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29.05.2017

 

 

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Qualität und Weltoffenheit

Young Euro Classic stellt Festivalprogramm 2016 vor

Wenn sich 65 junge Musiker aus acht arabischen Ländern Brahms 2. Symphonie widmen, moldauische und rumänische Instrumentalisten sich die Notenpulte teilen und junge Russen 3600 km Bahn und Bus fahren, um in Berlin aufzutreten – dann ist wieder Young Euro Classic im Konzerthaus Berlin.

Das Festival bleibt seinem Motto „Hier spielt die Zukunft“ auch 2016 treu: In Zeiten, in denen die europäische Idee und die Offenheit von Europas Grenzen regelmäßig auf die Probe gestellt werden, zeigt das Festival der weltbesten Jugendorchester, dass vielfältiges Miteinander herausfordernd, lebbar und bereichernd zugleich sein kann.

Herausragende Orchester und Solisten


So begrüßt Young Euro Classic die drei besten internationalen Jugendorchester erstmals innerhalb einer Spielzeit: das European Union Youth Orchestra (EUYO) (17.8.), das Schleswig-Holstein Festival Orchester (21.8.) und das Gustav Mahler Jugendorchester (28.8.). Alle drei Klangkörper treten unter herausragenden Dirigenten an: Vasily Petrenko, Christoph Eschenbach und Philippe Jordan. Längst vorbei sind die Zeiten, da Jugendorchestern mit herablassendem Wohlwollen vor allem ihre Begeisterungsfähigkeit zugutegehalten wurde - zu dieser Entwicklung hat nicht zuletzt Young Euro Classic seit dem Gründungsjahr 2000 entscheidend beigetragen.

Mit den Solisten des Festivalsommers 2016 setzt Young Euro Classic Maßstäbe: Das EUYO kommt mit den renommierten Pianistinnen Katia und Marielle Labèque, das Gustav Mahler Jugendorchester begleitet den vielgerühmten Bariton Christian Gerhaher bei der Solokantate „Ich habe genug“ von Johann Sebastian Bach. Und mehrere Weltklasse-Cellisten stehen im Fokus: Die Ungdomssymfonikerne aus Norwegen bringen ihren Landsmann Truls Mørk mit, das Orchestre Français des Jeunes setzt auf Gautier Capuçon. Der weltweit gefragte deutsche Cellist Johannes Moser begleitet das Bundesjugendorchester. Das Jugendorchester Rumänien-Moldau präsentiert den gerade 22 Jahre alten Andrei Ioniţă, Gewinner des renommierten Moskauer Tschaikowski-Wettbewerbs.

„Die Fülle von großartigen Musikern, die wir für die 17. Ausgabe von Young Euro Classic ankündigen können“, sagt der künstlerische Leiter Dr. Dieter Rexroth, „belegt den hohen Stellenwert unseres Festivals – bei der Förderung des musikalischen Nachwuchses in der ganzen Welt, bei gestandenen Profis und bei unserem offenen und interessierten Publikum.“ Allein im vergangenen Jahr haben 25.000 Zuschauer die Konzerte besucht. Seit dem Gründungsjahr 2000 sind nahezu 20.000 junge Musiker aus 56 Nationen bei Young Euro Classic aufgetreten. „Die Zukunftsfähigkeit der klassischen Musik stellt sich in jeder Saison von Young Euro Classic immer wieder aufs Neue unter Beweis,“ so Dr. Gabriele Minz, Gesamtleitung des Festivals, „und gerade in diesen politisch schwierigen, oft chaotisch anmutenden Zeiten steht das Festival für Weltoffenheit und den verbindenden Geist der europäischen Aufklärung.“

Weltoffen und neugierig

Einen farbenfrohen Akzent bringt in diesem Jahr mexikanische Musik ins Programm. Nicht nur zeigt am 2.9. das nationale mexikanische Jugendorchester Orquesta Sinfónica „Estanislao Meija“ sein Können, das das Festivalpublikum bereits 2013 begeisterte. Das Bundesjugendorchester, das vor kurzem einen begeisternden Auftritt in Mexiko absolvierte, hat am 22.8. zwei mexikanische Kompositionen im Programm und wird von der jungen, aufstrebenden Dirigentin Alondra de la Parra dirigiert.

