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Komplettmodernisierung

... oder doch Abrissbirne?

Wer ein in die Jahre gekommenes Haus kauft oder erbt, muss meist mit Folgekosten für energetische Modernisierungen rechnen. In manchen Fällen ist es besser, den Altbau abzureißen und neu zu bauen.

Zehn bis zwölf Prozent der Immobilien in Deutschland schätzt die Arbeitsgemeinschaft für zeitgemäßes Bauen als reif für die Abrissbirne ein: Ihre Besitzer könnten Vorgaben der Energieeinsparverordnung (EnEV) nur mit unwirtschaftlich hohen Investitionen erfüllen. Gerade Bungalows oder Leichtbauten aus den Baujahren zwischen 1950 und 1970 haben häufig erhebliche Mängel - vom Heizungs-Oldtimer im Keller über die porösen Wände bis hin zur fehlenden Dachdämmung.

Chancen eines Neustarts

Der marode Zustand muss potenzielle Käufer nicht vor dem Erwerb abschrecken. Die Immobilie kann nach einem Abriss zum wahren Schatz werden. "Viele Altbauten stehen auf attraktiven Grundstücken in bester Lage", sagt Bernd Neuborn von der BHW Bausparkasse. "Sie eignen sich ideal für einen Neubau." Zwar fallen für den Abriss eines 100 Quadratmeter großen Hauses ungefähr 10.000 Euro Kosten an. Doch mit einem Neubau ist vieles gewonnen: Erwerber beseitigen das Risiko, dass eine Totalsanierung zum Fass ohne Boden werden könnte. Häufig zahlen sie zusätzlich noch einmal bis zu 50 Prozent der Kaufsumme, um die Sanierung umzusetzen. Zudem sind die neuen Besitzer weitgehend an den Grundriss und die Statik des Altbaus gebunden.

Entscheidungsfindung

"Im Neubau können Bauherren in jedem Fall ihre Vorstellungen ohne Einschränkungen verwirklichen", sagt Bernd Neuborn. "Das ist ein klarer Vorteil." Wer Hilfe bei der Entscheidungsfindung benötigt, holt sich kompetente Unterstützung beim Verband Privater Bauherren, dem Bauherrenschutzbund oder freien Architekten. Die Experten untersuchen gewissenhaft den Zustand der Bausubstanz und die Ausstattung der alten Immobilie und geben eine Empfehlung ab. Für die Erstbesichtigung sollten Immobilienbesitzer zwischen 250 und 400 Euro einplanen.

Quelle: fußner | kühne Architekten/BHW Bausparkasse

 


Veröffentlicht am: 20.04.2016

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