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Morgengruß von Helmut Harff: Leben retten

... und sich registrieren lassen

Heute ist der 28. Mai. Kein besonderer Tag - zumindest auf den ersten Blick. Doch dem ist nicht so, denn heute ist der Tag der Lebendspende. Es geht dabei nicht um die Spende eines Organs, sondern um die Gabe von Stammzellen oder Knochenmark an einen totkranken Menschen.

Dieser Aufgabe hat sich die DKMS Deutsche Knochenmarkspenderdatei mit Sitz in Tübingen verschrieben. Das macht die gemeinnützige Gesellschaft seit 1991. Den Anstoß zur Gründung der DKMS gab 1991 das Schicksal der leukämiekranken Ehefrau des Managers Peter Harf, Mechtild Harf, die eine Stammzellentransplantation benötigte. Ihr Ehemann und die beiden Töchter starteten verschiedene Aktionen, um einen passenden Spender zu finden. Zu dieser Zeit gab es in ganz Deutschland nur etwa 3.000 Freiwillige, die sich als potenzielle Stammzellenspender zur Verfügung stellten. Zur Veränderung der Situation in Deutschland gründete Peter Harf zusammen mit dem behandelnden Arzt Gerhard Ehninger am 28. Mai 1991 in Tübingen die DKMS als gemeinnützige Gesellschaft mbH.

Ganz sicher ist jeder von uns schon mal über ein Plakat oder einen Werbespot der DKMS gestolpert. Die Werbung, sich bei der DKMS registrieren und typisieren zu lassen, ist einfach nicht zu übersehen. Und die Werbung hat Erfolg. Per Februar 2016 sind allein in der deutschen DKMS-Datei 4,3 Millionen potentielle Knochenmark- und Stammzellenspender registriert. Insgesamt haben in Deutschland diesen Schritt 5,4 Millionen Menschen (Stand Juni 2014) gewagt.

Tauasende Menschen verdanken diesen Spendern das Leben, die sich typisieren ließen und sich dann unter das Messer legten. Das ist ein gigantische Zahl. Doch noch ist Luft nach oben. Angesichts von zirka 11.000 Leukämie-Neuerkrankungen in Deutschland pro Jahr ist jeder, wirklich jeder, der irgendwie in Frage kommt, aufgerufen, sich in die Spenderdatei aufnehmen zu lassen.

Ich finde auch, dass man Menschen, die sich als Spender zur Verfügung stellen oder die die DKMS unterstützen, noch viel mehr ehren und auch medial würdigen sollte. 5,4 Millionen Spender - das ist eine gewaltige Zahl und das ist gelebte Mitmenschlichkeit, das ist gelebte Nächstenliebe. Es gibt wohl keine Bewegung, in der sich mehr Menschen mit dem eigenen körperlichen Einsatz dafür hergeben, völlig eigennützig ein anderes Leben zu retten.

Lebensretter kann jeder werden, der die dafür nötigen Voraussetzungen erfüllt. Dabei spielt weder das Geschlecht, die Religion, der Bildungsstand, der eigene Geldbeutel, die politische Ausrichtung noch die Hautfarbe irgend eine Rolle. Man muss einfach nur zwischen 17 und 55 Jahre alt sein und die Bereitschaft haben, Leben zu retten.

Wer jemals selber auf eine solche Spende angewesen war oder darauf setzten musste, dass ein Spender gefunden wird, weiß wie groß die Freude ist, dass da ein Mensch ist, der sein Knochenmark, der seine Stammzellen spendet. Leider gibt es nicht immer einen Spender. Deshalb hier und heute die große Bitte: Lassen Sie sich registrieren. Was gibt es für einen größeren Genuss, als das Leben eines anderen Menschen retten zu können. Dagegen verblasst alles andere.

Ich mache mir jetzt mein Frühstück.

Ihnen wünsche ich ein genussvolles Frühstück.

 


Veröffentlicht am: 28.05.2016

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