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24.06.2017

 

 

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Aufgespießt: Junges Gemüse

... mal nicht aus dem Supermarkt

(Helmut Harff/Chefredakteur) Junges Gemüse, darauf freut sich Mann im Frühjahr. Nein, was denken Sie von mir. Ich meine nicht die jungen Damen im Minirock. Ich meine wirkliches Gemüse, junges Gemüse.

Wenn wir in den Supermarkt oder sogar auf den Markt gehen, haben wir in vielen - in viel zu vielen Fällen - gar keine Ahnung, ob das Gemüse, welches wir da kaufen auch junges Gemüse ist. Klar dürfte sein, dass es jetzt zumindest aus heimischen Gefilden, gar aus dem Freilandanbau keinen frischen Kohl, keine gerade um die Ecke geernteten Gurken oder Tomaten gibt. Frischer, weil gleich nach der Ernte eingefroren, ist Tielkühlgemüse.

Doch was ist jetzt wirklich frisch? Spargel kommt langsam aber teuer von den heimischen Feldern in den Handel. Auch Rhabarber kommt direkt vom Garten in die Küche. Doch sonst? Auf den ersten Spinat, die ersten Möhren, auf Mangold und Blattsalate können wir uns schon freuen. Da muss es aber wohl noch wärmer werden.

Und bis dahin? Da lohnt schon sehr früh ein Ausflug in Wald und Flur. Wer sich auskennt oder informiert, wird schnell einen Korb mit leckeren Unkräutern gepflückt haben. Wobei, für den Kenner sind Sauerampfer, Brennnessel, Bärlauch oder Löwenzahn keine Unkräuter sondern leckere Gemüse. Unsere Altvorderen haben diese Gemüse noch genauso selbstverständlich gegessen, wie wir es heute mit Süßkartoffeln oder Paprika tun.

Es spricht auch heute nichts dagegen, gerade im Frühjahr durch den Wald und über die Wiesen zu streifen und zu sammeln, was uns bekommt. Und uns bekommt mehr, als man gemeinhin glaubt. Die Frühlingsgemüse und -kräuter sind - so man sie nicht gerade am Straßenrand oder auf überdünkten Wiesen erntet - gesund, nahrhaft und vor allem umsonst. Das geerntete Grünzeug ist sogar schon gesund, bevor man es überhaupt verspeist hat. Schließlich muss man raus in die Natur, muss sich bewegen.

Mit der Ernte im Garten von Mutter Natur schlägt man gleich mehrere Klappen. Man bewegt sich, bekommt einen gesunden Appetit, kocht regional, hat ein ganz neues Geschmackserlebnis und spart auch noch Geld. Das ist weit mehr als eine Win-Win-Situation und für alle machbar.

Hier mal noch ein Rezept: Brennnesselspinat
Für dieses Gericht verwendet man nur junge Brennnesseltriebe, die in kochendem Wasser überbrüht und anschließend sofort in eiskaltem Wasser gekühlt werden; dadurch wird die schöne grüne Farbe der Brennnessel stabilisiert. Danach wird die kalte Brennnesselmasse leicht ausgepresst und mit einem Messer fein gehackt oder auch passiert. Anschließend bereitet man eine Mehlschwitze (Einbrenn) mit Butter und Mehl und diese wird mit Milch oder Sahne aufgegossen, danach rührt man die Brennnesseln dazu und schmeckt das Ganze mit Salz, Pfeffer, Muskat und Knoblauch ab. Man kann getrost auch auf die kalorienreiche Mehlschwitze verzichten, sollte dann aber Sahne verwenden. Möglich ist auch, Spinat und Brennnessel zu kombinieren.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Sammeln, Kochen und Essen von dem, was Wald und Flur uns so freigiebig darbieten.

 


Veröffentlicht am: 18.04.2016

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