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Morgengruß von Helmut Harff: Sixpack

Der oder das ist gerade so angesagt wie selten

Die Badesaison hat längst begonnen und Mann - Frau auch - will eine gute Figur machen. Eine gute Figur, das heißt, man will durchtrainiert wirken. Was sieht durchtrainierter aus, als ein Waschbrettbauch - oder auf englisch eben ein Sixpack.

Sixpacks wird man in wenigen Tagen jeden Tag im Fernsehen oder auf den Fußballplätzen in Frankreich sehen. Dann werden die europäischen Spitzenfußballer um den Titel des Europameisters kämpfen. Erfolg hat da nur, wer so gut trainiert ist, dass er einen Sixpack hat. Den zeigen dann zumindest die Torschützen. Die träumen ganz sicher davon, dass sie mit einem Sixpack - sprich mit sechs geschossenen Toren - nach Hause fahren. Und warum sollen die Mannschaften nicht von einem Sixpack in einem Spiel träumen. Unsere Nationalmanschaft weiß ja, dass selbst noch mehr Tore möglich sind.

Nach so einem Erfolg reicht ein Sixpack für die Siegesfeier nicht einmal für einen Spieler aus. Viele Zuschauer zu Hause werden bei den Spielen ganz sicher auch so manches Sixpack knacken und sich mit dem einen oder anderen Bier über den Sieg ihrer Favoriten freuen oder den Frust über eine Niederlage herunter spülen.

Spätestens an dieser Stelle beißt sich die sprichwörtliche Katze in den Schwanz. Abends ein (oder gar mehrere) Sixpack geleert und am nächsten Tag ist nichts mehr mit Sixpack am Strand. Die so schön modellierten Bauchmuskeln verstecken sich unter einer bierseeligen Speckschicht. Und die wieder zu beseitigen dauert lange und fordert intensives Training. Doch wann soll man dazu während der Fußball-Europameisterschaft und dem Besuch am Badesee noch kommen.

Vielleicht wäre es gar nicht so schlimm, wenn man nur ein Sixpack - vielleicht sogar verteilt über zwei Spiele - konsumiert. Doch so ganz ohne Beiwerk geht es ja nahezu nie ab. Knabberzeug, Kartoffelsalat, Pommes, Frikadellen - hier eher Bouletten genannt - und Würstchen vom Grill, dazu Dips und viel Ketschup - das gehört zu einem Fußballabend einfach dazu. Da hat der Sixpack, der Waschbrettbauch keine Chance.

Oder doch? Die beste Frau der Welt und ich sind ja frisch gebackene Gartenbesitzer und so richtig im Grillfieber. Wir grillen - im Osten scheint ja die Sonne - was das Zeug hält. Dazu gibt es das eine oder andere Bier oder nicht nur ein Glas Wein. Klingt lecker, aber... Nein, kein aber. Wir beide haben dabei abgenommen. Zumindest bei mir liegt das nicht an der Gartenarbeit, denn die verhindert mein lädierter Rücken. Und doch habe ich abgenommen.

Daran ist der Grill schuld. Eigentlich nicht der, sondern das, was auf den Grill kommt. Das ist zumeist Fleisch, solches vom Schwein und vom Huhn. Beides kommt pur auf den Grill und verliert dabei erstaunlich viel Fett ohne dabei zur Schuhsohle zu mutieren. Man muss es nur können. Dazu gibt es viele Salate - aus Tomate, Gurke und Co.. Auf dem Grill landen aber auch Zucchini, Tomaten oder Champigons. Das schmeckt, macht satt und - eben nicht dick.

Wer nun allerdings glaubt, dass wir uns so in Richtung Waschbrettbauch bewegen, liegt nicht so ganz richtig. Dazu bedarf es mehr, vor allem mehr Sport. Viel mehr als Radfahren findet da aber zumindest bei mir nicht statt. Mehr gestattet mir mein Rücken nicht. Doch ich finde es schon gut, wenn die Waage trotz Schlemmen zumindest immer etwas weniger anzeigt.

Jetzt gibt es erst einmal ein kalorienarmes Frühstück.

Ihnen wünsche ich ein genussvolles Frühstück und ein Sixpack. Welches? Das überlassse ich Ihnen.

 


Veröffentlicht am: 07.06.2016

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