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22.09.2017

 

 

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Nach Brasilien trotz Zika-Virus?

Was Besucher der Olympischen Spiele beachten sollten

Wer im August zu den Olympischen Spielen reisen möchte, steht vor der Frage, wie gefährlich das Zika-Virus für Touristen werden kann. Da im August in Brasilien Winter ist, geht die Menge der Mücken, die das Virus übertragen, wegen des kühleren Klimas stark zurück.

Das Risiko einer Ansteckung ist dann vergleichsweise gering. Dennoch empfiehlt es sich für Reisende, ein paar Sicherheitsregeln zu beachten. Was Brasilien-Urlauber über das Virus wissen sollten, erklärt Birgit Dreyer, Reiseexpertin der ERV (Europäische Reiseversicherung).

Verantwortlich für die Ausbreitung des Zika-Virus sind Mücken der Gattung Aedes. Das Virus kann aber auch durch Geschlechtsverkehr übertragen werden. Allein in Brasilien haben sich bereits mindestens 1,5 Millionen Menschen infiziert, die Weltgesundheits-Organisation WHO hat im Februar den globalen Gesundheitsnotstand ausgerufen. Das Zika-Virus löst meist grippeähnliche Symptome aus, wie leichtes Fieber, Hautausschlag sowie Kopf- und Gelenkschmerzen. Manche Erkrankte haben auch gar keine Beschwerden. Nach zwei bis sieben Tagen klingen die Symptome meist wieder ab.

Gefahr für ungeborene Kinder

Gefährlich kann das Zika-Virus aber für ungeborene Kinder werden: Steckt sich eine werdende Mutter an, kann die Krankheit zu Fehlbildungen des Babys führen. Fachleute vermuten einen Zusammenhang der Zika-Epidemie mit dem Anstieg von Mikrozephalie bei Neugeborenen in Brasilien. Bei den betroffenen Babys sind Schädel und Hirn kleiner als normal – einhergehend mit schweren geistigen Behinderungen. „Deshalb sollten Schwangere und Frauen mit Kinderwunsch Trips nach Brasilien möglichst vermeiden“, meint Birgit Dreyer, Reiseexpertin der ERV. „Wer dennoch reisen will, sollte sich zumindest von einem Reisemediziner beraten lassen.“ Um sicher zu gehen, dass sich keine Viren mehr im Körper befinden, sollten Paare nach einem Brasilien-Aufenthalt einen möglichen Kinderwunsch zurückstellen: nach Empfehlungen des Auswärtigen Amtes acht Wochen lang, die WHO spricht sogar von einem halben Jahr. Zudem empfiehlt das Auswärtige Amt allen Reisenden, nach ihrer Rückkehr für acht Wochen Kondome einzusetzen. Die wichtigsten Informationen zur Zika-Virus-Infektion hat der Gesundheitsdienst des Auswärtigen Amts in einem Merkblatt zusammengestellt.

Wichtig: Wirksamer Mückenschutz

Eine Impfung oder prophylaktische Medikamente gegen eine Zika-Virus-Infektion gibt es nicht. „Es ist daher wichtig, Vorsichtsmaßnahmen zu treffen“, so Birgit Dreyer. „Dabei kommt es vor allem auf einen wirksamen Mückenschutz an.“ Brasilien-Urlauber sollten lange, helle Kleidung tragen und mehrmals am Tag Insektenschutzmittel auftragen. Ratsam ist auch, auf Mückengitter an den Fenstern zu achten und unter einem imprägnierten Moskitonetz zu schlafen. So schützen sich Reisende auch noch vor anderen durch Stechmücken übertragenen Krankheiten. In tropischen Ländern wie Brasilien kann das beispielsweise das Dengue- oder Chikungunya-Fieber sein.

Den passenden Reiseschutz nicht vergessen!

„Gerade bei Reisen in südliche Gefilde ist eine Reisekrankenversicherung ein Muss. Denn wer sich fernab der Heimat einen exotischen Virus einfängt, braucht häufig gleich vor Ort ärztliche Hilfe. Das kann ohne den richtigen Versicherungsschutz sehr teuer werden“, warnt die ERV Expertin. Eine Reisekrankenpolice fängt die Kosten der medizinischen Behandlung auf – und bezahlt im Fall der Fälle sogar einen Krankenrücktransport. Doch auch ein unerwarteter Reiserücktritt kann bei einer Fernreise wie nach Brasilien hohe Kosten zur Folge haben. Mit einem RundumSorglos-Paket, das Reiserücktritts- (inklusive Reiseabbruch-), Reisegepäck- und eine Reisekrankenversicherung enthält, sind daher gerade Fernreisende rundum abgesichert.

Warnung vor dem Unvorhergesehenen

Wer eine Jahresversicherung der ERV hat, kann im Urlaubsland kostenlos die ERV travel & care App nutzen: Über Push-Nachrichten erhalten Versicherte aktuelle Warnungen und relevante Infos zum Urlaubsland auf das Smartphone. Besonders kritische Warnungen, etwa vor Erdrutschen oder Terrorwarnungen, erreichen Reisende über SMS. So muss das „Datenroaming“ nicht immer aktiviert sein. „Die App liefert außerdem Kontaktdaten und Anfahrtswege von Krankenhäusern, Apotheken und Botschaften in unmittelbarer Nähe des Urlaubers“, so der Hinweis der ERV Reiseexpertin.

Quelle: ERGO Group

 


Veröffentlicht am: 11.07.2016

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