Gleich mehrere Grenzen überwindet das Engagement von Young Euro Classic mit dem Auftritt des Arab Youth Philharmonic Orchestra (AYPO) am 30.8. Das vom ägyptischen Musiker Professor Fawzy El-Shamy 2006 gegründete Orchester bringt 65 Musiker aus acht arabischen Ländern (Ägypten, Syrien, Tunesien, Algerien, Irak, Vereinigte Arabische Emirate, Palästinensische Gebiete und Kuwait) an den Notenpulten zusammen. Sowohl zeitgenössische arabische Komponisten wie Amir Khalaf und Ali Osman als auch Klassiker wie Bizet und Brahms bestimmen das Programm unter dem Dirigat von Heiner Buhlmann. Als Solistin tritt die an der Dresdner Semperoper engagierte ägyptische Mezzosopranistin Gala El Hadidi mit dem Orchester auf.

Da wegen der politische Situation in einigen der Herkunftsländern gemeinsame Proben nicht möglich sind, arrangiert Young Euro Classic in Kooperation mit dem Auswärtigen Amt dem AYPO eine einwöchige konzentrierte Probenphase in Berlin.

Ein Zeichen für Dialog und Offenheit setzt auch das Jugendorchester Rumänien-Moldau. 2014 gegründet, verbindet es Musiker zwischen 17 und 25 Jahren aus zwei Ländern, deren Beziehungen durch negative Erfahrungen zu Zeiten des Kommunismus und der Sowjetunion bis heute belastet sind. Cristian Mandeal, der mit dem Nationalen Rumänischen Jugendorchester schon zwei glanzvolle Auftritte bei Young Euro Classic absolviert hat, dirigiert das in dieser Formation beim Festival am 26.8. debütierende Orchester.

Weitere Highlights

Das Jugendorchester Rumänien-Moldau steht für die Tradition des Festivals, den Blick auf den Osten und Südosten Europas zu richten: Bulgarien debütiert mit seinem traditionsreichen Pioneer Youth Orchestra (27.8.); im russischen Ural ist das Jugendorchester aus Jekaterinburg (29.8.) zu Hause; das Symphonieorchester der Nationalen Universität der Künste Kasachstans (23.8.) beeindruckt mit gleich drei kasachischen Uraufführungen. Außerdem gibt es ein Wiederhören mit den beiden hervorragenden Hochschulorchestern aus Estland (31.8.) und Lettland (20.8.).

Europa stellt sich in seiner reichen Vielfalt dar: von Frankreich bis zum Ural, von Norwegen bis Bulgarien. Zugleich spiegeln die internationalen Gäste von Mexiko über die arabischen Länder bis zu Kasachstan ihre Version der europäischen Musiktradition wider.

Es zeugt von der Leistungsfähigkeit und dem Selbstbewusstsein der jungen Orchester, dass sie sich an große und schwierige Spätwerke bedeutender Komponisten heranwagen: an Bruckners gewaltige Neunte (21.08.) oder Tschaikowskis „pathetische“ Sechste (29.8.), an Mahlers letzte vollendete Symphonie (28.8.) oder Rachmaninows Dritte (3.9.). An seinen fulminanten Erfolg vom Vorjahr knüpft das Nationale Jugendorchester der Niederlande an und präsentiert am 25.8. lauter Lieblingswerke der Orchesterliteratur von Brahms, Richard Strauss und Ravel. Die jüngsten Musiker des Festivals haben ihren Auftritt mit der Deutschen Streicherphilharmonie (1.9.), dem Spitzenensemble der deutschen Musikschulen.

