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Aufgespießt: Sie säen nicht

... ist bei Matthaeus 6:26 zu lesen

(Helmut Harff/Chefredakteur) Ich bin gerade zurück von einer Radtour über die brandenburgischen Landstraßen. Normalerweise wird eine solche Tour von einem Zwischenstopp an einem Landgasthof unterbrochen. Zwischenstopps gab es auch heute, nur bestellte ich dabei nichts und bezahlte auch keine Rechnung. Satt war ich dennoch. Ich stopfte mich mit wundervollen Kirschen voll, die am Rande der Straßen wuchsen.

Dabei viel mir das Bibelzitat ein, in dem es darum geht, dass irgendwer nicht sät und dennoch satt wird. Zuhause angekommen googelte ich erst einmal und heraus kam das Zitat aus Matthaeus 6:26. Das lautet: Sehet die Vögel unter dem Himmel an: sie säen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln nicht in die Scheunen; und euer himmlischer Vater nährt sie doch. Seid ihr denn nicht viel mehr denn sie? Nun bin ich sketpisch, dass ich wirklich nie Hunger leide, wenn ich mich auf den himmlischen Vater verlasse. Meinen Durst, der sich auf der Tour einstellte, löschte er ja auch nicht.

Und doch lässt mich das Bibelzitat nicht los. Es lässt mich nicht los, weil es einen dicken wahren Kern hat. Die Natur hat uns viel mehr zu geben, als wir gemeinhin glauben. Das gilt nicht nur für Stadtmenschen, sondern in immer stärkeren Maße auch für die auf dem Land Lebenden. Wie sonst kann es sein, dass die Kirschen an den Bäumen verdorren, andererseits so viele in den Supermärkten und auf den Markplätzen für teures Geld gekauft werden. Kaum noch einer macht sich die Mühe, die so freigiebig dargebotenen Schätze der Natur einfach einzusammeln.

Das Einsammeln lohnt sich bei den teuer zu kaufenden Kirschen ganz besonders, doch es sind nicht nur die Kirschen, die locken. Schon im Frühjahr geht es los. Aus jungen Löwenzahnblättern lässt sich genau wie aus den frischen Brennesselblättern leckere Salate oder Beilagen zaubern. Brennnessel als Sud aufgesetzt, spart außerdem teuren Dünger und Mitteln gegen Blattläuse. Ökologischer und preisgünstiger geht es wirklich nicht.

Nach dem die Holunderblüten schon "durch" sind, locken die ersten Pilze in den Wald. Es wird nicht lange dauern und man kann Blaubeeren sammeln, aber auch Brombeeren und Himbeeren an den Wald- und Straßenrändern pflücken. Ganz frisch vom Strauch schmecken sie ebenso gut, wie verarbeitet. Verarbeiten muss man dann auch die Holunderbeeren genau wie Hagebutten.

All das und noch einiges mehr bietet die Natur in Hülle und Fülle. Man muss nicht säen aber im Gegensatz zu Matthaeus 6:26 schon selber ernten um die eigenen Vorratskammern anständig zu füllen. Wer einmal entdeckt hat, wie viel Spaß so ein Tripp in die Natur macht und wie toll all das freigiebig angebotene Obst und Früchte schmecken, wird nie wieder darauf verzichten wollen.

Noch einen Tipp: Ernten Sie nie in geschützten Gebieten und verletzten sie keine Eigentumsrechte. Der Mais und die Sonnenblumen gehören den Bauern, genau wie das Obst auf Plantagen. Es ist auch alles andere als rechtens, sich in den Weinbergen mit Trauben zu versorgen. Da hat nämlich jemand gesät und will das auch selber ernten.

 


Veröffentlicht am: 04.07.2016

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