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27.06.2017

 

 

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Bergauf-Tour verliert ihren Schrecken

Mountainbike-Trends auf der Eurobike

Als die Eurobike vor 25 Jahren ihre Premiere feierte, standen vor allem Mountainbikes im Mittelpunkt der jungen Bike-Messe am Bodensee. Seitdem hat sich die Eurobike zur Leitmesse für den gesamten Fahrradmarkt entwickelt. Der Mountainbike-Sport ist nicht nur ein wichtiges Marktsegment, sondern auch eine Triebfeder für die Entwicklung neuer Fahrradtechnologien.

Dies zeigt auch die kommende Messe vom 31. August bis 4. September 2016, wenn die Neuheiten für das Modelljahr 2017 im Fokus stehen. In diesem Jahr steht bei den zwei Festival Days nicht nur Anschauen, sondern auch Ausprobieren auf dem Programm.

Eurobike 1991: Europa ist im Mountainbike-Fieber. Der neue Sporttrend war erst wenige Jahre zuvor von Amerika nach Europa rüber geschwappt und die junge Mountainbike-Szene erhält mit der neuen Fachmesse am Bodensee erstmals einen europäischen Treffpunkt. Der Mountainbike-Sport ist zwar im Kern in den vergangenen 25 Jahren derselbe geblieben: Man fährt Berge auf unbefestigten Wegen hinauf und wieder herunter. Galt beispielsweise vor 25 Jahren eine Tour mit 40 Kilometern als lang, werden heute in mehrtägigen Touren die Alpen überquert.

Auf so manchen Trail, der heute als problemlos gilt, hätten sich die Pioniere des Mountainbike-Sports vor 25 Jahren allenfalls mit geschultertem Fahrrad getraut. Auslöser dieser Entwicklung ist nicht zuletzt auch der Fortschritt in der Fahrradtechnologie, der etwa mit potenten Fahrwerken, besseren Bremsen, Reifen und Schaltungen die Grenzen des Machbaren im Mountainbike-Sattel Jahr für Jahr verschoben hat.

Im Modelljahr 2017, das von den Fahrradherstellern auf der Eurobike erstmals präsentiert wird, stehen erneut elektronisch gesteuerte Schaltungen im Blickfeld. Die Technologie ist im Fahrradmarkt nicht völlig neu. Im Rennradsegment übermitteln Radsportler den Schaltimpuls schon länger per elektronischem Kabel oder auch völlig drahtlos an das Schaltwerk. Und auch im Mountainbike-Segment gibt es seit diesem Jahr mit der XTR-Gruppe von Shimano bereits eine elektronische High-End-Schaltung für Mountainbiker. Spannend für 2017 ist, dass die Firma diese Technologie auch in deutlich günstigeren Preisregionen einführt. Zwar ist die XT-Gruppe in der Shimano-Hierarchie noch immer im oberen Segment angesiedelt, kostet aber dennoch nur rund die Hälfte der exklusiven XTR-Gruppe.

Ein Kettenblatt, große Bandbreite

Der Shimano-Wettbewerber Sram verfolgt im Mountainbike-Segment eine etwas andere Philosophie. Dass die Amerikaner elektronische Schaltungen durchaus beherrschen, wurde bereits im Rennradsegment bewiesen. Wenn es um Schalttechnologie für den Einsatz abseits befestigter Wege geht, hält Sram noch an der mechanischen Übermittlung von Schaltimpulsen fest. Trotzdem könnte den Ingenieuren des Fahrradausrüsters mit der neuen MTB-Schaltgruppe Eagle XX1 die Innovation der kommenden Saison gelungen sein: Mit dem Modelljahr 2017 verabschiedet sich Sram nämlich vollständig von Mehrfach-Kettenblättern vorne. Stattdessen gibt es zum Einfach-Kettenblatt vorne ein Ritzelpaket am Hinterrad mit 12 Gängen und riesiger Übersetzungsbandbreite. Das kleinste Ritzel misst 10 Zähne, das größte stattliche 50. Das klingt nicht nur groß, sondern hat auch optisch durchaus ungewohnte Ausmaße. Das Ergebnis ist jedoch eine Übersetzungsbandbreite von 500 Prozent, mit der auch längere Uphills ihren Schrecken verlieren. Ganz nebenbei ist die Eagle XX1 künftig auch eine der leichtesten Fahrradschaltungen im Markt.

Dämpfer stellen sich automatisch ein

Der amerikanische Konzern stellt nicht nur Fahrradschaltungen her, sondern ist mit der Marke RockShox auch Marktführer für sportive Federungstechnik. Im selben Maß wie die Fahrwerke von Mountainbikes immer leistungsfähiger werden, steigt auch ihre Komplexität beim Einstellen und Abstimmen. Moderne Federgabeln und Hinterrad-Dämpfer lassen sich mit zahlreichen Einstellmöglichkeiten an Strecke, Fahrergewicht, Fahrstil und andere Parameter anpassen. Dass die Fahrwerkseinstellung ganz einfach sein kann, beweist seit kurzem das australische Start-up Dusty Dynamics, das mit seiner innovativen ShockWiz-Technologie vor wenigen Tagen von Sram übernommen wurde. Dahinter verbirgt sich ein Modul, das an Gabel oder Hinterbau montiert wird und über eine pneumatische Leitung mit den Luftkammern der Federelemente verbunden ist.

Bike Packing in lauen Sommernächten

Statt die Rad-Runde im eigenen Heim enden zu lassen, wird im Wald der Schlafsack ausgerollt. Wer will, nimmt ein leichtes Zelt mit, in lauen Sommernächten genügt auch das Sternendach. Der Fachbegriff für solche kleinen Abenteuer heißt Bike Packing. Auf der Eurobike bedienen einige Aussteller den neuen Trend mit Produktinnovationen. Bei Ortlieb finden Bike Packer zum Beispiel eine neue Taschenserie, die kompakt Platz für alles bietet, was man zum Übernachten in der Wildnis benötigt. Und die amerikanische Fahrradmarke Surly (zu finden am Eurobike-Stand von Cosmic Sports) baut neuerdings Fahrräder, die speziell für Bike Packer gemacht sind.

Anfassen und Ausprobieren erlaubt

Innovationen finden sich auf der Eurobike übrigens in diesem Jahr nicht nur bei den Ausstellern. Auch die Messe selbst bringt mit den Festival Days ein neues, spannendes Konzept an den Start: Statt nur an einem Publikumstag am Samstag, dem bisher letzten Messetag, ist die Eurobike in diesem Jahr erstmals an zwei Tagen für Verbraucher geöffnet. Mit den neuen Festival Days am 3. und 4. September, also Samstag und Sonntag, wird die Eurobike zur großen Party für alle Fahrrad-Fans. Viele Eurobike-Aussteller werden an den Festival Days ihre Neuheiten zudem nicht nur zum Anschauen, sondern auch zum Ausprobieren anbieten.

Weitere Informationen unter: www.eurobike-show.de und www.facebook.com/eurobike.tradeshow

Foto: Shimano

 


Veröffentlicht am: 28.07.2016

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