Aus verschiedenen Genres kreiiert der schwedische Posaunist Nils Landgren Neues: Bei „Klassik meets Jazz“ trifft er am 24.8. auf die türkische Komponistin Sinem Altan mit ihrem Ensemble Olivinn – ein faszinierender Mix aus Jazz, traditioneller türkischer Musik und zeitgenössischer Klassik. Tanzliebhaber dürfen sich auf „Ein kleiner Prinz“ des Bundesjugendballetts am 18.8. freuen. Ein Sonntag ist beim „Klavierfestival“ jungen preisgekrönten Pianisten gewidmet (28.8.). Ganz besonders dem europäischen Gedanken verpflichtet ist das internationale Kammermusikensemble „Krzyżowa Music. Musik aus Kreisau“, das unter der Leitung von Viviane Hagner am 3.9. auftritt.

Wie immer machen die Orchester neugierig auf Kompositionen aus ihren eigenen Ländern. Junge, zeitgenössische Musik würdigt der vom Regierenden Bürgermeister Berlins vergebene Europäische Komponistenpreis am 1.9.: Ins Rennen um die Auszeichnung gehen die sieben Uraufführungen und vier Deutschen Erstaufführungen aus dem Festivalprogramm.

Dank – Partner, Freunde und Unterstützer

Dem Konzerthaus Berlin als langjährigem engagierten Kooperationspartner und Veranstaltungsort des Festivals dankt Young Euro Classic ganz besonders. „Unterschiedliche Zugänge zur klassischen Musik anzubieten und damit die kulturelle Offenheit und Toleranz junger Menschen zu fördern, ist eines unserer zentralen Anliegen. Dieses verbindet uns vom Konzerthaus Berlin auf besondere Weise mit Young Euro Classic, das zugleich hochbegabten jungen Orchestermusikern ein Forum bietet und neue Zuhörer anzieht. Würde es Young Euro Classic nicht bereits geben, es müsste gerade in unserer heutigen Zeit erfunden werden!“ Mit diesen dem Festival zugewandten Worten begrüßt Prof. Dr. Sebastian Nordmann, Intendant des Konzerthauses Berlin, die neue Saison von Young Euro Classic.

Die Finanzierung des Festivals wird durch öffentliche Fördermittel, Stiftungen, Sponsoren und Spenden vieler engagierter Privatpersonen sowie durch die Ticketeinnahmen ermöglicht. Hauptpartner sind der Hauptstadtkulturfonds und die KfW Bankengruppe. Zu den Partnern gehören das Auswärtige Amt, der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken sowie die Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten.

Einen besonderen Dank möchte Young Euro Classic der Firma Ströer für die Plakatierung und Dieter Rosenkranz für ihr und sein herausragendes Engagement ausdrücken. Dem Deutschlandradio Kultur dankt Young Euro Classic erneut für sein Engagement, ebenso den Medienpartnern Tagespiegel, rbb Kulturradio und rbb Fernsehen. Ohne die zahlreichen Unterstützer und Spender wäre die Durchführung von Young Euro Classic unmöglich.

Online sehen und hören

Musikliebhaber können einen Teil der Konzerte auch aus der Ferne live miterleben. Vom 28.8. bis zum 3.9.2016 überträgt Arte concert das abendliche Festivalprogramm im Livestream. Eine Produktion von EuroArts und ZDF in Kooperation mit Arte: http://concert.arte.tv/de

Digitale Konzertprogramme

Auch in diesem Jahr verzichtet Young Euro Classic auf die gedruckten Konzertprogramme. Umweltschonend sind die digitalen Programmhefte zu den Konzerten online abrufbar und als Druckversion verfügbar.

Alle Informationen: www.young-euro-classic.de
Facebook: www.facebook.com/Young.Euro.Classic

Young Euro Classic 2016 vom 17. August bis 03. September 2016 im Konzerthaus!

 


Veröffentlicht am: 12.08.2016

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