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Harff reist: Hotel "König Albert"

Vier Sterne ohne royalen Glanz

In Bad Elster, dem Sächsischen Staatsbad, dreht sich (fast) alles um eine Person, den König Albert von Sachsen. Das wunderschöne Theater in der vogtländischen Stadt trägt ebenso seinen Namen wie das Jugendstilbad.

Nun ziert der Namenszug "König Albert" auch das im März 2016 eröffnete 4-Sterne-Superior-Hotel direkt neben der ebenfalls neuen Soletherme. Beide sind durch den sogenannten gläsernen "Bademantelgang" verbunden. Als Hotelgast hat man so einen direkten Zugang zu dem modernen Solebad und dem historischen Albertbad. Den Gast erwarten eine 10.500 qm große Wohlfühl-Landschaft und erfrischende 1.000 qm Wasserfläche. Ob der Gast in der neuen Soletherme wie im Toten Meer schweben, in der Saunawelt relaxen oder im wunderschönen historischen Ambiente entspannen will - er braucht keinen Umkleideraum, denn es geht direkt vom Zimmer ins Wohlfühlzentrum Bad Elsters.

Wobei, die Zimmer im "König Albert" sind so gemütlich, dass man die nicht gern verlässt. Auf den Gast warten Superior- und DeLuxe-Zimmer sowie einige Suiten. Die Zimmerpreise beginnen für ein Doppelzimmer bei gut 120 Euro/zwei Personen. Ein bezahlbares Vergnügen.

Doch wer in Bad Elster im Zimmer bleibt, versäumt so einiges. Das sind neben den Bädern, den Trinkbrunnen und dem Theater die Stadt nebst Kurpark und die zauberhafte vogtländische Umgebung. Die lädt zu Wanderungen ein. Nur wenige Autominuten entfernt locken die Musikstadt Klingenthal, die tschechischen Bäder Franzensbad oder das wirklich sehenswerte Marienbad.

Es ist schon schwierig, sich als Gast des Hotels "König Albert" nach dem ausführlichen Frühstück zu entscheiden, wie man den Tag verbringt. Klar ist, dass man sich am Abend wieder im lichten Restaurant trifft. Nachdem der Service nach Anlaufschwierigkeiten sich nun auf dem 4-Sterne-Superior-Niveau bewegt, kann man sich die ausgezeichnete Küche schmecken lassen. Die könnte allerdings noch mehr das Thema "König Albert" spielen und etwas voigtländischer sein.

Insgesamt wird man im "König Albert" dem Namensgeber nicht gerecht. Man erfährt nichts über Friedrich August Albert Anton Ferdinand Joseph Karl Maria Baptist Nepomuk Wilhelm Xaver Georg Fidelis von Sachsen, der Sachsen von 1873 bis zu seinem Tod 1902 regierte. Keine Büste ziert das Vestibül. Auch in den Zimmern oder auf der Speisekarte erinnert nichts daran, welchen Namen das Hotel trägt.

Dabei hätte der Monarch sicherlich seine Freude an der Zigarrenlounge, die ihren Namen wirklich verdient. Vielleicht hätte er den Abend auch an der Hotelbar ausklingen lassen.

Mit dem "König Albert" hat das Sächsische Staatsbad Bad Elster nun ein Vorzeige-Hotel, das vom ersten Tag an gut nachgefragt war.

Fotos: Jan Hesse, Sächsische Staatsbäder GmbH/Christoph Beer, Chursächsische Veranstaltungs GmbH

 


Veröffentlicht am: 06.06.2016

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