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28.07.2017

 

 

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Große Vorfreude für Fischliebhaber

Die Matjessaison startet am 15. Juni 2016 in die nächste Runde

Wenn im Frühling die Sonne scheint, entfachen nicht nur bei uns Menschen die Frühlingsgefühle. Im wärmer werdenden Meer vermehrt sich Plankton, das Grundnahrungsmittel der Heringe, rasend schnell. Für die über den Winter abgemagerten Heringe bietet sich ein wahrer Gaumenschmaus. Haben sie sich im Mai kugelrund gefressen und einen Fettgehalt von 16 Prozent erreicht, werfen die Fischer ihre Netze aus. Da der Matjes ein reines Naturprodukt ist, wird der Start der Matjessaison jährlich neu festgelegt – in diesem Jahr ist es der 15. Juni.

Tradition und Verarbeitung


Das von Generation zu Generation weitergegebene Verarbeitungsverfahren geht auf das 14. Jahrhundert und einen Fischer zurück, der – wohl eher zufällig – eine geniale Entdeckung machte: Der Niederländer Wilhelm Beukelzoon schnitt seinen Fang zwischen den Kiemenbögen auf, auch „Kehlung“ genannt. Dabei entnahm er die Eingeweide, hinterließ jedoch die Bauchspeicheldrüse. Ihre Enzyme lassen den Hering mithilfe von Salz zum Matjes reifen. Und so geschieht es noch heute: Direkt nach dem Fang werden die Heringe verarbeitet und in einer Salzlake gereift. Die holländische Variante der Lake hat einen merklich geringeren Salzanteil als beispielsweise die deutsche, was den milderen Geschmack belegt. Matjes ist ein reines Naturprodukt und darf keine künstlichen Konservierungsstoffe enthalten.

Auszeichnung: „MSC“-Zertifikat und „g.t.S.“-Siegel


Der Holländische Matjes ist seit 2009 zu 100 Prozent MSC-zertifiziert. Das blaue Siegel bestätigt einen verantwortungsvollen und nachhaltigen Fischfang. Zusätzlich wurde die traditionelle Herstellung und das Verarbeitungsverfahren des Holländischen Matjes 2015 als „garantiert traditionelle Spezialität“ (g.t.S.)
ausgezeichnet. Damit reiht sich der Kultmatjes in die Kategorie von Mozzarella und Serrano Schinken ein.

Nährwert und Verzehr: gesund und lecker

Matjes verfügt über ungesättigte sowie wertvolle Omega-3-Fettsäuren und ist nach dem Aal der nährwertreichste Nahrungsfisch. Mit Eiweiß, Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen unterstützt Matjes den Stoffwechsel und senkt Risiken wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Puristen genießen den Silberling, indem sie den Fisch an der Flosse packen und ihn sich am Stück in den Mund gleiten lassen. Klassische Begleiter auf dem Teller sind Pellkartoffeln, ein Apfel-, Gurken- oder Zwiebelsalat. Rituell dabei ist natürlich ein gutes Gläschen Kümmel, denn „Matjes muss schwimmen“.

Das Original: Tipps für den richtigen Matjes-Blick


Wer den echten Holländischen Matjes kaufen möchte, sollte einiges beachten: Oftmals werden künstlich behandelte Heringe als Matjes angeboten, die nicht mit eigenen Enzymen gereift sind. Dabei gibt es einige Tipps und Tricks, die helfen, echten Holländischen Matjes zu erkennen: Das Wichtigste ist der Fettgehalt mit mindestens 16 Prozent – denn erst dann darf sich ein Matjes als „Matjes“ bezeichnen.

Ein weiteres Merkmal ist das helle, zarte Fleisch mit leicht roter Färbung. Der Farbton zeigt, dass der Matjes im Ganzen und mit eigenen Enzymen gereift ist. Auch am traditionell-salzigen Geschmack und dem feinen Geruch nach Meer ist der original Holländische Matjes zu erkennen. Das „g.t.S.“-Siegel zeichnet den Holländischen Matjes zusätzlich aus.

Zuletzt ist ganz klar, woher der echte Matjes kommt: Matjes stammt vom holländischen Begriff „Maagdenharing“, was frei übersetzt „Mädchenhering“ bedeutet. Warum? Der Hering, der zu Matjes weiterverarbeitet wird, hat noch keine Geschlechtsprodukte wie Rogen oder Milch entwickelt. Ein klares Indiz dafür, dass echter Matjes aus Holland kommt.

 


Veröffentlicht am: 21.05.2016

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