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29.05.2017

 

 

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Von Kulmbach nach Kulmbach

... über 42,8 km mit 600 anderen Wanderfreunden



Bereits zum fünften Mal startete am 30. April 2016 der Wandermarathon im Frankenwald. In diesem Jahr konnten die 550 angemeldeten Wanderer nebst etlichen Mitläufern die schöne Landschaft rund um die Bierstadt Kulmbach erkunden.



Nach einem gemeinsamen Frühstück fiel pünktlich um 7 Uhr auch für mich der Startschuss. Mit dem Roadbook in der Hand war ich bestens informiert über den Verlauf der Strecke und über die Standorte der einzelnen Stationen. Schnell hatte ich mir die Wegmarkierung eingeprägt und durch die gute Ausschilderung war ein Verlaufen praktisch nicht möglich.



Viele freiwillige Helfer hatten auf den 42,8 km langen Strecke jede Menge abwechslungsreiche Erlebnis- und Verpflegungsstationen betreut und die Wanderer angespornt. So wurde es auch mir beim Wandern nicht langweilig.

Wer wie ich denkt, im Frankenwald geht es ziemlich flach dahin, hat sich mächtig getäuscht. Immerhin waren auf der Gesamtstrecke etwa 900 Höhenmeter im stetigen bergauf und -ab zu bewältigen.



Es war sozusagen eine Rundum-Körperertüchtigung. Nicht nur meine Füße und Beine hatten zu tun, sondern auch die Augen und der Magen und die Lachmuskeln nicht zu vergessen. Die Verpflegungsstationen mit der goldgelben Flüssignahrung hatten es mir besonders angetan.



In den Nachmittagsstunden kam es schon mal vor, dass ich eine Weile ganz allein gelaufen bin. Doch spätesten an der nächsten "Futterstelle" waren sie alle wieder da.



Der Veranstalter hat die Wanderer regelrecht zu Pausen gezwungen. Die "Erlebnisstationen" hießen nicht nur so, da konnte man auch etwas erleben. Nach einem steilen Anstieg hat mich beispielsweise der Turmbläser auf dem Patersberg wieder auf Trab gebracht.



Und ganz gefährlich war es am Waldpavillon. Da haben die Närrischen Frankenwald-Weiber mit selbst gestrickten "Überziehern" den männlichen Wanderern aufgelauert, haben Betäubungsmittel in Form von Kräuterlikör verteilt und uns mit Radau und Gelächter zum Weitergehen getrieben.



Das Wandertempo war für mich schon recht zügig, vor allem, weil ich an allen Stationen eine kurze Rast eingelegt habe. Jedoch gab es im Roadbook einen Zeitplan, wann die einzelnen Stationen anzulaufen sind. Bis zur Mittagspause gehörte ich zur Gruppe mit 4 km/h-Wanderer, doch gegen Ende des Wandermarathons sank meine durchschnittliche Wandergeschwindigkeit auf etwas über 3 km/h. Die Gruppe der Schnellwanderer mit 5 km/h habe ich nur am Start gesehen.



Es gab auf der Strecke fünf Shuttle-Stationen. An den Punkten konnte man sich innerhalb des angegebenen Zeitfensters mit dem Kleinbus eine Station weiter oder an den Ausgangspunkt zurück bringen lassen.



Ich habe diesen Service natürlich nicht in Anspruch genommen und mich bis zum letzten Meter durchgequält.



Endlich ist das Ziel, die Stadthalle in Kulmbach, nach 12 Stunden unterwegs erreicht. Ich war geschafft, doch mir ging es deutlich besser als meinem Vorbild, dem griechischen Boten Pheidippides, der 490 v. Chr. von Athen in zwei Tagen nach Sparta gelaufen war, um Hilfe im Krieg gegen die Perser zu suchen.



Im Ziel sollte mich eigentlich das achtköpfige Team der medfachschule Bad Elster zu einer Massage für meine erschöpften Muskeln  erwarten. Leider habe ich diese Station nicht gefunden. Und zur Finalparty wollten meine Beine auch nicht. Die wollten nach dem Abendbuffet lieber lang ausgestreckt im Bett liegen.

Mit so vielen wanderfreudigen Menschen einen ganzen Tag lang unterwegs zu sein, das war schon sehr aufregend. Sicherlich gibt es in 2017 eine neue Auflage des Frankenwald Wandermarathon. Wie ich aus sicherer Quelle erfuhr, soll der wieder imLandkreis Kronach stattfinden und am ersten oder zweiten Maiwochenende über die Bühne gehen. Vielleicht bin ich auch wieder mit dabei.



Text und Fotos: Martina Brunotte

Chefredakteurin / frauenfinanzseite.de
Reiseredakteurin / genussmaenner.de

 


Veröffentlicht am: 25.05.2016

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