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Wirtschafts-News vom 18. April 2016

Michael Weyland informiert

(Michael Weyland) Heute will ich mit Ihnen mal über die Bibel sprechen. Bevor sie nun allerdings befürchten, dass ich Ihnen die Leviten lesen will, die Bibel, über die ich sprechen möchte ist rot und es steht Michelin drauf. Was ich meine ist also die Bibel der Feinschmecker, den Guide Michelin.

Nun hört man immer wieder von diesem Guide, wie aber die Urteile in diesem Werk zustande kommen, ist den wenigsten bekannt. Also eines vorweg. Die Aufnahme in den Guide Michelin, den es im Übrigen für viele Länder weltweit gibt, kann man sich nicht kaufen. Es ist schlicht und einfach so, dass man von einem der Tester, den sogenannten Michelin Inspektoren, mehrfach anonym besucht wird. Diese Inspektoren bestellen sich ganz normal ihr Essen, sie bezahlen es und geben sich nur zu erkennen, wenn es darum geht, ergänzende Auskünfte zu erhalten. Die Anonymität ist wichtig, denn nur so ist gewährleistet, dass sich die Köche nicht besonders ins Zeug legen, weil ein Inspektor im Haus ist, zum anderen wird ein Restaurant auch nicht abgestraft, weil der Koch oder seine Mannschaft mal einen schlechten Tag hatten. Zudem gibt es Kriterien, an die sich alle Inspektoren zu halten haben, damit es eine Vergleichbarkeit gibt. Natürlich gibt es Anregungen der Leser dieser Feinschmeckerbibel, die der Redaktion schon einmal Tipps geben, wo es sich lohnt, einmal einen genaueren Blick drauf zu werfen. 

Im Übrigen stehen in diesem Guide Michelin natürlich nicht nur Lokale, die mit einem, zwei oder drei Sternen ausgezeichnet sind. Das wäre dann schon eine ziemlich dünne Angelegenheit. In der aktuellen Ausgabe, die übrigens das 50-jährige Jubiläum der deutschen Ausgaben feiert, finden sich weit über 1300 Seiten, die Wellness Hotels, angenehme Hotels, angenehme Restaurants, Bibhotels, Bib Gourmand und natürlich die Sterne Restaurants enthalten.  Offen gestanden war ich tatsächlich verwundert, wie viele Sterne Lokale es bei uns in Deutschland gibt. Der gerade erschienene Guide für das Jahr 2016 steht unter dem Motto „50 Jahre MICHELIN Sterne“. In Deutschland wurde erstmals 1966 ein Stern vergeben. Erhalten hat ihn das Restaurant „Adler“ in Häusern, das diesen Stern seit 1966 auch ununterbrochen behalten hat, das ist schon ein Rekord. Die 2016er Ausgabe listet in Deutschland 241 Restaurants mit einem Stern, 39 Häuser mit 2-Sternen und zehn 3-Sterne-Restaurants. Da soll mal einer behaupten, in Deutschland könne man nicht gut essen!

Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:
http://www.was-audio.de/aanews/News20160418_kvp.mp3

 


Veröffentlicht am: 18.04.2016

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