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Deutscher Online-Handel erzielt Umsatz-Rekorde

Rund 46 Milliarden Euro Umsatz pro Jahr

Innerhalb von drei Jahren haben sich die Bruttoeinnahmen im deutschen Online-Handel fast verdoppelt. Der Umsatz des deutschen Online-Handels beträgt damit rund 46 Milliarden Euro pro Jahr. Das sind allein 1.487 generierte Euro in der Sekunde.

Marktführer ist dabei eindeutig der Bekleidungszweig. Großes Potenzial bietet jedoch auch die Möbelbranche, deren Absatz sich binnen eines Jahres um fast 50 Prozent steigerte. Der Trend ist klar erkennbar: Die Deutschen lieben das Online-Shopping. Das Berliner Online-Portal Netzshopping stellt in einer Infografik interessante Fakten zu den Suchanfragen und saisonalen Interessen der Online-Käufer dar.

Kleidung und Schuhe zählen im E-Commerce zu den wichtigsten Warengruppen. Pro Sekunde werden bundesweit 317 Euro Umsatz mit Bekleidung und 104 Euro Umsatz mit Schuhen erzielt. Im Schnitt wuchs der deutsche Schuhmarkt in den vergangenen Jahren um 2,4 Prozent - die Zahl der Suchanfragen für Schuhe stieg jedoch nicht an.

Die Deutschen lieben Sonderangebote

Zwischen 2012 und 2015 haben sich die Suchanfragen für "Summer Sale" und "Winter Sale" verdreifacht beziehungsweise vervierfacht. Speziell in den Monaten Juni und Dezember steigt das Interesse der Verbraucher jedes Jahr aufs Neue rapide an. Auch nach "Last Minute Reisen" suchen Verbraucher verstärkt in den Sommermonaten.

Fitnessstudios boomen zum Jahreswechsel


Jahreszeiten, Events und Feiertage beeinflussen regelmäßig das Einkaufsverhalten der Deutschen. So steigen die Anfragen für "Sportbekleidung" und "Fitnessstudio" jährlich nach Weihnachten und Silvester um mehr als 50 Prozent, um kurz darauf schon wieder abzufallen.
Auch der heißeste Tag des Jahres 2016 machte sich sofort im Netz bemerkbar: Am 20. Juli gingen rund 20 Prozent mehr Suchanfragen auf den Begriff "Sonnenbrand" als an den Tagen zuvor und danach. Die Anfragen für Sonnencreme haben sich mit 5 Prozent jedoch nur geringfügig erhöht.

Bikinis auch im Januar gefragt wie nie


Bikinis werden hingegen im Januar genauso häufig wie Mützen gesucht, und auch bei den Suchanfragen für Winter- und Sommerurlaub kennen die Deutschen keine Jahreszeiten. Die meisten Suchanfragen für "Sommerurlaub" werden im Winter gestellt, die meisten Anfragen für "Winterurlaub" - ebenfalls im Winter. Die Reiselust der Internetgemeinde zeigt sich also speziell in der kalten Jahreszeit von ihrer aktivsten Seite.

 


Veröffentlicht am: 05.08.2016

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