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25.05.2017

 

 

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Gesundheit & Genuss in und um Bad Bergzabern

Die Südliche Weinstraße lockt mit Wein, Wasser und Wohlbefinden

Die Südliche Weinstraße ist nicht nur mit einem milden Klima und den meisten Sonnentagen Deutschlands gesegnet, sie steht auch für Gesundheit und Genuss! Schon 1896 stattete Pfarrer Kneipp der Stadt einen Besuch ab und bereits 1875 wurde hier ein „Verschönerungsverein“ gegründet. Doch das war gestern. Heute heißen die angesagten Themen: Achtsamkeit, Prävention, Bewegung, Entspannung und Einsicht.

Auf den Spuren von Pfarrer Kneipp und Edith Stein


Wer nach Bad Bergzabern fährt, taucht nicht nur in die Welt von Pfarrer Kneipp, sondern auch in die einer Heiligen ein. Denn auf dem Ludwigsplatz steht noch immer die Martinskirche aus dem 19. Jahrhundert. Gleich an ihrem Eingang befindet sich der Taufbrunnen, an dem Edith Stein am 01. Januar 1922 getauft wurde. Er steht heute auf einem im Fußboden eingelassenen Davidstern aus weißem Marmor. Edith Stein hatte im Sommer 1921 das Ehepaar Conrad-Martius in der Neubergstraße 16 in Bad Bergzabern besucht und dort die Autobiographie der hl. Teresa von Avila gelesen. Das war der Wendepunkt in ihrem Leben und führte dazu, dass die als Jüdin geborene Philosophin zum christlichen Glauben übertrat. Ostern 1923 siedelte sie dann ganz in die Pfalz über, wo sie als Lehrerin an den Schulen der Dominikanerinnen in Speyer arbeitete.

Südpfalztherme: „Süße Momente der Entspannung“

Vor der Martinskirche befindet sich ein kleiner Springbrunnen mit der Aufschrift: „Im Wasser ist Heil“ – ein Verweis auf die Südpfalztherme, eine der vier rheinland-pfälzischen Staatsbäder. Eine natürliche Thermalquelle in 450 Metern Tiefe speist dort die vier Becken, Gegenstromanlage, Wasserfontäne und Sprudelliegen inklusive. „Spezielle Wohlfühlpakete wie „Süße Momente der Entspannung“ oder „Unsere Welt des Wohlfühlens“ enthalten aufeinander abgestimmte Arrangements aus Bädern und Relaxphasen, die zum Teil auch von einem Gläschen Pfälzer Secco begleitet werden“, betont Tobias Kelter, Geschäftsführer des Tourismusvereins Südliche Weinstraße Bad Bergzabern. Außerdem werden in der Wellness-Abteilung verschiedenen Aroma-Massagen angeboten, die zur jeweiligen Jahreszeit passen.

Highlight ist vor allem die „güldene Glockenbronze-Wanne“, die nach der Herzogin Karoline benannt wurde. In ihr kann man ein Milch-Schaumbad für zwei nehmen. „Als absolutes Lieblingspaket aller Gäste hat sich jedoch das „Vinum Spectaculum“ entpuppt, bei dem nach einem Ganzkörper-Peeling mit Traubenkernen der Körper mit warmem Traubenkernöl massiert und verwöhnt wird“, verrät Kelter. Ein frisches Gläschen Winzersaft rundet das Erlebnis mit allen Sinnen ab.

Wer sein Immunsystem stärken möchte, geht auf den Sauna Dachgarten. Von dort aus hat man einen tollen Blick über die Dächer des Kurstädtchens. Außerdem bietet die Südpfalztherme für spezielle Zielgruppen Bewegungskurse im Wasser an wie zum Beispiel Aqua Fitness für jedermann, Gymnastik oder Geburtsvorbereitung. Wer länger bleibt, checkt in das 81-Zimmer-Hotel „Petronella“ ein. Es wurde nach der gleichnamigen Heilquelle benannt und liegt nur 150 m von der Therme entfernt direkt am Kurpark. Hier kann man außer Shiatsu und Lymphdrainage auch Biologisches Heilfasten mit Naturreis buchen. Durch die Ernährungsumstellung werden der Körper entschlackt und die Nerven gestärkt.

Gegen Schlafstörungen und Stress dienen die Sauerstoff-Therapie und die Magnet-Resonanz-Stimulation. Frauen können sich mit Peelings und Bädern aus Rosenblüten, Männer mit einer Algenpackung verwöhnen lassen. Doch auch Besucher, die unter Tinnitus, Migräne oder Burn-Out leiden, kommen in Bad Bergzabern auf Ihre Kosten. So kann man über die Touristeninformation Kurse in Achtsamkeit bei Dr. Dr. Norbert Klinkenberg in der Parkklinik von Bad Bergzabern buchen.

Mit Achtsamkeitstraining zu mehr Gelassenheit!


„Achtsamkeitstraining bedeutet, zu lernen, sich selbst und sein Verhalten differenzierter wahrzunehmen“, erzählt Dr. Dr. Norbert Klinkenberg, therapeutischer Leiter der Parkklinik in Bad Bergzabern. „Dingen Aufmerksamkeit zu schenken, um zur Ruhe und zur Entspannung zu gelangen. Offen zu bewerden für bewegende Augenblicke, positive Einflüsse im Hier und Jetzt.“ Eigentlich kommt das Achtsamkeitstraining aus dem Buddhismus. Im Westen ist es durch den Einsatz im Rahmen von Psychotherapiemethoden bekannt geworden. In Einzel- und Gruppenkursen leitet Dr. Dr. Klinkenberg die Gäste einfühlsam an und bringt sie dazu, scheinbar unabänderliche Dinge allein dadurch zu verändern, indem sie diese aus anderem Blickwinkel zu betrachten lernen.

