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18.08.2018

 

 

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Natur pur als Lebenselixier

Neues vom Landgut Moserhof



Eine große Veranstaltung, drei kranke Angestellte – in solchen Situationen müssen bei uns auf dem Landgut alle mit anpacken und noch mehr arbeiten als normalerweise üblich. Am Tag danach kann es durchaus einmal sein, dass ich mehrere Stunden auf der Couch liege und mich ausruhe, um wieder zu Kräften zu kommen. Ansonsten fällt es mir aber ausgesprochen schwer, lange im Haus zu bleiben.

Weil ich auf einem Bauernhof groß geworden bin und noch immer mit meiner Frau Gerhild dort lebe, verbringe ich zwei Drittel meiner Zeit draußen. Im Stall, in meiner Werkstatt, in unserem Feriendorf am Fluss, im Sägewerk oder im Wald gibt es immer so viel zu tun, dass ich dort ständig beschäftigt bin - rund ums Jahr, von morgens bis abends. Meine Aufgaben kann ich mir glücklicherweise je nach Wetter und Temperatur selbst einteilen, weil ich mein eigener Chef bin. Aber ehrlich gesagt machen mir selbst Regen und Kälte nicht viel aus, weil ich immer die passende Arbeitskleidung trage, die einerseits vor Feuchtigkeit schützt, andererseits den Schweiß von innen nach außen durchlässt.

Auch meine Jagdausrüstung hat im Gegensatz zu früher eine ganz andere Qualität, so dass ich selbst im tiefsten Winter auf der Pirsch nicht friere. Überdies bin ich ziemlich abgehärtet, weil ich immer viel an der frischen Luft war und bin. Wenn ich Gäste mit in mein Revier nehme, fällt mir z.B. auf, dass sie ständig ihre Handschuhe an- und ausziehen, wenn sie das Fernglas in die Hand nehmen. Ich brauche so etwas gar nicht. Auch auf dem Hochsitz halten sie es frühmorgens oder in der Dämmerung nicht so lange ohne Frösteln aus wie ich. Dabei sind diese Stunden die schönsten, wenn man die Sonne über den Bergen auf- oder untergehen sieht und nichts als den Gesang der Vögel oder Stille hört.


Selbst wenn ich solche Momente schon 1000 Mal erlebt habe, sind sie immer noch das I-Tüpfelchen für mich. Eine Steigerung sind nur noch die Tage und Nächte, die ich auf meiner hoch gelegenen Jagdhütte verbringe. Dort oben auf über 2000 Metern gibt es keinen Handyempfang, sondern nur Wald, weite Almwiesen, steile Hänge, Gämse und Rotwild. Wenn ich ein Tier erlegt habe, werden nach der Rückkehr auf dem Holzfeuer Herz und Leber gebrutzelt – genauso wie in den Karl May-Büchern, die ich als Jungen so gerne gelesen habe. Kein Wunder, dass ich mich dann immer ganz weit weg vom Alltag fühle und richtig zur Ruhe komme.

Genau diese Gelegenheit des Rückzugs und der „Lederstrumpf“-Erlebnisse möchten wir unseren Gästen bieten, die sich einerseits auf der urigen Bloatschtratten-Hütte einmieten können, andererseits im Bergchalet Moseralm, das wir gerade ausbauen. Mit dem Auto sind es nur 15 Minuten ins Tal. Trotzdem ist man sich dort oben inmitten von Natur pur ganz für sich, kann das traumhafte Panorama sowohl vom Schlafzimmer als auch vom Badehaus oder von der Terrasse aus genießen und ist dazu noch von Viersterne-Komfort umgeben.



So eine Alleinlage haben die Chalets und Almhütten in unserem Feriendorf nicht zu bieten. Dennoch gibt es an der Möll, auf den Wiesen und im nahen Wald genug Gelegenheit, genau wie ich und unser Hund Heiko stundenlang draußen zu sein. Vor allem die Kinder können davon gar nicht genug bekommen und müssen von ihren Eltern überredet werden, sich vom Hof wegzubewegen.

Wer bei uns Urlaub macht, muss irgendwann wieder zurück in sein normales Leben, das sich meist in der Stadt abspielt. Ehrlich gesagt möchte ich mit niemandem davon tauschen. Nicht auf dem Land zu leben und täglich ins Büro zu gehen, wäre ein Graus für mich. Selbst ein Shopping-Ausflug nach Villach, zu dem mich Gerhild ab und zu überreden möchte, ist nicht mein Ding. Lieber fälle ich den ganzen Tag mit der Motorsäge Bäume, als einen Nachmittag lag von einem Geschäft ins nächste zu gehen – für mich die totale Reizüberflutung.

Wenn Sie mehr über das Leben am Landgut Moserhof wissen wollen: www.landgut-moserhof.at

 


Veröffentlicht am: 20.05.2016

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