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Das Ehrenamt - Helfen ohne böse Überraschungen


Jeder dritte Deutsche investiert einen großen Teil seiner Freizeit in ehrenamtliche Tätigkeit. Viele übernehmen gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten Führungsverantwortung. Sie sichern den Fortbestand von Vereinen, Stiftungen und öffentlichen Einrichtungen und übersehen dabei mögliche persönliche Risiken. Ein Ehrenamt bewahrt nicht vor Konsequenzen: In haftungsrechtlichen Fragen bestehen kaum Unterschiede zwischen ehrenamtlich Tätigen und Festangestellten.
 
"Viele Vereins- und Stiftungsvorstände verfügen über mehr guten Willen als Kenntnisse und Erfahrung", warnt Rechtsanwalt Dr. K. Jan Schiffer, BVBC-Experte für Gemeinnützigkeitsfragen. "Sie haften dennoch wie gut bezahlte Profis." Schon leichte Fahrlässigkeit kann dazu führen, dass ehrenamtliche Vertreter privat zur Kasse gebeten werden. Besonders tückisch: Es muss nicht mal ein eigenes Versäumnis im konkreten Schadensfall vorliegen. Auch das Fehlverhalten eines anderen Organmitglieds kann bei Organisationsfehlern oder mangelnder Kontrolle weitreichende haftungsrechtliche Folgen haben.

Viele Fehlerquellen liegen zwischen Soll und Haben. Nicht immer werden Kontrollfunktionen systematisch eingeführt und konsequent wahrgenommen. Dabei legt das Finanzamt heute an gemeinnützige Organisationen die gleichen Maßstäbe an wie in der Wirtschaft und prüft durchaus penibel. Schnell kann dies zu beträchtlichen Nachforderungen, zu Strafzahlungen und sogar zum Verlust der Gemeinnützigkeit führen.

Ein professionelles Finanz- und Rechnungswesen wird für gemeinnützige Organisationen zur Kernaufgabe. Dank moderner Buchhaltung und Controlling lassen sich viele Haftungsfallen frühzeitig identifizieren und weitmöglich ausschließen. Verfahren wie das Vier-Augen-Prinzip werden fest in die Organisation verankert. Letztlich dienen klare Prozessabläufe dem Interesse aller Beteiligten. Gemeinnützige Organisationen gewähren auch ehrenamtlichen Kräften ein Maximum an Rechtssicherheit und fördern obendrein ihre eigene Wirtschaftlichkeit.

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Veröffentlicht am: 04.02.2009

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