„Wer sich und seine Umwelt, sein Tun, sein Verhalten achtsamer in den Blick nimmt, wer wahrnimmt was wir empfinden, stolpert zwangsläufig über Einsichten und Möglichkeiten, sein Verhalten zu verbessern. Menschen, die bewusst an sich arbeiten wollen, werden aus den Übungen konkrete Anregungen für ein leichteres, angenehmeres und lebendigeres Verhalten ziehen können“, verspricht Dr. Dr. Klinkenberg, der dabei auch mit Progressiver Muskelrelaxation und Gehmeditation arbeitet. Wer will, kann auch auf dem Kapellen-Pilgerweg durch das Bad Bergzaberner Land seinen eigenen Rhythmus finden und zu innerer Einkehr kommen. Doch nicht nur Bad Bergzabern ist eine Reise wert, auch das Umland hat einiges zu bieten wie zum Beispiel das Deutsche Aloe Vera Zentrum im Kakteenland Steinfeld.

Aloe Vera – der Allrounder unter den Heilpflanzen

Seit über dreißig Jahren widmet sich Familie Beisel mit Leib und Seele der Aufzucht und dem Verkauf von Kakteen. Über 100.000 Besucher kommen pro Jahr in ihr Kakteenland Steinfeld und bewundern dort die rund 1.000 verschiedenen Arten, aber auch Palmen und andere exotische Tropenpflanzen. Eine Spezialität des Betriebs ist allerdings die Aloe Vera, eine Heilpflanze mit langer Tradition. Bereits Nofretete und Kleopatra pflegten ihren Körper damit. Hippokrates, griechischer Arzt und „Vater der Medizin“ verabreichte Aloe Vera gegen Geschwüre und Haarausfall. Hildegard von Bingen nahm diese Pflanze gegen Magen- und Darmprobleme. Bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts war Aloe Vera in fast jedem Haushalt als sogenannte „Erste-Hilfe-Pflanze“ anzutreffen, wo sie vor allem zur Linderung von Verbrennungen und Heilung kleiner Schnittwunden diente.

„Aloe findet hauptsächlich äußerliche Anwendung und gilt als schmerzlindernd und entzündungshemmend“, sagt die Diplom-Biologin Dr. Kim Beisel vom Kakteenland Steinfeld. „Erst in jüngerer Zeit wird sie auch innerlich zur Immunstimulanz herangezogen.“ Obwohl die Aloe Vera eher einem Kaktus oder eine Agave ähnelt, zählt sie zur botanischen Familie der Liliengewächse und ist damit eine Verwandte des Knoblauchs. Rund 300 Arten sind weltweit bekannt, jedoch nur etwa drei bis vier enthalten die heilenden Wirkstoffe. Dazu gehören vor allem die Aloe Vera von den Kanarischen Inseln und die Aloe Arborescens aus Südafrika. Ihre Inhaltsstoffe wirken regulierend und ausgleichend auf unseren Zellstoffwechsel. „Wer täglich ein Glas Aloe-Vera-Gel trinkt, bedient sich eine Nahrungsmittels, das die Abwehrkräfte steigert und die Vitalität erhöht“, meint Dr. Beisel. „Denn die Aloe Vera besitzt eine Fülle an lebenswichtigen Substanzen wie Aminosäuren, Enzyme, Kohlenhydrate, Mineralstoffe, Spurenelemente und Vitamine, die in der Natur ihresgleichen suchen.“

Radeln auf den Spuren des Rieslings

Wer Land und Leute mit dem Rad erkunden möchte, der sollte den Riesling-Zander-Radweg von Pleisweiler-Oberhofen nach Neupotz nutzen. Schließlich ist die Pfalz mit mehr als 20 Millionen Rieslingstöcke das weltgrößte Anbaugebiet für diese Rebsorte. „Keine andere verzeichnet vergleichbare Zuwachsraten“, sagt Gerd Bernhart, Geschäftsführer des Weinguts Bernhart in Schweigen-Rechtenbach. In der Fachliteratur wird der Riesling als „König der deutschen Weine“ beschrieben. Er ist robust und widerstandsfähig und hat große, dunkelgrüne, fünflappige Blätter. „Rieslingweine sind herzhaft fruchtig und bestechen durch eine feine Säure. Ihr elegantes Bukett erinnert an den Duft von Pfirsichen, die Säure verleiht ihnen Frische und eine überdurchschnittliche Lagerfähigkeit“, so Bernhart. „Auch bei der Herstellung von qualitativ hochstehenden Winzersekten spielt der Riesling als Grundwein in der Pfalz die dominierende Rolle.“

Wein trinken macht aber nicht nur Spaß, sondern ist auch gesund. Schon seit Jahren befasst sich Prof. Dr. Klaus Jung mit dem Thema „Wein als Medizin“: „Mögliche positive Wirkungen eines mäßigen und regelmäßigen Weingenusses sind unter anderem die Zunahme der Hirndurchblutung, die Erhöhung der geistigen Leistungskapazität und die Herabsetzung des Alterungsprozesses“, meint der Sportmediziner, der Wein als Antioxidans unbedingt empfiehlt.

Doch damit nicht genug! Er entschlackt den Körper, denn die Nieren arbeiten aktiver. Zusätzlich verlangsamt er die Knochenentkalkung und beugt so vor allem bei Frauen Osteoporose vor. Nicht umsonst sagt ein deutsches Sprichwort: „Ein Glas Wein auf die Suppe ist dem Arzt einen Taler entzogen.“

Infos: www.suedlicheweinstrasse.de
Text und Foto: Sonja Schön/www.astrojob.com

 


Veröffentlicht am: 11.04.2016

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