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Morgengruß von Helmut Harff: Hallo aus Köln

Hier ist es verdammt feucht…

In Köln, wo sich die bester Frau der Welt und Chefredakteurin von www.fraunenfinanzseite.de und ich uns auf Pressereise befinden ist das Wetter alles andere als pfingsttauglich. Was macht man also? Man macht einen Stadtbummel. Da es regnet und kalt ist, freut man sich, wenn man irgendwo einkehren kann. Das ist wohl kaum irgendwo anders so unproblematisch wie in der Partystadt am Rhein.

Überall gibt es Brauhäuser und überall gib es Kölsch. Dieses Bier dieser Stadt ist nicht wirklich für jeden Bierfreund die Erbauung und wer sonst sein Bier in 0,5-Litergläsern bekommt, schmunzelt immer wieder über die 0,2-Stangen oder Stängchen, in denen hier das Bier ausgeschenkt wird.

Im Selbstversucht testeten wir ein „Touristenglas“ - ein 0,4-Literglas. Finger weg davon. Das hier gebraute Bier wird so schnell schal, dass man spätestens dann versteht, warum die Kölner ihr Bier in so kleinen Gläsern servieren. Eigentlich ist das auch kein Problem, denn kaum hat man sein Glas in maximal zwei Zügen ausgetrunken, stellt der Köbes ein neues hin. Das geht wie das berühmte Brezelbacken.

Die Köbes – den Begriff kennen Sie nicht? Das ist der Ober, der Kellner. Wenn Sie sich  unbeliebt machen wollen oder gar nicht mehr bedient werden möchten, dann rufen Sie den Mann ruhig Kellner. Sie werden ganz sicher nicht enttäuscht.

Wie die eher grobschlächtigen Herren zu ihrem Namen gekommen sind, verrät Wikipedia: „Köbes“ ist die kölsche Form von Jakob und gleichermaßen auch in anderen Dialekten im Rheinland vertreten, wird aber gelegentlich auch in der Nebenbedeutung „eigensinniger, kantiger oder vierschrötiger Mensch“ verwendet.

Teilnehmer des im März 1987 abgehaltenen Kongresses Köln als Pilgerziel und Sammelpunkt der Jakobspilger,[4] die nach dem Tagungsende im Brauhaus Sion zusammensaßen, entwickelten eine Theorie, die als Legende und kölsches Erzählgut schon seit Jahrzehnten in Umlauf war. Der Ursprung des Begriffs sei in der Pilgerfahrt zum Grab des heiligen Jakobus im spanischen Santiago de Compostela zu finden. Zurückkehrende oder durchreisende Pilger hätten in den Wirtschaften so viel von ihrer Reise zu erzählen gewusst, dass sie von den Wirten schließlich angestellt worden seien. Diese Deutung wurde 2003 von den Sachbuchautoren Franz Mathar und Karl-Heinz Schrörs in die einschlägige Literatur aufgenommen. Diese Herleitung ist aufgrund anderer Quellen weder geographisch noch zeitlich haltbar; wahrscheinlicher ist eine Herkunft aus der Nebenbedeutung des Worts oder von einer bestimmten Person.

Doch eigentlich ist mir egal, woher der Köbes seinen Namen hat. Wir müssen jetzt zum Frühstück und werden sicherlich heute noch das eine oder andere Kölsch testen. Denn eines ist klar: Kölsch ist nicht gleich Kölsch.

Ich wünsche Ihnen ein genussvolles Pfingstsonntags-Frühstück. Lassen Sie sich durch das Wetter nicht die Laune verderben.

 


Veröffentlicht am: 15.05.2016

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