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Die Schlossbrauerei Unterbaar

Tradition und Handwerk jenseits der Craft Beer-Bewegung

„Craft Beer“ heißt der neue große Trend in der Bierszene. Diese Bezeichnung für eine Bewegung aus den USA lässt sich für den deutschen Markt jedoch nicht eins zu eins übernehmen. Handwerkliche, konzernunabhängige Braukunst und Tradition zeichnen ein echtes Craft Beer aus.

Eine allgemein gültige Definition existiert nicht. Unternehmen wie die Schlossbrauerei Unterbaar im bayerischen Schwaben sehen wenig Grund, sich der Mode in der Getränkebranche anzuschließen, schließlich sind diese Kriterien für die Brauerei ohnehin gang und gäbe. Geschäftsführer Franz Freiherr Groß von Trockau zeigt zudem Freude an außergewöhnlichen Kreationen, so versucht er sich unter anderem an einem Bier, das ähnlich wie Wein 100 Jahre einlagert.

Mit handwerklicher Sorgfalt stellt die Schlossbrauerei Unterbaar charaktervolle Biere unterschiedlicher Ausprägung her. Neben dem üblichen Angebot reicht die Palette vom Export- und Märzenbier über das feinwürzige Premiumbier ANNO 2000 bis zum speziellen Festbier für alle feierlichen Anlässe. Einen einzigartigen Versuch startete Geschäftsführer Franz Freiherr Groß von Trockau mit dem 100 Jahre alten Bier. 2008 zum vierhundertsten Jubiläum der Brauerei gebraut, soll es 100 Jahre lagern und seinen Geschmack stetig weiterentwickeln – ein Bier für Gourmets.

Zwei eigene 70 Meter tiefe Brunnen liefern das klare Wasser für die Biere der Schlossbrauerei. Hopfen und Malz bezieht die Brauerei aus der näheren Region. Der Fokus liegt auf Handwerk und Tradition, nicht auf Massenfertigung. Schließlich war es ein Vorfahr des heutigen Geschäftsführers Franz Freiherr Groß von Trockau, der dem 500 Jahre alten Reinheitsgebot zuvorkam. Bereits 1439, 27 Jahre vor dem heute bekannten Reinheitsgebot, erließ Heinrich III. Groß von Trockau, Fürstbischof von Bamberg, eine Satzung, die die Inhaltsstoffe des Bieres genau festlegte.

„Das Reinheitsgebot ist die Grundlage dafür, mit Kreativität und handwerklichem Können unterschiedlichste Geschmacksrichtungen und Aromen zu erzeugen“, sagt Franz Freiherr Groß von Trockau. Es geht um die handwerkliche Kunst, aus den vier Grundzutaten Hopfen, Malz, Hefe und Wasser immer wieder neue Unterbaarer Biere zu brauen. In der Schlossbrauerei nennt sich das eben nicht „Craft Beer“ sondern einfach nur „Bier“. Heute stemmen sich in Bayern noch ca. 600 Mittelstandsbrauereien gegen den Mainstream der großen Industriebiere.

Foto: Erich Echter

 


Veröffentlicht am: 30.07.2016

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