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16.08.2017

 

 

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Herbstliches Graubünden

Wenn die Hirsche röhren und die Lärchen gelb werden

Im Herbst sind die Tage zwar kürzer als im Sommer, in den Bündner Tälern aber nicht weniger schön: Im Engadin färben sich die Wälder golden, im Schweizerischen Nationalpark findet das grösste Tierspektakel des Jahres statt, im Bergell fallen die Kastanien von den Bäumen und im Prättigau feiert man den Alp­abzug mit einem grossen Volksfest.

Die Sonne wirft ihre letzten Strahlen über die Bergspitzen, im dunkelblau glitzernden See spiegeln sich die bunten Baumkronen – so malerisch ist der Herbst in Graubünden. Speziell schöne Aussichten bietet in dieser Jahreszeit das Engadin: Die Lärchenwälder erstrahlen gelb, der Himmel ist blau und die Luft klar. Denn Hochnebel ist in diesem Tal – St. Moritz liegt auf 1'822 m ü. M. – meist ein Fremdwort. Zu Fuss bei einer Wanderung, sei es entlang eines Sees oder auf einen der Gipfel, lässt sich die farbenfrohe Natur am besten erkunden. Ab der zweiten Nacht in einem der zahlreichen Partnerhotels von „Bergbahnen in­klusive“ muss man im Oberengadin selbst den Aufstieg auf den Berg nicht aus eigener Kraft meistern. Mit einer der 13 Bergbahnen können die Höhenmeter bequem und kosten­los überwunden werden.

Zu Besuch in der Hirscharena


Weiter nordöstlich, im Schweizerischen Nationalpark, werden die Lärchen im Herbst zwar genauso gelb, ihnen stiehlt aber das grösste Tierspektakel des Jahres die Show: die Hirschbrunft. Im September buhlen in den Wäldern des Engadins die Hirsche um die Gunst der Kühe. Und das nicht leise, sondern mit lautem Röhren. Das Val Trupchun ver­wandelt sich in diesem Monat in eine regelrechte Hirscharena. Die Chancen, die Paarhufer auf einer Wanderung durch das Tal nicht nur zu hören, sondern auch zu sehen, stehen deshalb gut. Insbesondere auf den zweimal wöchentlich stattfindenden geführten Touren mit Experten des Schweizerischen Nationalparks.

Ein Festival das durch den Magen geht

Wer statt den Ohren lieber den Gaumen mit neuen Reizen verwöhnt, fährt über den Maloja­pass ins Bergell. Das knapp 30 Kilometer lange Tal bietet nicht nur schmucke Orte, in de­nen man meint, die Zeit stünde still, sondern ist dank seines milden Klimas auch die Heimat des grössten Edelkastanien-Walds in Europa. Im Herbst ist im Val Bregaglia – so nennen die Italienisch sprechenden Einwohner ihre Heimat – Hochsaison. Die Mischwälder leuch­ten in allen Rot- und Gelbtönen und nach dem ersten Frost fallen die Maronen in ihren sta­cheligen Schalen von den Bäumen. Der Oktober steht dann auch ganz im Zeichen der Baumfrüchte: Während des dreiwöchigen Kastanienfestivals gibt es täglich Veranstaltungen, die sich nur um sie drehen; seien es geführte Wanderungen durch die Wälder, Vorträge oder Degustationen von lokalen Spezialitäten; natürlich mit der Hauptzutat Kastanie. Und auch die Speisekarten der Restaurants quellen von Gerichten aus Maronen über. Ob mit Sahne und Schinken geschmort oder gemahlen und mit Kirschen verfeinert – kulinarische Genüsse sind garantiert.

Krönung der Alpenkönigin des Prättigaus

Im Herbst fallen in der Höhe die Temperaturen und auf den Berggipfeln liegt schon bald der erste Schnee. Zeit also, das Vieh zurück ins Tal zu treiben. Wie überall in Graubünden schmücken auch die Bauern im Prättigau ihre Kühe für den Alpabzug mit Blumen und Glo­cken. Die Rückkehr der Tiere mit lautem Gebimmel ist Auftakt zum grössten Volksfest der Region, dem Prättigauer Alp Spektakel. Es ist eine gelungene Mischung aus traditioneller Alpkultur und moderner Alpwirtschaft. Ein Höhepunkt ist die Krönung der Alpkönigin, der schönsten Kuh des Tals. Aber auch der gesellschaftliche Teil kommt nicht zu kurz: So sor­gen Spezialitätenmarkt, Älplerolympiade und weitere Festlichkeiten für gute Stimmung.

Bequem und umweltfreundlich mit der Bahn nach Graubünden

Chur, die Hauptstadt Graubündens, ist das Tor zu den 150 Tälern der Region – darunter das Ober- und Unterengadin, das Bergell sowie das Prättigau – und mit der Bahn von Deutschland bequem zu erreichen. Von den meisten deutschen Grossstädten müssen Rei­sende unterwegs nur einmal umsteigen. Von Hamburg über Frankfurt nach Chur gibt es sogar eine tägliche Direktverbindung. In Chur angelangt geht es mit den rot gestrichenen Schmalspurwagen der Rhätischen Bahn weiter. Und wenn die Bahn nicht direkt an den Be­stimmungsort fährt, steigen die Besucher auf einen der gelben Postbusse um, die an den Bahnstationen warten, um Fahrgäste in abgelegene Dörfer und Täler zu bringen.

Termine 2016 und weitere Informationen

Hirschbrunft und zweimal wöchentliche Führungen ins Val Trupchun im Schweizerischen Nationalpark: 9. bis 23. September 2016
www.nationalpark.ch/de/besuchen/wandern/gefuehrte-wanderungen/val-trupchun-wildarena-der-alpen

Kastanienfestival im Bergell: 1. bis 23. Oktober 2016

Prättigauer Alp Spektakel
: 6. bis 9. Oktober 2016

Betriebszeiten Bergbahnen Engadin St. Moritz: bis zum 16. Oktober 2016 fahren die meisten Bergbahnen

Foto: Giuliano Crameri

 


Veröffentlicht am: 14.07.2016

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