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Zehn goldene Benimmregeln an Bord

Der swoodoo-Flugreise-Knigge Deutschland

(w&p) In Deutschland kann auf Smalltalk unter Sitznachbarn im Flugzeug getrost verzichtet werden. Diese Verhaltensregel bescheinigt eine Umfrage von swoodoo.com. Die führende Flugsuchmaschine wollte von ihren Nutzern wissen, was sie als höflich und unhöflich an Bord empfinden.

Ergebnis: Die Kommunikation an Bord sollte auf das Nötigste beschränkt werden. Eine Begrüßung des Sitznachbarn ist für die meisten Befragten schön, aber kein Muss. Ob Smalltalk gewünscht ist, kommt für über 70 Prozent auf die Person an. 13 Prozent mögen kurzweilige Gespräche mit dem Sitznachbar gar “ungern”. Sehr viel Toleranz zeigen die deutschen Userin punkto Kindergeschrei. Fast die Hälfte der Befragten empfinden dies als anstrengend, aber OK. Auffälliges Auftreten und Verhalten ist den meisten Befragten ein Dorn im Auge: Starker Parfum- oder Körpergeruch, Drängeln und das Verstellen der Rückenlehne ohne Vorwarnung ist für sie ein Tabu. Dies sind die zehn wichtigsten Benimmregeln an Bord:

1. Niemals drängeln auf dem Weg zum Platz an Bord
Dass dies “sehr unhöflich” ist, bescheinigen fast 40 Prozent der Befragten. Für 30 Prozent ist es sogar ein absolutes “No-Go”. Knapp ein Viertel stört dies “ein wenig”. Summa summarum sollte also darauf verzichtet werden.

2. Am Platz: Mitreisende gerne grüßen, muss aber nicht sein
Je nach Stimmungslage können Flugreisende die Sitznachbarn höflich grüßen. Für ein Drittel der Befragten ist es aber kein Muss. Für ein Viertel reicht ein Nicken. Und 20 Prozent meinen, dass es keine Rolle spielt. Nur 13 Prozent finden, dass sich ein freundlicher Gruß an Mitreisende absolut gehört. “Wir sehen an unserer Umfrage, dass deutsche Passagiere zwar auf Höflichkeit wertlegen, aber große Kommunikation anscheinend nicht gefragt ist”, erklärt Julia Stadler Damisch, Regional Director bei swoodoo.

3. Kinder dürfen schreien - trotzdem sollten Eltern für Ruhe sorgen
Tolerant reagieren die meisten Befragten auf kleine Flugreisende. Für 43 Prozent sind schreiende Kinder anstrengend, aber OK. Knapp ein Viertel meint, Kinder könne man nicht “abschalten”. Dennoch mahnen 20 Prozent, dass Eltern für Ruhe sorgen sollten. Nur zehn Prozent finden, Babys gehören nicht ins Flugzeug.

4. Fragen, bevor man die Rückenlehne kippt
Zum guten Ton gehört es für fast die Hälfte der Befragten, wenn Passagiere fragen, bevor sie die Rückenlehne zurückklappen. Allerdings finden auch 30 Prozent, dass es das gute Recht eines jeden Passagiers ist und man nicht fragen muss. Wiederum ein Viertel empfindet es als unhöflich, wenn der Vordermann ohne Vorwarnung den Sitz zurückschnellen lässt. Besser ist es also, Rücksicht zu nehmen.

5. Die Armlehne gehört dem, der sie braucht
Sechs Arme müssen sich vier Armlehnen teilen - noch gibt es keine rechtlich basierte Regelung, wem die Armlehne zusteht. Daher gilt laut der fast 60 Prozent der von swoodoo Befragten: Die Armlehne steht Älteren, Kranken oder auch Müttern zu. Wiederum ein Viertel der Befragten sprachen sich dafür aus, dass Passagieren auf dem bei vielen unbeliebten Mittelsitz die Lehne zusteht.

6. Smalltalk mit dem Sitznachbarn: Nur wenn die Chemie stimmt
Über 70 Prozent der Befragten empfinden einen kleinen Plausch mit dem Sitznachbarn nur als angenehm, wenn sie die Person sympathisch finden. 13 Prozent betreiben Smalltalk im Flieger ungern, weitere neun Prozent gar sehr ungern. “Hierzulande findet anscheinend an Bord die Kommunikation nur sehr ausgewählt statt. Das deckt sich mit den gängigen Klischees über Deutsche”, sagt Julia Stadler Damisch. 

7. Flugreisen nur gepflegt und mit dezentem Duft antreten
Absolutes No-Go an Bord: Mehr als 60 Prozent empfinden intensive Parfums, Schweißgeruch oder Käsefüße als sehr störend, fast 30 Prozent als störend. Also gilt: Auf die Körperpflege achten, bevor man die Reise antritt!

8. Geht nicht: Aufspringen direkt nach der Landung
Als nervig empfinden fast 70 Prozent der Befragten, wenn Fluggäste nach der Landung von ihrem Platz aufspringen und hektisch ihr Gepäck aus den Fächern kramen. Lediglich 20 Prozent haben dafür Verständnis, wenn es dringend ist. Also gilt: Wer es eilig hat, sollte dies höflich Mitreisenden kundtun - oder sitzen bleiben, bis die Crew zum Aussteigen anweist.

9. Alkohol an Bord sollte keinen beeinträchtigen
Die meisten - knapp die Hälfte der Befragten - sind von alkoholisierten Fluggästen genervt. 30 Prozent finden dies OK, solange sie nicht davon gestört werden. Ein Viertel empfindet es als ein wenig nervig. Drum gilt: Ein Gläschen ist OK, ein Rausch über den Wolken nicht.

10. Laute Gespräche über den Gang hinweg müssen nicht sein
Wenn sich Mitreisende lautstark über den Gang hinweg unterhalten, empfinden dies fast 40 Prozent als unnötig. Mehr als 30 Prozent sind davon genervt. Nur ein Viertel toleriert ein Gespräch, wenn es wichtig ist.

 


Veröffentlicht am: 29.04.2016

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