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18.01.2017

 

 

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Getestet: Coboc Bike - ein elektrisierendes Erlebnis

In den Sattel schwang sich A-Radtrainer Peter Otto

Es ist nicht das erste und auch nicht das teuerste E-Bike, das zum Testen in die Redaktion von genussmaenner.de geliefert wurde. Das Rad von Coboc Bike ist aber das mit Abstand minimalistischte. Dem Bike kommt auch die Ehre zu, als erstes von einem absoluten Vollprofi getestet worden zu sein.

Peter Otto ist nicht nur im Besitz einer A-Trainerlizenz für Radprofis, er war selber im Nationalkader der DDR. Den Weg des Cottbussers als Radsportler und Trainer kreuzten Sportler wie Jan Ullrich, Thomas Degenkolb oder Jens Voigt. Wer ist also besser geeignet, Coboc Bike zu testen als er?

Als der Profi das Rad sah, strahlten seine Augen. So ein Bike bekommt auch er augenscheinlich nicht alle Tage zu sehen. Erst einmal griff er zum mitgelieferten hochwerigen Werkzeug und stellte Lenker, Sattel und die Bremsgriffe ein. Schon gab es die ersten hochgezogenen Augenbrauen, denn der Vorbau - Radfahrer wissen was gemeint ist - war zu kurz. So ist das bei einem Testrad. Beim Fachhändler ist der Austausch ganz sicher kein Problem.

Kein Problem war auch das Aufladen. Das Ladegerät in die Steckdose stecken und per Magnetverschluss mit dem Rad verbinden. Einfacher ging es nicht. Lange dauerte es auch nicht und schon konnte die erste Testfahrt losgehen. Die sollte ja nicht gleich über die maximal möglichen 80 Kilometer gehen. Die erste Runde absolvierte der Profi noch ohne zugeschaltetem Motor. Wieder einmal hochgezogene Augenbrauen: Das Testbike verfügte nur über glatte Reifen - nur etwas für gutes Wetter und griffigen Straßenbelag. Auch hier der Hinweis auf den Fachhändler. Der hat garantiert die gewünschte Bereifung im Angebot.

Ja, der Motor und der Akku, wo sind die eigentlich? Das Bike kostet nicht umsonst rund 4.600 Euro. Dafür haben sich die Konstrukteure schon einiges einfallen lassen. Den Motor bauten sie in die Hinterradnabe und den Akku in den Holm ein. Jetzt weiß auch ich, warum man bei der Tour de France immer nach Motordoping gesucht hat. Den Einbau der zusätzlichen Technik lobte Peter Otto über den grünen Klee. Aus seiner Sicht ist das Gewicht auf dem Rad so verteilt, dass der Schwerpunkt weit unten und hinten liegt. Die Gefahr, bei einem solchen Bike über den Lenker abzusteigen, ist so deutlich geringer. Das ist aber keine Aufforderung, den Helm "zu vergessen".

Dann war es so weit: Der scharfe Test mit Motorunterstützung sollte beginnen. Doch wo schaltet man den Motor an? Den Schalter hatten die gerade gelobten Konsturkteure unter dem Längsholm versteckt. Dass der Knopf nicht auf den ersten Blick sichtbar ist, wäre ja noch zu verkraften. Viel schlimmer ist, dass der Fahrer eine Hand vom Lenker nehmen muss. Das ist zumindest für weniger gebübte Radler sehr gefährlich, weil man so die Gewalt über das Rad verlieren kann - und das gerade dann, wenn das Rad beschleunigt. Noch schlimmer wird das wahrscheinlich bei der Damenvariante des Rades. Der Tipp vom Profi: Den Schalter für den Motor wahlweise für Rechts- und Linkshänder oben an der rechten oder linken Lenkerseite montieren.

Der Profi hatte mit der Zuschaltung des Motors selbstverständlich keine Probleme. Er, der wie gesagt, das erste Mal so ein E-Bike fuhr, war schon erstaunt, wie das Rad von Coboc Bike abging. Er konnte sich überhaupt nicht von dem stylischen Teil trennen und überlegte schon, in welcher Farbe er das Rad haben will.

Das Fazit: Ein tolles und stylisches E-Bike, das seinen Preis wert ist. Nur der Schalter für den Motor muss vor allem zur besseren Sicherheit am Lenker verbaut werden.

Bewertung: 4 von 5 Sternen


Text und Fotos: Helmut Harff

 


Veröffentlicht am: 06.08.2016

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