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15.12.2017

 

 

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Von butterzart bis knusprig-kross

Die Kunst des Grillens

Sommerzeit ist Grillzeit: Nicht nur in den USA ist Braten unter freiem Himmel ein echter Volkssport, sondern auch hierzulande. Doch gleichzeitig ist Grillen eine Kunst. Damit das perfekte Steak oder aromatische Gemüsespieße gelingen, müssen einige Dinge beachtet werden. livingpress führt in die Geheimnisse der Grillkunst ein.
 
Her mit der Kohle!


Obwohl wir heute auf eine Vielzahl an Zubereitungsmöglichkeiten zurückgreifen können, ziehen zahlreiche Menschen immer noch den Holzkohlegrill vor. Wer ihn verwendet, sollte darauf achten, dass die Holzkohle den gesamten Boden bedeckt. So sorgt man für ausgewogen durchgeglühte Holzkohle. Ist sie entzündet, muss sie die Wärme halten. Am besten wird der Grill dann für ein paar Minuten zugedeckt. Nach einer Weile bildet sich auf der Holzkohle eine dünne Schicht weißer Asche. Bevor die ersten Steaks auf dem Grill landen, sollten etwa 30 bis 40 Minuten vergehen.
 
Grillen mit allen Sinnen


Bevor Fleisch und andere Köstlichkeiten auf dem Grill landen, sollte man sicher-stellen, dass diese Raumtemperatur haben. Geht es darum, Wurstwaren und Fleisch vor dem Braten anzuschneiden, so scheiden sich die Geister: Viele sind der Ansicht, das Fleisch würde auf diese Weise trocken werden, während andere davon überzeugt sind, mit dieser Methode Fett zu sparen. Eine hervorragende Lösung sind Alu-Grillschalen. Auf dem Grill landen die bereits fertig marinierten Stücke, wie z. B. Schweinenacken oder Rippchen. Im Idealfall werden diese bereits einen Tag vorher mariniert. Dabei sollte man es mit den Gewürzen jedoch nicht übertreiben, da diese während des Grillvorgangs verbrennen können.
 
In der Kürze liegt die Würze

Nicht nur gegrilltes Fleisch ist schmackhaft – auch gegrilltes Gemüse wird zum kulinarischen Hochgenuss. Ganz nebenbei enthält es auch noch einen hohen Anteil an Vitaminen und Antioxidantien. Dabei ist es wichtig, Fleisch, Wurst und Gemüse nicht zu lange zu braten. Aufgrund zu hoher Hitze werden die Lebensmittel nicht nur schneller trocken, sondern verlieren auch wichtige Nährstoffe.
 
Ganz nach meinem Geschmack


Rezepte sind zwar sinnvoll, müssen jedoch nicht strikt befolgt werden. Vielmehr gelten sie als Leitfaden, denn beim Grillen darf man ruhig kreativ sein. Auf diese Weise entstehen neue Geschmackserlebnisse.
 
Nur Geduld




Profis sind sich sicher: Geduld ist ein wesentlicher Faktor der Kunst des Grillens. Insbesondere spielt dabei das richtige Timing eine bedeutende Rolle: Wird das Grillgut zu schnell auf das noch nicht fertige Grillfeuer gelegt, kann es leicht verbrennen. Ebenso darf das Fleisch auch nicht zu lange der Hitze ausgesetzt werden. Ein Fleischthermometer ist eine sinnvolle Anschaffung für Hobby-Grillmeister. Damit die Spezialitäten nicht am Grill oder in der Alu-Schale haften bleiben, sollten diese vorher mit ein wenig Pflanzenöl eingerieben werden.
 
Richtig gewickelt

Wer sein Fleisch nicht direkt vom Grill genießen kann, sondern erst eine Weile später herzhaft zubeißt, sorgt mit Alufolie dafür, dass es warm bleibt und seine Aromen behält.
 
Text: livingpress.de

 


Veröffentlicht am: 25.06.2016

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