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Gesundheits-News vom 12. August 2016

Michael Weyland informiert

(Michael Weyland) Nicht nur Mediziner, auch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler arbeiten mit Röntgenstrahlung. Physiker, Chemiker und Biologen analysieren Bausteine und Prozesse im Körper, um neue Therapieansätze für Krankheiten zu entwickeln. Auch die Materialwissenschaft bedient sich der durchdringenden Strahlung. Doch mit herkömmlichen Röntgenbildern aus Arztpraxen kommt die Wissenschaft nicht aus.

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am RheinAhrCampus der Hochschule Koblenz arbeiten an der Entwicklung eines neuen Systems zur Analytischen Röntgenbildgebung mit höchster räumlicher Auflösung.  Die neue Technik kommt insbesondere für biomedizinische Experimente am Forschungszentrum  Deutsches Elektronen-Synchrotron (DESY) in Hamburg zum Einsatz. Das Forschungszentrum DESY betreibt eine der hellsten Speicherring-Röntgenstrahlungs-quellen der Welt: Mit der 2,3 km langen Großforschungsanlage PETRA III bietet das Forschungszentrum Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern Experimentiermöglichkeiten mit besonders brillanter Röntgenstrahlung.

Die Forschungsteams der Hochschule Koblenz und der TU Berlin arbeiten nun daran, diese Lichtquelle nutzbar zu machen. Das Gerät, an dem an der Hochschule Koblenz bereits seit dem Jahr 2013 im Bereich Magnetisierung geforscht wird, wird nun zu diesem Zweck weiter entwickelt. Profitieren können davon vor allem Forscherinnen und Forscher, die kleinste Zellen untersuchen oder eine Zuordnung einzelner Elemente im Bild wie Eisen oder Kupfer vornehmen möchten. 

"Das Interesse von Forscherinnen und Forschern aus aller Welt – von der Medizinforschung bis zur Nanotechnologie – an Petra III zu forschen ist groß und die Strahlzeit ist kostbar", so Prof. Dr. Thomas Wilhein vom Fachbereich Mathematik und Technik der Hochschule Koblenz. Der Betrieb der Anlage verschlingt täglich etwa 10.000 Euro. Das wissenschaftliche Interesse an der Technologie ist jedoch so hoch, dass laut DESY nur einem Bruchteil der Forschungswünsche entsprochen werden kann. Das in Remagen und Berlin entwickelte System wird regelmäßig für Forschungszwecke in Hamburg aufgebaut. Nach einer einwöchigen Forschungsphase geht das 400 kg schwere Gerät wieder zurück an die Hochschulen, damit es dort weiter entwickelt werden kann. Der Fachbereich Mathematik und Technik in Remagen ist froh, sich mit seinen Forschungen gegen renommierte Grundlagenforscher von Universitäten durchgesetzt zu haben.

Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:
www.was-audio.de/aanews/G_News20160811_kvp.mp3

 


Veröffentlicht am: 12.08.2016

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