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Behaart oder zart?

Der Deutsche im Brusthaar–Check

Viele Sexsymbole der 1990er hatten eine Gemeinsamkeit: auffälliges Brusthaar. Ob Sean Connery, David Hasselhoff oder Robbie Williams - alle zeigten es stolz her und Tom Jones versicherte es angeblich sogar für mehrere Millionen Dollar. Einst ein Überbleibsel aus Urzeiten, das Schutz vor Kälte bieten sollte, wird es heute oft als Zeichen für Männlichkeit gedeutet.

Aber ist es wirklich noch ein Merkmal für Attraktivität? Wer die neue Generation der Sexsymbole betrachtet, sucht sie stets vergeblich: die behaarte Männerbrust. Aber wie sehen das die Deutschen – behaart oder lieber gepflegt und zart? Der Wellness-Reiseveranstalter beauty24.de hat sich in einer Kurzumfrage umgehört.
 
Abtörner oder Hingucker?

Fast ein Drittel der Deutschen scheint dem derzeitigen Schönheitsideal der glatten Männerbrust zu folgen. So bezeichneten 29 Prozent der Umfrageteilnehmer Brusthaar als Abtörner, während lediglich 9 Prozent der befragten Männer und Frauen die behaarte Brust als Hingucker empfinden. Doch die wirkliche Erkenntnis der Umfrage liegt darin, dass es den Deutschen eigentlich völlig egal ist, ob der Mann einen kleinen Pelz auf der Brust trägt oder eben nicht. Deutlich mehr als die Hälfte der Befragten (61 Prozent) gaben nämlich an: Ob Brusthaar oder nicht, ist nicht wichtig für mich.
 
Männer finden Brusthaar männlich und stehen dazu

70 Prozent der Männer bezeichnen Brusthaar als männlich und lassen dem Wachstum freien Lauf. Lediglich 27 Prozent sind gewillt das Brusthaar zu entfernen, wobei ganze 17 Prozent der Befragten dies nur aus Liebe zur Partnerin oder dem Partner tun. Genau so viele lassen es aus diesem Grund aber auch stehen.
 
Brusthaarpflege: Natur pur oder darf es ruhig etwas mehr Pflege sein?


Fast die Hälfte aller Männer (47 Prozent) pflegt das Brusthaar nicht. Doch für den Rest der Brusthaarträger darf es durchaus etwas mehr sein. Wie nicht anders zu erwarten, ist das Rasieren noch immer die häufigste Pflegemethode für die Männerbrust. Mit 27 Prozent der Stimmen liegt der Rasierer damit unangefochten auf Platz eins. Dabei handelt es sich hierbei um eine Methode, die dauerhaft zu Hautreizungen, Pickeln und eingewachsenen Haaren führen kann. Abgeschlagen hinter der Rasur kommen das Trimmen mit 10 Prozent und das Wachsen mit knappen 7 Prozent. Öl als Pflegemittel ist dagegen gänzlich unbekannt. Dabei sind die letztgenannten Methoden wesentlich hautfreundlicher und sorgen längerfristig für eine attraktivere Haut – sie sind aber leider auch zeitaufwendiger.
 
Die Umfrage wurde im Juni 2016 online über beauty24.de mit 842 Teilnehmern durchgeführt.

 


Veröffentlicht am: 22.06.2016

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