperren lassen. „Zudem sollten die Eltern ausschließen, dass der Nachwuchs alleine im Internet surft“, so der Tipp des ERGO Direkt Experten.

Quelle: ERGO Versicherungsgruppe

 


Veröffentlicht am: 06.04.2016

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